26.1/2026

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Gezielte Therapie der Chronischen Insomnie mit Daridorexant
50 mg – auch bei neurologischen und psychiatrischen Komorbiditäten
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Chronische Insomnie und Begleiterkrankungen? Ein unglückliches Zusammenspiel, aber leider keine Seltenheit. Viele Betroffene einer Chronischen Insomnie leiden zusätzlich zu den typischen Ein- oder Durchschlafstörungen unter neurologischen und / oder psychiatrischen Komorbiditäten, mit denen die Erkrankung bidirektional assoziiert ist.1-4 Hierzu gehören etwa ein erhöhtes Risiko für Demenz, Migräne oder Epilepsie im Bereich neurologischer Begleiterkrankungen sowie psychiatrische Komorbiditäten wie Angststörung, Depression oder eine erhöhte Suchtgefahr.1,3

Besonders eindrücklich verdeutlichte dies Prof. Dr. Dr. Göran Hajak, Universität Regensburg und Münchner Psychiatrie Service Professor Hajak ad ProSomno Klinik München, auf einer Presseveranstaltung von Idorsia: „Es gibt kaum eine psychische Erkrankung, die nicht mit einer Chronischen Insomnie vergesellschaftet ist.“ PD Dr. Anna Heidbreder, Universitätsklinikum Bergmannsheil, Bochum, ergänzte: „Die Chronische Insomnie tritt zudem oft gemeinsam mit verschiedenen neurologischen Erkrankungen auf, wie unter anderem Alzheimer und Demenz.“

Umso wichtiger ist es, die Chronische Insomnie als eigenständige Erkrankung – auch unabhängig von Komorbiditäten – anzuerkennen und therapeutisch separat zu adressieren. Zur gezielten Langzeitbehandlung steht Daridorexant (QUVIVIQ®▼) als erster und einziger in der europäischen Union zugelassener dualer Orexin-Rezeptor-Antagonist (DORA) zur Behandlung von Erwachsenen mit Chronischer Insomnie zur Verfügung.5,* Im Gegensatz zu anderen gängigen Arzneimitteln kann Daridorexant als einziger Wirkstoff über vier Wochen hinaus ohne zeitliche Einschränkung verordnet werden.6,* Daridorexant 50 mg wird angewendet zur Behandlung von Erwachsenen mit Schlafstörungen (Insomnie), deren Symptome seit mindestens 3 Monaten anhalten und eine beträchtliche Auswirkung auf die Tagesaktivität haben.5

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Erste Real-World-Daten liefern vielversprechende Ergebnisse
Es liegen verschiedene Studienergebnisse zur Wirksamkeit von Daridorexant im klinischen Alltag vor, auch für Patient:innen mit psychiatrischen Komorbiditäten. So untersuchten Palagini et al. in einer prospektiven, monozentrischen, einarmigen Beobachtungsstudie in Italien über 3 Monate mit 66 Teilnehmenden die Wirksamkeit von Daridorexant bei Chronischer Insomnie und verschiedenen psychiatrischen Komorbiditäten.7 Die teilnehmenden Patient:innen litten zusätzlich an uni-/bipolarer Depression (48 %), Angst-/Panikstörung (45 %) und/oder unangemessenem Gebrauch von Sedativa und Hypnotika (36 %).7 Eine dreimonatige Behandlung mit Daridorexant 50 mg führte zu einer signifikanten Verbesserung der Chronischen Insomnie (signifikante Reduktion des Insomnie-Schweregrad-Index). Darüber hinaus wurden unter der gezielten Behandlung der Chronischen Insomnie auch Verbesserungen von Angstzuständen, manischen und depressiven Symptomen sowie Suizidgedanken beobachtet.7 Hajak wusste ebenfalls von positiven Erfahrungen aus der Praxis zu berichten: „Wenn die Chronische Insomnie mit Daridorexant behandelt wird, können auch positive Effekte bei psychiatrischen Komorbiditäten beobachtet werden.“
Abbildung Beobachtungsstudie

BDI-II: Beck-Depressions-Inventar (Beck Depression Inventory-II); DBAS: Dysfunctional Beliefs and Attitudes about Sleep; ISI: Insomnie-Schweregrad-Index (Insomnia-Severity-Index); PSAS: Pre-Sleep Arousal Scale; SAS: Self-reported Anxiety Scale; YMRS: Young-Manie-Bewertungs-Skala (Young Mania Rating Scale)

Abbildung: Unter der gezielten Behandlung der Chronischen Insomnie wurden auch Verbesserungen bei komorbiden psychiatrischen Symptomen beobachtet.7

Auch bei Vorliegen neurologischer Komorbiditäten hat sich Daridorexant zur Therapie der Chronischen Insomnie als wirksam erwiesen: eine multizentrische, einarmige Studie von Fernando et al. untersuchte in Italien mit 22 Teilnehmenden die Wirkung von Daridorexant bei Patient:innen mit Chronischer Insomnie und Restless-Legs-Syndrom (RLS) und zeigte, dass Daridorexant 50 mg im dritten Monat zu einer signifikanten Reduktion des Insomnie-Schweregrad-Index führte.8 Neben der Verbesserung des Schlafs wurde auch eine Verbesserung der RLS-Symptome und der damit verbundenen depressiven Beschwerden beobachtet.8 Heidbreder zeigte sich mit Blick auf die aktuellen Studiendaten optimistisch: „Die Ergebnisse sprechen dafür, dass Daridorexant eine vielversprechende Behandlungsoption für Patient:innen mit Chronischer Insomnie bei Vorliegen von RLS sein könnte.“

Daridorexant 50 mg kann bei allen Erwachsenen mit Chronischer Insomnie** und unabhängig von verschiedenen psychiatrischen und neurologischen Komorbiditäten langfristig angewendet werden.5,*

*Keine maximale Behandlungsdauer vorgesehen; die Behandlungsdauer sollte so kurz wie möglich sein. Die Zweckmäßigkeit einer Weiterbehandlung sollte innerhalb von drei Monaten und anschließend regelmäßig neu bewertet werden. Patient:innen mit anamnestischem Missbrauch oder Alkoholabhängigkeit sollten sorgfältig überwacht werden.5
** Unter Beachtung der Kontraindikationen und sonstigen Bestimmungen der Fachinformation. Bei Patient:innen mit psychiatrischen Begleiterkrankungen sollte QUVIVIQ® mit Vorsicht angewendet werden.
QUVIVIQ® 25 mg/50 mg Filmtabletten. Wirkstoff: Daridorexant. ▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Nebenwirkungen müssen gemeldet werden. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das in Abschnitt 4.8 der Fachinformation aufgeführte nationale Meldesystem zu melden: Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Abt. Pharmakovigilanz, Kurt-Georg-Kiesinger-Allee 3, D-53175 Bonn, Website: http://www.bfarm.de. Wichtiger Hinweis: Vor der Verschreibung ist die vollständige Fachinformation zu konsultieren. Zusammensetzung: Jede Filmtablette enthält Daridorexanthydrochlorid entsprechend 25 mg/50 mg Daridorexant. Sonstige Bestandteile: Tablettenkern: Mannitol (Ph.Eur.) (E421), mikrokristalline Cellulose (E460), Povidon K30, Croscarmellose-Natrium, Siliciumdioxid-Hydrat, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pflanzlich]; Filmüberzug: Hypromellose (E464), mikrokristalline Cellulose (E460), Glycerol, Talkum (E553), Titandioxid (E171), Eisen(III)-oxid (E172), Eisen(II,III)-oxid (E172), 50-mg-Tabletten zusätzlich: Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172). Anwendungsgebiete: Behandlung von Erwachsenen mit Schlafstörungen (Insomnie), deren Symptome seit mindestens 3 Monaten anhalten und eine beträchtliche Auswirkung auf die Tagesaktivität haben. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile, Narkolepsie, gleichzeitige Einnahme starker CYP3A4-Inhibitoren. Nebenwirkungen: Häufig (≥1/100, <1/10): Kopfschmerzen, Somnolenz, Schwindel, Übelkeit, Müdigkeit. Gelegentlich (≥1/1.000, <1/100): Überempfindlichkeit (einschließlich Ausschlag, Urtikaria), (hypnagoge/hypnopompe) Halluzinationen, abnorme Träume, Albträume, Schlafwandeln, Schlafparalyse. Pharmazeutischer Unternehmer: Idorsia Pharmaceuticals Deutschland GmbH, Marie-Curie-Straße 8, 79539 Lörrach, Deutschland. Verkaufsabgrenzung: Verschreibungspflichtig. Stand der Information: 4/2025. Die vollständige Fachinformation finden Sie unter www.idorsia.de/de/QUVIVIQ_SmPC_de.pdf. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an den örtlichen Vertreter: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, Dachauer Str. 63, 80335 München, Deutschland.
DE-DA-01264|06/2026
Referenzen
1 Riemann, D. et al. J Sleep Res. 2023; 32(6) e14035
2 Bjorvatn B, et al. Front Psychol 2021; 12:639198.
3 Roth T. Am J Manag Care 2009
4 De Bergeyck R, et al. Rev Neurol (Paris). 2023. PMID: 37620177
5 Fachinformation QUVIVIQ®, aktuelle Version
6 G BA-Beschluss, 17.08.2023. https://www.g-ba.de/downloads/39-261-6139/2023-08-17_AM-RL-III_Nr32-Daridorexant_BAnz.pdf
7 Palagini L et al. J Sleep Res. 2024; 33(6): e14196.
8 Fernando L et al. Movement disorders clinical practice 2026. Vorabveröffentlichung: https://movementdisorders.onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/mdc3.70651