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Teizeild® verzögert das Fortschreiten von Typ-1-Diabetes
Der autoimmune Typ-1-Diabetes (T1D) beginnt häufig lange vor dem Auftreten klinischer Symptome. In seinem Verlauf werden pankreatische Betazellen kontinuierlich durch autoreaktive T-Zellen zerstört.1-4 Ca. 60 % der Patient*innen mit Stadium 2 schreiten innerhalb von 2 Jahren in Stadium 3 voran.5 Nun ermöglicht Teizeild® ein frühzeitiges Eingreifen, um der Zerstörung der Betazellen entgegenwirken zu können.6
Paradigmenwechsel in der T1D-Therapie
Teizeild® (Teplizumab) ist die erste und einzige zugelassene Therapie, die das Fortschreiten von autoimmunem T1D in das Stadium 3 verzögern kann7,8 – für Erwachsene, Jugendliche und Kinder ab 8 Jahren mit T1D im Stadium 2 (definiert durch mindestens zwei positive Inselautoantikörper und Dysglykämie ohne manifeste Hyperglykämie).7 Der monoklonale Anti-CD3-Antikörper moduliert die T-Zellen im T1D-Autoimmunprozess und trägt so zum Schutz der Betazellen bei (Abb. 1).7,9

Abb. 1: Wirkmechanismus von Teizeild®. Eigene Darstellung, Sanofi-Aventis Deutschland GmbH.
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Teizeild® kann Betazellen erhalten und die körpereigene Insulinproduktion länger bewahren6
Die Behandlung mit Teizeild® führte zu einer signifikanten Verzögerung der klinischen T1D-Manifestation vs. Placebo im Median um 2–3 Jahre.6,8,10 In einer weiteren Follow-Up-Analyse nach im Median ~7 Jahren Nachbeobachtungszeit waren ca. 40 % der mit Teizeild® behandelten Patient*innen weiterhin symptomfrei (Abb. 2).10 Der Erhalt der Betazellen kann langfristige Vorteile bieten, die sich bis in das Stadium 3 fortsetzen können.6 Je mehr Betazellen, desto besser – die Menge der Betazell-Restfunktion ist assoziiert mit einem geringeren Risiko für Diabetes-Komplikationen.11,12

Abb. 2: Ergebnisse der 2. Follow-Up-Analyse der TN-10-Studie. Anteil der Patient*innen ohne Fortschreiten des T1D in Stadium 3 am Ende der medianen Nachbeobachtungszeit von ~ 7 Jahren (80 Monate).10
Die Früherkennung ist essenziell
Früherkennung identifiziert Patient*innen für eine Teizeild®-Behandlung und erleichtert den Umgang mit klinisch manifestem T1D (Stadium 3).8,13,14 Denn eine plötzliche Diagnose von T1D im Stadium 3 kann für Betroffene und ihre Familien wie eine Bruchlandung sein.15,16 Die frühzeitige Diagnose eines T1D schafft ein wertvolles Zeitfenster für aktive Aufklärung und Unterstützung.13,17 Sie als Pädiater*innen nehmen eine Schlüsselrolle bei der T1D-Früherkennung ein, machen Sie mit!
Präsymptomatische Patient*innen im Stadium 2 können jetzt behandelt werden – ein Meilenstein in der Therapie des T1D!

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APZ: Antigenpräsentierende Zelle; CD: Cluster of Differentiation, Differenzierungscluster; HR: Hazard Ratio, Risikoverhältnis; T1D: Typ-1-Diabetes; TCR: T-Zell-Rezeptor.
Referenzen
- Breakthrough T1D. The stages of type 1 diabetes. https://breakthrought1d.org.au/what-is-t1d/stages/ Zuletzt abgerufen am 12.12.2025.
- DiMeglio LA et al. Lancet 2018; 391: 2449–62.
- Sims EK et al. Diabetes 2022; 71: 610–23.
- Houeiss P et al. Front Endocrinol (Lausanne) 2022; 13: 933965.
- Insel RA et al. Diabetes Care 2015; 38: 1964–74.
- Sims EK et al. Sci Transl Med 2021; 13: eabc8980.
- Fachinformation Teizeild®, Stand: 01/2026.
- Herold KC et al. N Engl J Med 2019; 381: 603–13.
- Herold KC et al. Nat Rev Immunol 2024; 24: 435–51.
- Lledó-Delgado A et al. J Clin Invest 2024; 134: e177492.
- Sørensen JS et al. Diabetes Care 2013; 36: 3454–9.
- Steffes MW et al. Diabetes Care 2003; 26: 832–6.
- Hummel S et al. Diabetologia 2023; 66: 1633–42.
- Wolfsdorf JI et al. Pediatr Diabetes 2018; 19 Suppl 27: 155–77.
- Rikos N et al. Nurs Rep 2022; 12: 564–73.
- Jönsson L et al. Scand J Caring Sci 2015; 29: 126–35.
- Besser REJ et al. Arch Dis Child 2022; 107: 790–5.
MAT-DE-2600794
Teizeild® Pflichttext
▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung zu melden.
Teizeild 1 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung (steriles Konzentrat). Wirkstoff: Teplizumab. Zusammensetzung: Arzneilich wirksame Bestandteile: Ein ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung enthält 1 mg Teplizumab. Jede Durchstechflasche enthält 2 mg Teplizumab in 2 ml Konzentrat (2 mg/2 ml). Teplizumab ist ein monoklonaler Antikörper (humanisiertes IgG1-Kappa), der mittels rekombinanter DNA-Technologie in Ovarialzellen des chinesischen Hamsters (CHO) hergestellt wird. Sonstige Bestandteile: Natriummonohydrogenphosphat, Natriumdihydrogenphosphat-Monohydrat, Polysorbat 80 (E 433), Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Teizeild ist indiziert bei Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern ab 8 Jahren mit Typ-1-Diabetes (T1D) im Stadium 2 zur Verzögerung des Fortschreitens des T1D in das Stadium 3. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Im Kühlschrank lagern. Nicht einfrieren. Die Durchstechflasche im Umkarton aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen. Aufrecht lagern. Nebenwirkungen: Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Gelegentlich: Infektionen; nicht bekannt: Epstein-Barr-Virus-Reaktivierung. Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Sehr häufig: Lymphopenie, Thrombozytopenie, Leukopenie, Neutropenie, erniedrigtes Hämoglobin; häufig: Eosinophilie. Erkrankungen des Immunsystems: Häufig: Zytokin-Freisetzungssyndrom, gelegentlich: Überempfindlichkeit. Erkrankungen des Nervensystems: Sehr häufig: Kopfschmerzen. Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Sehr häufig: Erbrechen, Übelkeit; häufig: Diarrhö, Abdominalschmerzen. Leber- und Gallenerkrankungen: Sehr häufig: Alanin-Aminotransferase erhöht, Aspartat-Aminotransferase erhöht; häufig: Bilirubin erhöht. Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes: Sehr häufig: Ausschlag, Pruritus; häufig: Makulopapulöses Exanthem, Exanthem mit Pruritus, Urtikaria, Exfoliation der Haut. Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Sehr häufig: Fieber, Ermüdung; häufig: Schüttelfrost; nicht bekannt: Schmerzen, Unwohlsein. Abgabe/Verschreibungspflicht: Deutschland: Verschreibungspflichtig. Österreich: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmakotherapeutische Gruppe: andere Antidiabetika, ATC-Code: A10XX01. Inhaber der Zulassung: Sanofi Winthrop Industrie, 82 avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich. Örtlicher Vertreter des Zulassungsinhabers: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main, Deutschland. sanofi-aventis GmbH, 1100 Wien, Österreich.
Stand der Information: Januar 2026
Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie ggf. Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.
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