Männlicher Testosteronmangel:
So erkennt man betroffene Patienten in der Praxis
Liebe Leserinnen und Leser,
der männliche Testosteronmangel ist eine komplexe Erkrankung. Es handelt sich nicht nur um erniedrigte Laborwerte, sondern um ein klinisch relevantes Krankheitsbild mit teils immensen Auswirkungen auf die betroffenen Patienten.
Der männliche Testosteronmangel, wenn symptomatisch auch männlicher Hypogonadismus genannt, kann verschiedene Organe betreffen und die Lebensqualität der Betroffenen spürbar beeinträchtigen.1
Die Prävalenz bei Männern mittleren Alters liegt zwischen 2,1 % und 12,8 %. Liegt eine Komorbidität wie Adipositas, Typ-2-Diabetes oder Hypertonus vor, ist die Prävalenz deutlich höher.2 Männer mit allgemein schlechtem Gesundheitszustand haben ebenso ein erhöhtes Risiko für einen Testosteronmangel.3
Symptome und Beschwerdebild
Ein männlicher Testosteronmangel kann sich in diffusen Symptomen äußern. Wenn der Verdacht auf einen Testosteronmangel besteht, sollte in der Hausarztpraxis nach den folgenden Symptomen gefragt werden:
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