10.1/2025

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Advertorial
 

Zulassung von Isatuximab-VRd beim Multiplen Myelom für Patient*innen, die nicht für eine Transplantation geeignet sind

Die Therapie des Multiplen Myeloms ist in Bewegung. Seit Januar 2025 steht Isatuximab (Sarclisa®) in Kombination mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason (IsaVRd) in der EU als Erstlinientherapie für erwachsene Patient*innen mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet sind, zur Verfügung.1 Mit IsaVRd ist nun die erste und einzige Anti-CD38-Antikörper-basierte Therapie in Kombination mit VRd für diese Patient*innen zugelassen.

Die Fakten auf einen Blick


  • 50 bis 80 Prozent aller Patient*innen mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom (NDMM) kommen für eine autologe Stammzelltransplantation nicht in Frage.2
  • In der Zulassungsstudie IMROZ wurde für diese Patientengruppe unter Isatuximab in Kombination mit VRd ein geschätztes extrapoliertes medianes PFS von etwa 7,5 Jahren prognostiziertA.3
  • In den NCCN-Leitlinien4 und in den Onkopedia-Leitlinien zum Multiplen Myelom5 wird die Vierfachkombination empfohlen. Mit der Zulassung von IsaVRd zeichnet sich ein neuer Erstlinien-Standard für diese NDMM-Patient*innen ab.
  • Durch die im Januar 2024 erfolgte Preisreduktion von Isatuximab um >57 Prozent wird die IsaVRd-Kombination auch wirtschaftlichen Anforderungen gerecht und stellt im Vergleich zu anderen Anti-CD38-Antikörper-basierten Kombinationstherapien in der Indikation NDMM die kostengünstigere Alternative dar.1,6,7,8,9

Zulassung erweitert maßgeblich die Therapielandschaft

Grundlage der Zulassung von Isatuximab-VRd sind Daten der Phase-III-Studie IMROZ, in die 446 Patient*innen mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom, die nicht für eine autologe Stammzelltransplantation geeignet sind, eingeschlossen wurden.6 Sie erhielten randomisiert entweder IsaVRd als Induktion, gefolgt von Isatuximab in Kombination mit Lenalidomid und Dexamethason (IsaRd), oder VRd in der Induktion, gefolgt von Rd alleine. Primärer Endpunkt war das progressionsfreie Überleben (PFS).6

IsaVRd: Prognostiziertes mPFS von etwa 7,5 JahrenA,3

Nach einem Follow-up von 59,7 Monaten hatte die IMROZ-Studie ihren primären Endpunkt erreicht. Die Isatuximab-Kombinationstherapie führte zu einer Risikoreduktion für Krankheitsprogression oder Tod von 40 Prozent gegenüber der Vergleichstherapie.6 Die 5-Jahres-PFS-Rate lag für Patient*innen im IsaVRd-Arm bei 63,2 Prozent vs. 45,3 Prozent für Patient*innen im VRd-Arm.6 Das mediane PFS im IsaVRd-Arm wurde noch nicht erreicht, unter VRd betrug es 54,3 Monate. Ausgehend von derzeitigen Trends, wird für IsaVRd ein geschätztes extrapoliertes mPFS von 7,5 Jahren prognostiziertA.3

Überlegen bei Ansprechen und MRD-Negativität

75 Prozent der Patient*innen unter IsaVRd erzielten eine Komplettremission (CR), 55,5 Prozent erreichten sowohl MRD-NegativitätB als auch eine CR.6 Die Überlegenheit von IsaVRd zeigte sich auch in der anhaltenden MRD-Negativität: Bei 46,8 Prozent der Patient*innen unter der Isatuximab-Kombination blieb sie mindestens 12 Monate bestehen.6

Verträglichkeit im Einklang mit dem bekannten Sicherheitsprofil von Isa bzw. VRd

IsaVRd wurde insgesamt gut vertragen. Die beobachteten Nebenwirkungen standen im Einklang mit dem bekannten Sicherheitsprofil von Isatuximab und VRd.1 Therapiebedingte unerwünschte Ereignisse (TEAE) des Grades ≥ 3 traten bei 91,6 Prozent der mit IsaVRd und bei 84 Prozent der mit VRd behandelten Patient*innen auf.1 Die häufigsten Nebenwirkungen waren Diarrhö (54,8 Prozent), periphere sensorische Neuropathie (54,4 Prozent), Pneumonie (39,9 Prozent), Katarakt (38,0 Prozent), Obstipation (35,7 Prozent), Ermüdung/Fatigue (34,6 Prozent), Infektionen der oberen Atemwege (34,2 Prozent), periphere Ödeme (32,7 Prozent), Neutropenie (30,0 Prozent), Reaktionen im Zusammenhang mit einer Infusion (23,6 Prozent), Schlaflosigkeit (22,4 Prozent), COVID-19 (22,4 Prozent), Rückenschmerzen (22,1 Prozent), Bronchitis (22,1 Prozent) und Asthenie (21,7 Prozent).1

Die Zulassung von IsaVRd auf der Grundlage der IMROZ-Studienergebnisse etabliert IsaVRd als neuen Therapiestandard bei NDMM-Patient*innen, die nicht transplantiert werdenC.

Was sagen Hämatolog*innen?

„Diese Ergebnisse sind praxisverändernd. Sollte sich das prognostizierte mediane PFS von 90 Monaten bestätigen, wäre dies das längste, das wir bislang in diesem Patientenkollektiv gemessen haben. IsaVRd ist damit ein neuer Standard für Patient*innen mit neu diagnostiziertem Multiplen Myelom, die nicht transplantiert werden.“

Dr. Jens Kisro, Lübeck

„Für Myelom-Patient*innen, die nicht transplantiert werden, markiert die Erstlinienzulassung von IsaVRd als erste Anti-CD38-Antikörper-basierte Vierfachkombination einen Meilenstein, insbesondere im Hinblick auf das prognostizierte mediane PFS.“

Dr. Ivana von Metzler, Frankfurt a. M.

In der Medical Tribune Onkologie Hämatologie hebt Dr. Ivana von Metzler die Bedeutung der neu zugelassenen Vierfachkombination Isatuximab-VRd hervor und ordnet die Daten in die aktuelle Therapielandschaft ein.

Hier der Artikel in der Medical Tribune zum Nachlesen!

A Das mediane PFS für IsaVRd wurde nach einem Follow-up von 60 Monaten nicht erreicht. Nach Extrapolation des derzeitigen Trends um weitere 26 Monate Follow-up ergibt sich ein geschätztes extrapoliertes mPFS von 90 Monaten, was einer geschätzten Verlängerung des mPFS um ca. 2,5 Jahre gegenüber VRd entspricht.3

B MRD: Minimal Residual Disease, Minimale Resterkrankung, ermittelt via Next Generation Flow (NGF) mit einer Sensitivität von 10-5

C Isatuximab wird angewendet in Kombination mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason zur Behandlung des neu diagnostizierten Multiplen Myeloms bei Erwachsenen, die für eine autologe Stammzelltransplantation nicht geeignet sind.1

Referenzen
1. Fachinformation Sarclisa®. Stand Februar 2025. 2. Bashir Q et al. Transplant Cell Ther 2023;29(11):666-673. 3. Facon T et al.: Jahrestagung der American Society for Clinical Oncology 2024; Abstract 7500. Online verfügbar unter https://ascopubs.org/doi/10.1200/JCO.2024.42.16_suppl.7500. Letzter Zugriff am 02.01.2025. 4. NCCN-Guidelines „Multiple Myeloma“, Version 1.2025. Online verfügbar unter https://www.nccn.org/guidelines/guidelines-detail?category=1&id=1445. Letzter Zugriff am 02.01.2025. 5. Kortüm M et al. Onkopedia-Leitlinie Multiples Myelom. Online verfügbar unter https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/multiples-myelom/@@guideline/html/index.html. Letzter Zugriff am 02.01.2025. 6. Facon T et al. N Eng J Med 2024; doi: 10.1056/NEJMoa2400712. 7. Fachinformation DARZALEX®. Stand Oktober 2024. 8. Usmani SZ et al. IMS Annual Meeting 2024. Präsentation 9. Lauertaxe. Stand Dezember 2024.



Pflichttext/Fachkurzinformation

Sarclisa 20 mg/ml Konzentrat zur Herstellung einer Infusionslösung.
Wirkstoffe: Isatuximab. Zusammensetzung: Arzneilich wirksame Bestandteile: 1 Durchstechflasche mit 5/25 ml Konzentrat enthält 100/500 mg Isatuximab, entspricht 20 mg/ml. Isatuximab ist ein monoklonaler Antikörper (mAk) vom Typ Immunglobulin G1 (IgG1), hergestellt in einer Säugetierzelllinie (Ovarzellen des chinesischen Hamsters, CHO) Sonstige Bestandteile: Saccharose, Histidinhydrochlorid-Monohydrat, Histidin, Polysorbat 80, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiete: Sarclisa ist indiziert: – in Kombination mit Pomalidomid und Dexamethason zur Behandlung des rezidivierten und refraktären Multiplen Myeloms bei Erwachsenen, die mindestens zwei vorausgegangene Therapien, darunter Lenalidomid und einen Proteasom-Inhibitor, erhalten haben und unter der letzten Therapie eine Krankheitsprogression zeigten. – in Kombination mit Carfilzomib und Dexamethason zur Behandlung des Multiplen Myeloms bei Erwachsenen, die mindestens eine vorausgegangene Therapie erhalten haben. – in Kombination mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason zur Behandlung des neu diagnostizierten Multiplen Myeloms bei Erwachsenen, die für eine autologe Stammzelltransplantation nicht geeignet sind. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen: Nicht schütteln. Nebenwirkungen Isatuximab mit Pomalidomid: Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Sehr häufig: Pneumonie, Infektionen der oberen Atemwege, Bronchitis, Häufig: Herpes zoster. Gutartige, bösartige und nicht spezifizierte Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen) unspezifische Neubildungen: Häufig: Hautkrebs, solider Tumor (Nicht-Hautkrebs), Gelegentlich: hämatologische bösartige Erkrankungen. Blut und Lymphsystem: Sehr häufig: Neutropenie, Thrombozytopenie, Häufig: febrile Neutropenie, Anämie, Nicht bekannt: Lymphopenie. Immunsystem: Gelegentlich: anaphylaktische Reaktion. Stoffwechsel und Ernährungsstörungen: Sehr häufig: verminderter Appetit. Herz: Häufig: Vorhofflimmern. Atemwege, Brustraum, Mediastinum: Sehr häufig: Dyspnoe. Gastrointestinaltrakt: Sehr häufig: Diarrhö, Übelkeit, Erbrechen. Untersuchungen: Häufig: Gewichtsabnahme. Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen: Sehr häufig: Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion. Nebenwirkungen Isatuximab mit Carfilzomib: Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Sehr häufig: Pneumonie, Infektionen der oberen Atemwege, Bronchitis, Häufig: Herpes zoster. Gefäßerkrankungen: Sehr häufig: Hypertonie. Gutartige, bösartige und nicht spezifizierte Neubildungen (einschließlich Zysten und Polypen): Häufig: Hautkrebs, solide Tumore (Nicht- Hautkrebs). Blut und Lymphsystem: Häufig: Anämie, Neutropenie, Thrombozytopenie, Nicht bekannt: Lymphopenie. Immunsystem: Gelegentlich: anaphylaktische Reaktionen. Atemwege, Brustraum, Mediastinum: Sehr häufig: Dyspnoe, Husten. Gastrointestinaltrakt: Sehr häufig: Diarrhö, Erbrechen. Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Sehr häufig: Ermüdung/Fatigue. Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen: Sehr häufig: Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion. Nebenwirkungen Isatuximab mit Bortezomib, Lenalidomid und Dexamethason: Infektionen und parasitäre Erkrankungen: Sehr häufig: Pneumonie, Bronchitis, COVID-19. Gutartige, bösartige und nicht spezifizierte Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen): Häufig: Hautkrebs, solider Tumor (Nicht-Hautkrebs), Gelegentlich: hämatologische bösartige Erkrankungen. Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems: Sehr häufig: Neutropenie, Thrombozytopenie, Häufig: Anämie, Nicht bekannt: Lymphopenie. Immunsystem: Gelegentlich: anaphylaktische Reaktion. Augenerkrankungen: Sehr häufig: Katarakt. Gastrointestinaltrakt: Sehr häufig: Diarrhö, Häufig: Erbrechen. Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Sehr häufig: Ermüdung/Fatigue. Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen: Sehr häufig: Reaktion im Zusammenhang mit einer Infusion. Abgabe/Verschreibungspflicht: Deutschland: Verschreibungspflichtig. Österreich: Rezept- und apothekenpflichtig, wiederholte Abgabe verboten. Pharmakotherapeutische Gruppe: Antineoplastische Mittel, monoklonale Antikörper. ATC-Code: L01FC02.

Inhaber der Zulassung: Sanofi Winthrop Industrie, 82 avenue Raspail, 94250 Gentilly, Frankreich. Örtlicher Vertreter des Zulassungsinhabers: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, 65926 Frankfurt am Main, Deutschland. sanofi-aventis GmbH, 1100 Wien, Österreich.

Stand der Information: Februar 2025

Weitere Angaben zu den besonderen Warnhinweisen und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung, Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und sonstige Wechselwirkungen, Fertilität, Schwangerschaft und Stillzeit, Nebenwirkungen sowie ggf. Gewöhnungseffekten sind der veröffentlichten Fachinformation zu entnehmen.

MAT-DE-2500755-1.0-02/2025