08.1/2025

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Advertorial
 

Liebe Leserinnen und Leser,

der Chronic Kidney Disease-assoziierte Pruritus (CKD-aP) ist eine oft unterschätzte Begleiterkrankung bei Hämodialyse-Patienten, die eine zusätzliche Belastung für die Betroffenen darstellt.1 Mit dem Diagnose- und Behandlungsalgorithmus von Prof. Dr. Jörg Latus, Prof. Dr. Vincent Brandenburg und Prof. Dr. Danilo Fliser erhalten Sie eine klare Struktur, um CKD-aP frühzeitig zu erkennen und gezielt zu behandeln.2 Entdecken Sie, wie dieser Leitfaden Sie im Praxisalltag unterstützen kann, um die Lebensqualität Ihrer Patienten zu verbessern.



Welche Herausforderungen CKD-aP mit sich bringt

CKD-aP betrifft viele Menschen mit fortgeschrittener chronischer Nierenerkrankung.1 Bis zu 27 % der Hämodialyse-Patienten in Deutschland leiden unter mäßigem bis schwerem CKD-aP.3 Der oft quälende Juckreiz beeinträchtigt Schlaf, Psyche und Wohlbefinden mitunter erheblich und ist mit einem schlechteren klinischen Outcome (erhöhter Medikamentenverbrauch, Infektionen, Krankenhausaufenthalte, Sterblichkeit) assoziiert.1,4,5 Häufig wird CKD-aP jedoch nicht ausreichend diagnostiziert oder behandelt.4 Viele Betroffene sprechen den Juckreiz nicht an, u. a. weil sie ihn nicht mit der Nierenerkrankung in Verbindung bringen oder sich der Behandlungsmöglichkeiten nicht bewusst sind.6 Hier besteht ein erheblicher Bedarf an Aufklärung und gezieltem Screening. Doch auch bei bekanntem Pruritus konnten Patienten in der Vergangenheit aufgrund begrenzter therapeutischer Optionen nicht adäquat behandelt werden.5

Der strukturierte Weg zur Diagnose

Experten empfehlen ein regelmäßiges, quartalsweises Screening aller Hämodialyse-Patienten auf Juckreiz.2 Da es kein charakteristisches klinisches Bild oder messbare Laborparameter gibt7, sind eine gründliche Anamnese sowie die Überprüfung anderer potenzieller Ursachen essenziell. Die Diagnose des CKD-aP erfolgt als Ausschlussdiagnose.2,8 Fragebögen wie der Worst Itch Numeric Rating Scale (WI-NRS) sind ein hilfreiches Tool zur schnellen Erfassung und Quantifizierung der Symptomintensität.2,9 Je nach Schweregrad des Pruritus kann eine adäquate Behandlung eingeleitet werden.10


Therapieoptionen: Fokus auf Difelikefalin
 

Gemäß der aktuellen S2k-Leitlinie „Diagnostik und Therapie des chronischen Pruritus“ empfiehlt auch der Algorithmus nach Latus et al. Difelikefalin (Kapruvia®) als Therapie der 1. Wahl bei moderatem bis schwerem CKD-aP.2,10 Basismaßnahmen wie Hautbefeuchtung ergänzen die Behandlung.2 Difelikefalin setzt an einem zentralen Auslöser des Juckreizes an: dem Ungleichgewicht im körpereigenen Opioidsystem. Der peripher wirkende, selektive κ-Opioidrezeptor-Agonist bietet ein effektive Symptomlinderung ohne zentralnervöse Nebenwirkungen und stellt das erste und einzige in Europa zugelassene Medikament zur Therapie von CKD-aP bei erwachsenen Hämodialyse-Patienten dar.11-13 Durch die Anwendung im Rahmen der Dialyse-Behandlung11 ist Difelikefalin einfach und gut in den Praxisalltag integrierbar und bietet eine neue Perspektive für Ihre Patienten.

Die aktuelle Fachinformation für Difelikefalin (Kapruvia®) können Sie hier abrufen.

Werden Sie aktiv – Zum Wohle Ihre Patienten 

Rechtzeitiges Erkennen und Behandeln von CKD-aP ist entscheidend für die Lebensqualität und das Therapieergebnis Ihrer Patienten. Nutzen Sie den Diagnose- und Behandlungsalgorithmus, um die Versorgung Ihrer Patienten durch systematisches Vorgehen zu verbessern und Difelikefalin als gezielte Therapieoption einzusetzen.

 

Literatur:

  1. Pisoni RL, et al. Nephrol Dial Transplant. 2006; 21(12): 3495-3505.
  2. Latus J, et al. Nephrologie aktuell. 2023; 27: 137-142.
  3. Sukul N, et al. Kidney Med. 2020; 3(1): 42-53.e1.
  4. Rayner HC, et al. Clin J Am Soc Nephrol. 2017; 12(12): 2000-2007.
  5. Rastogi A, et al. Expert Rev Clin Pharmacol. 2023; 16(5): 387-400.
  6. Aresi G, et al. J Pain Symptom Manage. 2019; 58(4): 578-586 e2.
  7. Shirazian S, et al. Int J Nephrol Renovasc Dis. 2017; 10: 11-26.
  8. Manenti L, et al. Clin Kidney J. 2021; 14(Suppl 3): i8-i15.
  9. Phan NQ, et al. Acta Derm Venereol. 2012; 92(5): 502-507.
  10. Ständer S, et al. J Dtsch Dermatol Ges. 2022; 20(10): 1386-1402.
  11. Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France Mai 2022. Fachinformation KAPRUVIA® 50 Mikrogramm/ml Injektionslösung. https://www.fachinfo.de/fi/pdf/023776.
  12. Fishbane S, et al. N Engl J Med. 2020; 382(3): 222-232.
  13. Topf J, et al. Kidney Med. 2022; 4(8): 100512.

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Pflichtangaben gemäß § 4 HWG
Kapruvia® 50 Mikrogramm/ml Injektionslösung.
Wirkstoff: Difelikefalin (als Acetat). Zusammensetzung: Jede Durchstechflasche mit 1 ml enthält 50 Mikrogramm Difelikefalin (als Acetat). Sonstige Bestandteile: Essigsäure (zur pH-Wert-Einstellung), Natriumacetat-Trihydrat (zur pH-Wert-Einstellung), Natriumchlorid, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Kapruvia® ist zur Behandlung von mäßigem bis schwerem Pruritus bei erwachsenen CKD-Hämodialysepatienten indiziert. Zur Anwendung im Hämodialyse-Zentrum gegen Ende der Dialyse. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Warnhinweise: Kapruvia® kann Schwindelgefühl und Benommenheit verursachen, was die Reaktionsfähigkeit beeinflussen kann. Nebenwirkungen: Häufig (≥1/100, <1/10): Somnolenz, Parästhesie. Gelegentlich (≥1/1.000, <1/100): Veränderungen des Gemütszustands, Schwindelgefühl; Kopfschmerzen, Übelkeit; Durchfall. Verschreibungspflichtig. Bitte lesen Sie vor Verordnung von Kapruvia® die Fachinformation. Pharmazeutischer Unternehmer, Inhaber der Zulassung: Vifor Fresenius Medical Care Renal Pharma France, 100–101 Terrasse Boieldieu, Tour Franklin La Défense 8, 92042 Paris La Défense Cedex, Frankreich.
Stand der Information: Mai 2022.