Warum Hautläsionen und Juckreiz gemeinsam betrachtet werden sollten

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EASI 90 und Juckreiz 0/1 = MDA[#] mit Rinvoq
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

für viele Patient*innen mit mittelschwerer bis schwerer atopischer Dermatitis geht es bei der Therapiewahl um mehr als die Kontrolle sichtbarer Hautveränderungen. Die Erkrankung kann den Alltag erheblich beeinträchtigen und mit einer eingeschränkten Lebensqualität einhergehen.

In einer aktuellen deutschen Studie äußerten rund zwei Drittel der systemtherapienaiven AD-Patient*innen den Wunsch nach einer Systemtherapie. Als wichtigste Gründe nannten sie eine bessere Wirksamkeit, eine Verbesserung der Lebensqualität sowie eine Reduktion des Juckreiz.1

Was dies für einzelne Patient*innen bedeuten kann, zeigt der nachfolgende Fall aus der Praxis.

Wenn der Blick in den Spiegel schmerzt

Katharina ist 26 Jahre alt und arbeitet als zahnmedizinische Fachangestellte. Bei ihr liegt eine mittelschwere bis schwere atopische Dermatitis vor. Besonders ausgeprägt ist diese in sichtbaren Arealen: Gesichts-, Hals- und Dekolletébereich. Hautläsionen in diesen Bereichen lassen sich schwer verbergen und können vor allem in Berufen, bei denen zwischenmenschlicher Kontakt unumgänglich ist, den Alltag stark beeinflussen.

Dieser Patientenfall von Dr. Kofler zeigt eindrücklich, dass Therapieerfolge nicht nur daran gemessen werden sollten, dass sich Hautläsionen objektiv verbessern – entscheidend ist, ob sich der Alltag der Patient*innen verbessert.
MDA[#] macht das möglich
Genau hier setzt das Therapieziel der minimalen Krankheitsaktivität (MDA#) an: MDA# beschreibt das gleichzeitige Erreichen optimaler Therapieziele eines objektiven Scores, z. B. EASI 90, und eines subjektiven Scores, z. B. WP-NRS 0/1.2

Erst wenn Hautläsionen UND Juckreiz konsequent auf ein Minimum reduziert werden, rückt ein Ziel in greifbare Nähe, das für Patient*innen besonders relevant ist: möglichst unbeeinträchtigt von der Erkrankung leben zu können.3

Was MDA# für Ihre Patient*innen bedeutet

Katharina berichtet von der Therapie mit RINVOQ®, dass sie sich wieder wohl in ihrer Haut fühlt, langfristig kein Cortison mehr braucht und ihren Alltag wieder deutlich unbeschwerter erleben kann.

Uneingeschränkt leben durch MDA#

Dass die gleichzeitige Kontrolle von Hautläsionen und Juckreiz besonders eng mit der Lebensqualität verbunden ist, zeigt auch die Analyse nach Reich et al.: Nach Woche 16 konnten 73 % der Patient*innen einen DLQI von 0/1 erzielen, wenn gleichzeitig EASI 90 & WP-NRS 0/1, also MDA#, erreicht wurde.3

DLQI 0/1 zu Monat 4 - Abbildung modifiziert von Reich K et al., 2023

Diese Daten zeigen deutlich: Für eine relevante Verbesserung der Lebensqualität reicht es nicht aus, nur eine Dimension der Erkrankung zu betrachten. Haut und Juckreiz gehören zusammen – genau wie objektive und subjektive Therapieziele.2,3

Eine neue Lebensqualität mit RINVOQ

Katharinas Geschichte zeigt, was eine effektive Kontrolle von Hautläsionen, vor allem in sichtbaren Arealen, und Juckreiz für Patient*innen bedeuten kann: weniger Krankheitsaktivität, weniger Belastung im Alltag und die Chance, Lebensqualität zurückzugewinnen.

Mit RINVOQ kann MDA[#] erreicht werden - für eine Krankheitskontrolle, die dort ankommt, wo sie zählt: Im Alltag Ihrer Patitent*innen
  © Die Bildrechte der Fotodokumentation liegen bei dem behandelnden Arzt und wurden von PD Dr. med. Dr. med. univ. Lukas Kofler zur Verfügung gestellt.

AD Atopische Dermatitis
DLQI Dermatology Life Quality Index
EASI Eczema Area and Severity Index
EASI 90 ≥ 90 % Reduktion in EASI
MDA Minimal Disease Activity
TCS Topische Kortikosteroide
WP-NRS Schlimmster Juckreiz (engl. worst pruritus) Numerical Rating Scale

# MDA (engl. Minimal Disease Activity) oder zu deutsch minimale Krankheitsaktivität beschreibt das gleichzeitige Erreichen von optimalen Therapiezielen eines objektiven Scores (z. B. EASI 90) und eines subjektiven Scores (z. B. WP-NRS 0/1). Dadurch erreicht man eine optimale Krankheitskontrolle der atopischen Dermatitis.2

1 Royeck S et al. Dermatol Ther (Heidelb). 2026;16:977–992.
2 Silverberg JI et al., J Eur Acad Dermatol Venereol. 2024; 38(11):2139-2148.
3 Reich K et al., J Eur Acad Dermatol Venereol. 2023; 37:1634–1641.(Suppl.).



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