39.1/2024

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Wie würden Sie behandeln?
Nächtlicher Pruritus bei atopischer Dermatitis


Eine mittelschwere bis schwere atopische Dermatitis (AD) kann die Lebensqualität der Patient*innen durch persistierende Ekzeme und einen teils stark ausgeprägten Pruritus erheblich negativ beeinflussen.1,2 Auch die Schlafqualität kann darunter leiden3, so bei einer 36-jährigen Patientin mit mittelschwerer AD. Der massive Pruritus, den sie mit einem NRS von 9 bewertete, belastete die mehrfache Mutter stark im Alltag und in der Nacht. Zusätzlich liegen bei ihr eine CRSwNP (chronische Rhinosinusitis mit Nasenpolypen) und allergisches Asthma bronchiale vor. Das Asthma ist medikamentös eingestellt.

Abbildung 1: Hals und Arminnenseite der Patientin vor Therapiebeginn ©Sanofi
 

Von Erstvorstellung bis Therapieerfolg: Erfahrungen aus der Praxis

Seit ihrer Kindheit leidet die 36-jährige Patientin an einer schubförmig auftretenden mittelschweren AD. Als sie sich 2011 erstmals in der Praxis ihres Dermatologen vorstellte, war vor allem der starke Pruritus und damit verbunden die Beeinträchtigung des Nachtschlafes eine starke Belastung. Durch den regelmäßigen Schlafmangel war ihre Leistungsfähigkeit im Alltag erheblich eingeschränkt. Dies spiegelte sich auch im DLQI-Wert von 24 Punkten wider, der einen starken Einfluss der Hauterkrankung auf die Lebensqualität beschreibt.

Trotz wiederholter stationärer Aufenthalte in Kliniken und Reha-Einrichtungen konnte die AD nicht zufriedenstellend kontrolliert werden. Zudem wurde eine Therapie mit topischen Corticosteroiden der Klasse II-IV wie auch phasenweise systemischen Corticosteroiden bis 50 mg/Tag angewendet. Auch UV- und UV-Badetherapien konnten keinen ausreichenden Therapieerfolg erzielen, sodass die Patientin im Herbst 2019 immer noch einen EASI von 9,6 aufwies.

 

Für welche nächste Therapieoption hätten Sie sich entschieden?

 

Da die Patientin die Eignungskriterien für eine Systemtherapie erfüllte – unter anderem einen NRS-Wert von > 6 und eine relevante Störung des Nachtschlafes wegen des Pruritus – wurde bei ihr die Therapie mit Dupilumab (Dupixent®) gestartet. Die Checkliste zur Indikationsstellung zur Systemtherapie der AD bei Erwachsenen finden Sie hier.

Nach Therapiebeginn im Herbst 2019 konnte bereits nach zwei Wochen eine Linderung des Pruritus sowie eine Verbesserung des Hautbildes nach acht Wochen festgestellt werden. Schlafstörungen aufgrund des Pruritus traten unter der Therapie mit Dupilumab nicht mehr auf und die Lebensqualität der Patientin verbesserte sich deutlich. Das bestätigt auch der stabile DLQI von 1-2 seit Mitte 2020.

Abbildung 2: Hals und Arminnenseite der Patientin unter Therapie mit Dupilumab ©Sanofi


Zielgerichtete Therapie durch Rezeptorblockade

Dupilumab ist zugelassen zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer AD bei Erwachsenen und Jugendlichen ab 12 Jahren sowie bei Kindern ab 6 Monaten mit schwerer AD, die für eine systemische Therapie in Betracht kommen.4

Die Wirkung des monoklonalen Antikörpers beruht auf der dualen Rezeptorblockade der IL-4-Rezeptor-α-Untereinheit und der damit verbundenen Hemmung der Signalwege der Interleukine IL-4 und IL-13.1,4,5,6 Damit setzt Dupilumab an der der AD zugrundeliegenden Typ-2-Inflammation an. Die umfassende Studienlage zeigt außerdem ein anhaltendes Ansprechen mit signifikanter Verbesserung von Hautläsionen, Pruritus und Lebensqualität.4, 7-13 Darüber hinaus weist Dupilumab ein etabliertes Langzeit-Sicherheitsprofil auf.14

Atopisches Handekzem, atopische Dermatitis bei Kindern, Prurigo nodularis: Sie interessieren sich für weitere Praxisfälle der Dupilumab-Therapie? Sie finden weitere Fälle hier: 

 

Pflichttext Dupixent®

Referenzen:

1 Werfel T. Dtsch Arztebl Int 2014; 111: 509-20
2 Langenbruch A et al. J Eur Acad Dermatol Venereol 2014; 28: 719-726
3 Simpson EL et al. N Engl J Med 2016; 375: 2335-2348
4 DUPIXENT® Fachinformation / Stand Juni 2024
5 Gandhi NA et al. Nat Rev Drug Disc 2016; 15: 35-50
6 Le Floc’h A et al. Allergy. 2020; 75(5): 1188-1204.
7 Blauvelt A et al. Lancet 2017; 389(10086): 2287-2303
8 Silverberg JI et al. J Am Acad Dermatol 2020; 82(6):1328-1336
9 Cork MJ et al. J Dermatol Treat 2020; 31(6): 606-614
10 Simpson EL et al. JAMA Dermatol 2020; 156(1):44-56
11 Paller AS et al Am J Clin Dermatol 2020; 21(1): 119-131
12 Paller AS et al. Am J Clin Dermatol 2020; 83(5): 1282-1293
13 Paller AS et al., virtueller Kongress Revolutionizing Atopic Dermatitis (RAD); 11. Dezember 2022
14 Beck L et al. Am J Clin Dermatol. 2022; 23(3): 393-408

 

Mit freundlicher Unterstützung von Sanofi und Regeneron

MAT-DE-2403331-1.0-09/2024

Diese Sonderpublikation erscheint im Auftrag und inhaltlichen Verantwortungsbereich der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Berlin.

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