28.1/2026

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Neue Langzeitdaten zu BLENREP beim RRMM:
EHA 2026 Kongress-Highlights für Ihren klinischen Alltag

Sehr geehrte Ärztinnen und Ärzte,

aktuelle Kongressdaten zu BLENREP-basierten Regimen beim rezidivierten/refraktären Multiplen Myelom (RRMM) zeigen konsistent klinisch relevante Vorteile über verschiedene Behandlungssituationen hinweg.1-3

Im Fokus stehen drei zentrale Erkenntnisse:

1. Anhaltender Überlebensvorteil:
In den aktualisierten 4-Jahres-Daten aus DREAMM-7 zeigte BLENREP + Bortezomib + Dexamethason im Vergleich zu einem Daratumumab-basierten Regime einen weiterhin deutlichen Vorteil beim Gesamtüberleben (BVd: mOS NR vs. 58,3 Monate mit DVd (HR, 0,62; 95 % KI, 0,46-0,82) und progressionsfreien Überleben. Nach 4 Jahren waren noch 98 % der Patienten mit sCR und 82 % der Patienten mit CR unter BVd am Leben. Gleichzeitig wurde ein konsistentes Sicherheitsprofil mit anhaltender Lebensqualität berichtet.1

diagramm  

2. Früher Einsatz mit deutlichem Mehrwert:
In DREAMM-8 zeigte BLENREP + Pd bereits in der Zweitlinie klare Vorteile gegenüber PVd – mit einem tieferen und länger anhaltenden Ansprechen, d.h. nahezu sechsmal so vielen Patienten mit ≥ CR und MRD-Negativität (39 % vs. 7 % in der Zweitlinie). Dies spiegelte sich auch in einem längeren progressions­freien Überleben wider (24-Monats-PFS: 65 % vs. 36 %; mPFS: NR vs. 18,4 Monate; HR 0,46; 95 % KI, 0,29-0,72). Die Daten unterstreichen den Einsatz von BPd als hoch effektive Therapieoption bereits im ersten Rezidiv.2

3. Langfristig stabile Krankheitskontrolle:
Eine weitere DREAMM-8 Post-Hoc Analyse bei den Langzeitansprechern zeigt, dass unter BLENREP + Pd deutlich mehr Patienten ein langanhaltendes Ansprechen erreichen als unter PVd- nahezu 40 % gegenüber 15 % mit einem PFS von ≥ 30 Monaten, entsprechend einer 2,5-fachen Steigerung. Besonders relevant ist, dass sich der Vorteil auch bei Patienten mit Hochrisiko-Zytogenetik (mit ≥ 1 der folgenden Anomalien: t(4;14), t(14;16) oder del(17p13)) zeigt, bei denen unter BPd ebenfalls ein höherer Anteil an Langzeitansprechern beobachtet wurde.3

Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von BLENREP als ambulant einsetzbare BCMA-gerichtete Therapieoption mit überzeugenden Langzeitdaten.

Erfahren Sie hier mehr zu den Wirksamkeitsdaten von BLENREP


Ihr GSK-Team Hämato-Onkologie
 

BLENREP Fachinformation
BLENREP Pflichtangaben

* Gendergerechte Sprache: Dieser Text schließt prinzipiell alle Geschlechter mit ein. Zur besseren Lesbarkeit wird jedoch nur eine Geschlechtsform verwendet – welche das ist, liegt im Ermessen derjenigen, die den Text verfasst haben.

Abkürzungen

ADC = Antikörper-Wirkstoff-Konjugat
BCMA = B-Zell-Reifungsantigen
BVd = Belantamab-Mafodotin/Bortezomib/Dexamethason
BPd = Belantamab-Mafodotin/Pomalidomid//Dexamethason
DVd = Daratumumab/Bortezomib/Dexamethason
EMD = extramedulläre Erkrankung
HRCA = Hochrisiko-zytogenetische Anomalien
HR = Hazard Ratio
ITT = Intention to treat
KI = Konfidenzintervall
MRD = minimale Resterkrankung (minimal residual disease)
NE, NR = nicht erreicht
Pd = Pomalidomid (P) + Dexamethason (d)
PFS/OS = progressionsfreies Überleben/ Gesamtüberleben
mPFS = medianes progressionsfreies Überleben
PVd = Pomalidomid/ Bortezomib/ Dexamethason


Referenzen
  1. Hungria V, Hus M, Zherebtsova V, et al. Präsentiert auf dem EHA 2026, 11.-14. Juni, Stockholm, Schweden.
  2. Beksaç M, Delimpasi S, Robak P, et al. Präsentiert auf dem EHA 2026, 11.-14. Juni, Stockholm, Schweden.
  3. Dimopoulos M, Beksaç M, Delimpasi S , et al. Präsentiert auf dem EHA 2026, 11.-14. Juni, Stockholm, Schweden.
  4. Fachinformation BLENREP, aktueller Stand.
 
 
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