22.1/2026

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Sehr geehrte Leserinnen und Leser,
die 92. DGK-Jahrestagung in Mannheim hat es erneut unterstrichen: Im Lipidmanagement klafft zwischen evidenzbasierter Leitlinienempfehlung und gelebter Versorgungsrealität eine Lücke – mit klinisch messbaren Konsequenzen. Zwei Satellitensymposien von Daiichi Sankyo griffen diese Frage direkt auf und zeigten, dass Werkzeuge zur Schließung dieser Lücke bereits vorhanden sind.

Was moderne Bildgebung über die Biologie atherosklerotischer Plaques verrät und warum die Stabilität – nicht nur das Volumen – über das kardiovaskuläre Ereignisrisiko entscheidet, beleuchtet ein weiterer Beitrag. Und mit Blick auf die orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern gilt: Bei langfristigen kardiovaskulären Therapien ist die Therapietreue entscheidend für den Therapieerfolg – und das Dosierungsschema kann dabei einen messbaren Unterschied machen. 

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre mit Erkenntnissen, die unmittelbar in Ihre klinische Entscheidungsfindung einfließen können.  
DGK-Jahrestagung 2026 
Neue Daten, klare Botschaft – rechtzeitig kombinieren, Zielwerte konsequent erreichen  
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Die Versorgungslücke im Lipidmanagement war eines der zentralen Themen der 92. DGK-Jahrestagung – und zwei Satellitensymposien von Daiichi Sankyo zeigten eindrücklich, dass die Werkzeuge zu ihrer Schließung längst vorhanden sind. Moderne Bildgebung wie die Koronar-CT-Angiographie kann Plaques präzise 
charakterisieren und das Therapieverhalten von Patient:innen nachweislich verbessern.1 Bei Patient:innen mit akutem Koronarsyndrom (ACS) verabschiedet sich das ESC/EAS Focused Update 2025 Dyslipidämie von der schrittweisen Eskalation und empfiehlt die frühzeitige Kombination aus Statinen und Nicht-Statin-Therapien – Bempedoinsäure als orale Option wird dabei explizit bei Statinintoleranz oder als Add-on bei unzureichender LDL-C-Senkung unter Statintherapie (± Ezetimib) empfohlen.2 Dass diese Strategie wirken kann, verdeutlicht eine Monte-Carlo-Simulation auf Basis der SANTORINI-Kohorte (n = 6.866): Die stufenweise Addition von Ezetimib und Bempedoinsäure zu Statin steigert die Zielwerterreichung von 28,4 % auf 63,1 %.3
Zu den Kongress-Highlights 
Plaque-Stabilität 
Warum niedrige LDL-C-Werte mehr bewirken als nur Volumenreduktion  
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Das kardiovaskuläre Risiko durch einen Plaque lässt sich nicht allein am Stenosegrad ablesen – entscheidend ist seine Stabilität. Vulnerable Plaques mit dünner fibröser Kappe sind ein zentraler Mechanismus akuter Koronarereignisse,4 und eine konsequente LDL-C-Senkung greift genau hier an: Bildgebungsstudien wie 
HUYGENS und PACMAN-AMI zeigen, dass eine intensive lipidsenkende Therapie die Dicke der fibrösen Kappe signifikant erhöhen und lipidreiche Plaqueanteile reduzieren kann5,6 – also nicht nur die Progression bremst, sondern aktiv in die Plaquemorphologie eingreift. Das ESC/EAS Focused Update 2025 der Dyslipidämie-Leitlinie empfiehlt bei unzureichender LDL-C-Zielwerterreichung konsequent die Kombinationstherapie; orale Optionen wie Bempedoinsäure/Ezetimib (Nustendi®) können helfen, diese Zielwerte im Versorgungsalltag erreichbar zu machen.2
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Einmal täglich – und konsequent 
Wie Dosierungsfrequenz die Schlaganfallprophylaxe mitentscheidet   
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Orale Antikoagulation schützt bei Vorhofflimmern wirksam vor Schlaganfall – aber nur, wenn Patient:innen sie tatsächlich einnehmen.7 Dabei ist die Einnahmefrequenz ein nicht zu unterschätzender Faktor: Deutsche Versorgungsdaten zeigen, dass die Therapietreue bei einmal täglicher DOAC-Gabe mit 65,3 % signifikant höher lag 
als bei Zweimalgabe mit 49,6 %8 – ein Unterschied, der sich klinisch bemerkbar machen kann. Edoxaban (Lixiana®) verbindet das Prinzip der Einmalgabe mit klar definierten Dosisreduktionskriterien und einer belastbaren Evidenzbasis: In ENGAGE AF–TIMI 48 zeigte es vergleichbare Wirksamkeit gegenüber Warfarin bei signifikant weniger schweren Blutungen (HR 0,80; 95 % KI 0,71–0,91) und einer Reduktion intrakranieller Hämorrhagien um mehr als die Hälfte (HR 0,47; 95 % KI 0,34–0,63).9
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Lipidmanagement live und interaktiv 
LipidLounge+ im Juni – Dr. Heart im Gespräch 
mit Expert:innen  
Im Mittelpunkt der aktuellen Folge stehen zwei Themen: „Ungesunde Ernährung als Grund für kardiovaskuläre Ereignisse" und „Gefäße als Spiegelbild des Alters". Moderator Dr. Stefan Waller alias Dr. Heart diskutiert im Live-Format mit Expert:innen aktuelle Fragen rund um das Lipidmanagement. 
Datum und Uhrzeit: 3. Juni 2026, 18:30 Uhr. Kostenlos, interaktiv, direkt aus der Praxis. CME-Zertifizierung beantragt. 
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Daiichi-Sankyo
Referenzen:
1.
McDermott M et al. JAMA Cardiol 2025; 10:841.
2.
Mach F et al. Eur Heart J 2025; 46:4359–4378.
3.
Ray KK et al. Am J Prev Cardiol 2026. https://doi.org/­10.1016/­j.ajpc.2026.101577 (online ahead of print)
4.
Virmani R et al. J Am Coll Cardiol 2006; 47(8 Suppl):C13–18.
5.
Nicholls SJ et al. JACC Cardiovasc Imaging 2022; 15:1308–1321.
6.
Räber L et al. JAMA 2022; 327:1771.
7.
Van Gelder IC et al. Eur Heart J 2024; 45:3314–3414.
8.
Patti G et al. Cardiol Ther 2023; 12:371–391.
9.
Giugliano RP et al. N Engl J Med 2013; 369:2093–2104.
Daiichi Sankyo Deutschland GmbH |  Zielstattstraße 48, 81379 München, Deutschland 
Tel 089 78080, Fax 089 7808202 | E-Mail [email protected] | www.daiichi-sankyo.de  

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