43.1/2024

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Viatris
Das Jahr 2024 hält viel für Pentalong® bereit: Neben seinem 60-jährigen Jubiläum und dem Erscheinen in neuer N3 Packungsgröße1 ist das kürzlich veröffentlichte Update der ESC-Guidelines von großer Bedeutung für das Langzeitnitrat: Vor dem Hintergrund des eingeläuteten Paradigmenwechsel in der Behandlung des chronischen Koronarsyndroms (CCS) mit klarem Fokus auf mikrovaskuläre Störungen bzw. Angina oder Ischämie ohne obstruktive koronare Gefäßerkrankung (ANOCA/INOCA)2, gewinnt Pentalong® erneut an Aufmerksamkeit. Der Grund: Sein duales Wirkspektrum ermöglicht leitliniengerecht sowohl den epikardialen als auch mikrovaskulären Einsatz – bei vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Antianginosa.2 Lesen Sie im Newsletter, was Pentalong® in 60 Jahren erreicht hat, welchen frischen Wind das ESC-Update dem Langzeitnitrat in der antianginösen Therapie verleiht, wie der Kardiologe Prof. Ralf Dechend das Potenzial des bewährten Antianginosums einordnet und was in Zukunft von Pentalong® zu erwarten sein dürfte.

Viel Spaß beim Lesen!
Ihr Pentalong®-Team von PUREN Pharma

Happy Birthday Pentalong®: Das DDR-Arzneimittel feiert 60. Geburtstag

Bereits seit 1964 besteht das Langzeitnitrat Pentalong® mit dem Wirkstoff Pentaerithrityltetranitrat (PETN) auf dem Markt und wird zur Langzeitbehandlung von Durchblutungsstörungen in den Herzkranzgefäßen (Angina pectoris) mit dem Ziel der Symptomkontrolle eingesetzt.3 Zusammen mit Pentalong® feiert noch ein weiterer Ossi-Oldie seinen runden Geburtstag: der legendäre Trabant 601. Auch er erblickte im Jahr 1964 das Licht der Welt. Doch im Gegensatz zum liebgewonnenen Trabi, der heute mehr Liebhaber-Objekt denn Gegenstand des täglichen Gebrauchs ist, lässt sich das Arzneimittel Pentalong® aus der AP-Therapie nicht mehr wegdenken. Im Gegenteil: Pentalong® erlebt als Langzeitnitrat in der medizinischen Versorgung in den letzten Jahren ein Revival und hat an Bedeutung gewonnen: In der 2019er Überarbeitung der ESC-Guidelines wurden langwirksame Nitrate in der Zweitlinientherapie empfohlen, wenn in der Erstlinie Betarezeptor- und/oder Calciumkanal-blocker kontraindiziert oder nicht tolerabel sind oder die Symptome nicht wirksam kontrollieren können.4 Mit dem kürzlich veröffentlichten Update der ESC-Guidelines 2024 gewinnt das Langzeitnitrat nun erneut an Aufmerksamkeit: Das liegt vor allem an seinem dualen Wirkspektrum in Sinne eines epikardialen und mikrovaskulären Einsatzes, seinen vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Antianginosa2 und der langjährigen Erfahrung bei einem minimalen Nebenwirkungsprofil und überschaubaren Kontraindikationen.3

Die Stärke von Pentalong® ist die Verbesserung der Lebensqualität

Im Interview mit
Ralf Dechend
Professor für Kardiologie, Berlin

60 Jahre Pentalong® – 60 Jahre effektive antianginöse Therapie „Ich kenne Pentalong®, seit ich 1993 als Arzt in Berlin-Buch tätig wurde – dort war das Medikament eines der wichtigsten Antianginosa.“

Hausärztlich und kardiologisch Hand in Hand
Für die Therapie der stabilen Angina pectoris sei neben der Prognoseverlängerung, also einem längeren Leben mit weniger Herzinfarkt und Schlaganfall, die symptomatische Behandlung der zweite essentielle Punkt: Weniger Luftnot und kein Brustschmerz im Alltag seien die Ziele für Patienten. „In dieser Verbesserung der Lebensqualität liegt die Stärke der langwirksamen Nitrate – und das studienbelegt. Eine Party wird nicht besser, wenn ich länger bleibe – die Party muss gut sein, hat mir meine jüngste Tochter beigebracht. Hier ist Pentalong® ein wichtiger Baustein. Viele Patienten sind zwar gut prognostisch kardiovaskulär behandelt, aber die Bedeutung der Beschwerdefreiheit bei Belastung können wir im klinischen Alltag verbessern.“ Sobald Druckgefühl bei Belastung auftritt, brauche es gute invasive Diagnostik. „Das machen wir in Deutschland sehr gut, manchmal stellen wir im Vergleich zu anderen Ländern in Europa die Indikation zu großzügig. Aber parallel sollten wir versuchen, mit guten Antianginosa den Brustschmerz zu eliminieren – insbesondere, wenn bei obstruktiver KHK eine Stentimplantation nicht hilft oder die Beschwerden bestehen bleiben. Die symptomatische, antianginöse Therapie würden Hausärzte bereits besser machen, die Zusammenarbeit mit der Kardiologie könne hier laut Dechend stärker werden. Der Therapiebeginn läge nicht unbedingt bei Kardiologen: „Wichtig ist, dass einer die Verantwortung übernimmt. Hausärzte machen das zusammen mit der Blutdruck- und Cholesterintherapie aus meiner Sicht oft exzellent.“ Mit Pentalong® und seinen vielen Kombinationsoptionen bestünde eine hohe Wirkchance: „In meiner Sprechstunde profitiert 1/3 deutlich von Pentalong®, bei 1/3 sind die Beschwerden verbessert und bei 1/3 muss kombiniert und manchmal intensiviert werden. Zudem sei Pentalong® eine Ausnahme mit nachgewiesener, deutlich geringerer Nitrattoleranz. „Das ist für mich der entscheidende Vorteil, warum ich eher Pentalong® gegenüber anderen langwirksamen Nitraten verschreibe.“ Mit dem Update der ESC-Guidelines 2019 kam für Viele eine wichtige Versicherung, da die altbewährte Pentalong®-Therapie damit auch von Experten gewürdigt wurde. Die aktuellen Leitlinien aus 2024 bestätigten dies nochmals.

Intervention vs. medikamentöse Therapie?
Bei Patienten mit typischer Symptomatik, die eine Intervention oder Bypass-Chirurgie bekommen haben, wird die medikamentöse Therapie erstmal pausiert. Dass der Herzkatheter eine gute symptomatische Option ist, haben Studien gezeigt. „Aber bei ungefähr 50 % der Patienten bleiben die Beschwerden bestehen, sei es, durch die kleinen mikrovaskulären Gefäße, sei es, durch andere unterkritische Stenosen. Hier ist Pentalong® zusammen mit den Kombinationspartnern eine sehr gute und wichtige Alternative.“

ANOCA & INOCA: Paradigmenwechsel der ESC-Guidelines bei CCS und die duale Stärke von Pentalong®

Die neuen ESC-Guidelines vom August 2024 greifen nun genau den Anteil an Patientinnen und Patienten mit mikrovaskulären Störungen auf. Nicht nur Blockaden in großen Koronararterien, sondern auch Störungen im Bereich kleinerer Blutgefäße, sogenannte koronare mikrovaskuläre Dysfunktionen, können dem Erkrankungsbild zugrunde liegen, erklärte der Co-Chair der Guidelines Prof. Christiaan Vrints vom Antwerp University Hospital und der University of Antwerp in Belgien. Rund die Hälfte aller Betroffenen mit Verdacht auf ein CCS haben eine ANOCA/INOCA, die durch mikrovaskuläre Dysfunktionen oder einen Koronararterienspasmus verursacht werden – und das bleibt häufig unerkannt.5 Die Krankheitslast für Betroffene ist hoch, die Konsequenzen der mangelnden Detektion verheerend. Dem wurde in der aktuellen ESC-Überarbeitung entsprechend Rechnung getragen: Während in der letzten Version der ESC-Guidelines von 2019 mikrovaskuläre Dysfunktionen keine große Erwähnung fanden, ist der Tenor im aktuellen Update sehr deutlich: Die diesjährige Task Force legte einen Fokus auf die Detektion von ANOCA/INOCA-Fällen, schärfte die Subtypen-Testung und verfasste übersichtliche Schaubilder zu den verfügbaren medikamentösen Therapieoptionen und -kombinationen in Abhängigkeit der jeweiligen Subtypen.2 Hierbei können Langzeitnitrate wie Pentalong® wie gewohnt zusätzlich zu Betablockern und/oder Calciumkanalblockern kombiniert werden.2,4 Die Kombinationsmöglichkeiten für Pentalong® sind gemäß Schaubild sehr vielfältig – eine Eigenschaft, die nicht auf alle antianginösen Therapien zutrifft.
Inwieweit die Subtypen-Testung in der Praxis realisierbar ist vor dem Hintergrund des Vasokonstriktions-Risikos, wird die Zukunft zeigen. Pentalong® bietet im praktischen Einsatz ein duales Wirkspektrum: Denn das Langzeitnitrat kann leitliniengerecht sowohl epikardial als auch mikrovaskulär angewendet werden. Sofern die antianginösen Therapieoptionen mit Beta- sowie Calciumkanal-Blockern aufgrund bestehender Komorbiditäten aus-geschöpft oder nicht ausreichend wirksam sind, kann der Einsatz von Pentalong® erwogen werden.2 Zukünftig sind belastbare Studiendaten zur Wirksamkeit der bisher verfügbaren Antianginosa bei ANOCA/INOCA erforderlich, um den Einsatz mit entsprechender Evidenz zu untermauern.

Die PUREN Pharma, als Hersteller des Originalpräparates Pentalong®, möchte dazu einen wichtigen Beitrag leisten und prüft aktuell die Möglichkeiten zur Durchführung einer neuen klinischen Studie.

Pentalong® in der neuen Quartalspackung

Seit Kurzem gibt es Pentalong® in neuer Normgröße: 200 Tabletten anstatt der bisherigen 100 Tabletten enthält die neue N3-Packung (OP 200) und wurde mit neuer PZN-Nr. versehen.1 Damit optimiert der Hersteller PUREN Pharma sowohl die reichweitenorientierte als auch die wirtschaftliche Versorgung und verschafft Verordnenden als auch Patientinnen und Patienten entscheidende Vorteile: Die neue Normgröße reicht in der üblichen Dosierung3 bis zu 100 Tage. Damit genügt Patientinnen und Patienten in Zukunft 1 Rezept pro Quartal, sie sparen sich nahezu 50 % der Zuzahlung und der Preis pro Tablette sinkt auf 0,27 €.6 Auch für Ärztinnen und Ärzte sorgt das für eine geringere Verordnungsfrequenz, die den Praxisalltag entlastet. Im Zuge dieser Veränderung hat auch die N1 Normgröße eine Adaptation erfahren: Die bisherige Packung mit 30 Tabletten wurde auf 20 Tabletten reduziert. Ab sofort sind folgende Normgrößen von Pentalong® verfügbar:
  • N1 für 10 Tage (OP 20)
  • N2 für 30 Tage (OP 60)
  • N3 für 100 Tage (OP 200)

Die neue Pentalong® 50 mg N3 Normgröße auf einen Blick

  • Neue Stückzahl: 200 Tabletten (ehemals 100 Tabletten)
  • Neue PZN-Nr.: 18827585
  • Reichdauer: 100 Tage (bei einer VO von 2 x 50 mg täglich)
  • Entlastung der Verordner: Nur noch 1 Rezept pro Quartal notwendig
  • Zuzahlung: Nahezu 50 % weniger Zuzahlung für Patientinnen und Patienten
  • Preisreduktion: Preis pro Tablette sinkt auf 0,27 €6
Referenzen:
1. Packungsgrößen-Verordnung, Stand Mai 2024.
2. Vrints C et al. 2024 ESC Guidelines for the management of chronic coronary syndromes: Developed by the task force for the management of chronic coronary syndromes of the European Society of Cardiology (ESC) Endorsed by the European Association for Cardio-Thoracic Surgery (EACTS). Eur Heart J. 2024:ehae177.
3. Gebrauchsinformation Pentalong® 50 mg Tabletten, Stand Mai 2023.
4. Knuuti J et al. 2019 ESC Guidelines for the diagnosis and management of chronic coronary syndromes: The Task Force for the diagnosis and management of chronic coronary syndromes of the European Society of Cardiology (ESC). Eur Heart J. 2020;41(3):407-477.
5. ESC Press Office. New Chronic Coronary Syndrome (CCS) Guidelines expand diagnostic tools and ways to prevent major adverse events and enhance quality of life. 2024. Online verfügbar unter: https://www.escardio.org/The-ESC/Press-Office/Press-releases/New-Chronic-Coronary-Syndrome-CCS-Guidelines-expand-diagnostic-tools-and-ways-to-prevent-major-adverse-events-and-enhance-quality-of-life (abgerufen am 17.09.2024).
6. N3-Packung mit 200 Tbl.; Stand AVP 01.08.2024 (Lauer-Taxe)
Pentalong® 50 mg
Wirkstoff: Pentaerithrityltetranitrat (PETN). Zus.: 1 Tab. enth. 50 mg PETN, Lactose-Monohydrat, mikrokristal. Cellulose, Kartoffelstärke, Talkum, Gelatine, Magnesiumstearat (Ph.Eur.) [pfl.], hochdisp. Siliciumdioxid, Sorbitol. Anw.: zur symptomat. Beh. chron. stabiler Angina pectoris bei Erw. mit gesicherter koronarer Herzkrankheit u. eingeschr. körperl. Belastbarkeit, bei denen Beta-Blocker unverträglich od. kontraind. sind od. keine ausr. antianginöse Wirkung haben. Gegenanz.: Überempf. gg. den Wirkstoff, anderen Nitroverbindungen od. sonst. Bestandt.; akutes Kreislaufversagen (Schock, Kreislaufkollaps), kardiog. Schock sof. nicht durch intraaortale Gegenpulsation od. pos. inotrope Pharmaka ein ausr. hoh. linksventrikulärer, enddiastolischer Druck gewährleistet ist; ausgepr. Hypotonie (systol. Blutdruck ≤ 90 mmHg), akut. Myokardinfarkt, gleichz. Einnahme v. Phosphodiesterase-5-Hemmer, z. B. Sildenafil, weil es in diesem Fall zu einem erhebl. blutdrucksenkenden Effekt kommen kann; Entw. akut. pektanginöse Beschw. bei Pat. die Phosphodiesterase-5-Hemmer (z. B. Sildenafil) eingen. haben. Nebenw.: insbes. bei Behandlungsbeg. häufig Schläfendruck u. Kopfschm. („Nitratkopfschmerz“) die erfahrungsgem. meistens bei weiterer Einnahme nach einig. Tagen abkl.; bei Erstanw. u. bei Dosiserh. Abfall d. Blutdrucks u./od. orthostat. Hypotension, die mit reflekt. Erhöh. d. Pulsfrequenz, Benommenheit sow. Schwindel- u. Schwächegef. einhergeh. können. Starker Blutdruckabfall m. Verstärkung d. Angina pectoris-Sympt., Kollapszust. m. bradykard. Herzrhythmusstör. u. Synkopen. Übelkeit, Erbrechen, flücht. Hautröt. (Flush) u. allerg. Hautreakt., exfol. Dermatitis/Stevens-Johnson-Syndrom od. Angioödeme. Bei Gabe von Pentalong kann, bed. durch e. rel. Umvert. d. Blutflusses in hypoventilierte Alveolargeb., e. Hypoxämie auftreten u. bei Pat. mit koronarer Herzkrankh. Ischämie ausl., f. PETN wird auf d. f. andere Arzneim. d. Gruppe bek. Mögl. d. Entw. e. Toleranz bzw. d. Auftretens e. Kreuztoleranz gegenüber anderen Nitroverbind. unter hoh., kontinuierl. Dos. hingew., bei ersten Zeichen e. Unverträgl.reakt., darf Pentalong nicht nochmals eingen. werden. Warnhinweise: Enth. Lactose-Monohydrat u. Sorbitol, Arzneim. f. Kinder unzugänglich aufbewahren. Wechselwirkungen, Dosierung und weitere Hinweise siehe Fach- und Gebrauchsinformation. Abgabestatus: Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: PUREN Pharma GmbH & Co. KG. Stand: Mai 2023.