08.1/2025

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Advertorial
 
 

Nplate®: ITP-Therapie mit einzigartigen Eigenschaften

Seit über 15 Jahren ist Nplate® (Romiplostim)1,# bei der Therapie der primären Immunthrombozytopenie (ITP) etabliert.2 Der Thrombopoetin-Rezeptor-Agonist (TPO-RA) kann Patient:innen ab der Zweitlinientherapie unterstützen – mit einem oftmals raschen und anhaltenden Thrombozytenansprechen3,4, aber auch mit einzigartigen Vorteilen.

Therapieentscheidung bei der ITP: Perspektive wechseln!

Die Therapiewahl bei der ITP orientiert sich nicht nur an der Blutungsneigung und der Thrombozytenzahl.2,5 Auch weitere individuelle Faktoren, darunter das Krankheitsstadium und der bisherige Krankheitsverlauf, sollten Berücksichtigung finden.2

Dabei lohnt es sich, den Standpunkt zu wechseln und persönliche Präferenzen der Patient:innen zu besprechen. Viele Patient:innen bevorzugen die 1x wöchentliche subkutane (s. c.) Gabe, z. B. mit Nplate®, gegenüber der täglichen Tablette. Ein möglicher Grund könnten Vorschriften bezüglich des Verzehrs bestimmter Lebensmittel und Getränke um den Zeitpunkt der Tabletteneinnahme sein. Für geeignete Patient:innen steht darüber hinaus die Möglichkeit der Selbstinjektion zur Verfügung, was die Praktikabilität erhöhen kann.6 Nplate® kombiniert somit verschiedene Vorteile und ermöglicht den Patient:innen sechs therapiefreie Tage.1

Selbstinjektion von Nplate®: Überzeugende Studiendaten

Eine gepoolte retrospektive Analyse (N = 754) verglich die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Selbstinjektion von Romiplostim (n = 621) mit der Gabe durch eine Ärztin/einen Arzt (n = 133). Es zeigte sich ein übereinstimmendes Wirksamkeits- bzw. Verträglichkeitsprofil.7

In beiden Gruppen waren die Anteile von Patient:innen mit/ohne Thrombozytenansprechen vergleichbar (Abb.), und die Mehrzahl der ausgewerteten Patient:innen konnte Thrombozytenzahlen zwischen 50 und 200 x 109/l erreichen. Lediglich 3,5 bzw. 3,1 % der Behandelten (Selbstinjektion vs. Injektion durch Ärztin/Arzt) hatten bei einem Praxisbesuch eine Thrombozytenzahl < 20 x 109/l.7

 

Abb.: Wirksamkeit von Nplate® bei Selbstinjektion bzw. Anwendung durch die Ärztin/den Arzt. Anteil der Patient:innen mit bzw. ohne Thrombozytenansprechen (Thrombozytenzahlen ≥ 50 × 109/l bzw. < 50 × 109/l). [mod. nach 7].

 

Zu jeglichem Zeitpunkt während der Anwendungsdauer hatten 37 bzw. 40 % der Patient:innen (Selbstinjektion vs. Injektion durch Ärztin/Arzt) eine Notfallmedikation erhalten. Dazu zählte jede Medikation außer Romiplostim, die zur Erhöhung der Thrombozytenzahlen angewendet wurde, einschließlich einer Thrombozytentransfusion.7

Insgesamt ziehen die Studienautor:innen den Schluss, dass die Selbstinjektion von Nplate® eine gute Option für geeignete Patient:innen sein kann, die zudem zu einer Zeitersparnis für Erkrankte und Praxispersonal führt. Ein daraus resultierender Effekt ist die Einsparung von Kosten im Gesundheitssystem.7

Romiplostim: Auch in der aktuellen Onkopedia-Leitlinie gesetzt

Auch in der aktuellen Version der Onkopedia-Leitlinie bleibt Nplate® eine etablierte Option ab der Zweitlinientherapie. Empfohlen wird der TPO-RA bei Nicht-Ansprechen auf Kortikosteroide oder im Rezidiv. Darüber hinaus wird Nplate® in dieser Situation als einzigem subkutanem TPO-RA eine Empfehlung ausgesprochen.2

 

# Seit Anfang 2021 ist Romiplostim für Patient:innen nach Versagen einer Erstlinientherapie mit z. B. Kortikosteroiden zugelassen, wobei eine Mindesterkrankungsdauer nicht festgelegt wurde.1 Die Onkopedia-Leitlinie empfiehlt für die Situation des Steroidversagens die Nutzung von Thrombopoetin-Rezeptor-Agonisten (TPO-RA) mit entsprechender Zulassung.2
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Ein Thrombozytenansprechen war definiert als Thrombozytenzahl ≥ 50 x 109/l.7

Referenzen:

  1. Fachinformation Nplate®
  2. Trautmann-Grill K et al. Immunthrombozytopenie (ITP). Onkopedia-Leitlinie. Stand: August 2024
  3. Newland A et al. Br J Haematol 2016; 172(2):262-273
  4. Reiser M et al. Acta Haematol 2022; 145:394-403
  5. Piel-Julian M-L et al. J Thromb Haemost. 2018; 16:1830-1842
  6. Gilbert MM et al. Patient Prefer Adherence. 2020; 14:1237-1250
  7. Kuter DJ et al. Am J Hematol. 2020; 95(6):643-651

DEU-531-1224-80001