Nplate®: ITP-Therapie mit einzigartigen Eigenschaften
Seit über 15 Jahren ist Nplate® (Romiplostim)1,# bei der Therapie der primären Immunthrombozytopenie (ITP) etabliert.2 Der Thrombopoetin-Rezeptor-Agonist (TPO-RA) kann Patient:innen ab der Zweitlinientherapie unterstützen – mit einem oftmals raschen und anhaltenden Thrombozytenansprechen3,4, aber auch mit einzigartigen Vorteilen.
Therapieentscheidung bei der ITP: Perspektive wechseln!
Die Therapiewahl bei der ITP orientiert sich nicht nur an der Blutungsneigung und der Thrombozytenzahl.2,5 Auch weitere individuelle Faktoren, darunter das Krankheitsstadium und der bisherige Krankheitsverlauf, sollten Berücksichtigung finden.2
Dabei lohnt es sich, den Standpunkt zu wechseln und persönliche Präferenzen der Patient:innen zu besprechen. Viele Patient:innen bevorzugen die 1x wöchentliche subkutane (s. c.) Gabe, z. B. mit Nplate®, gegenüber der täglichen Tablette. Ein möglicher Grund könnten Vorschriften bezüglich des Verzehrs bestimmter Lebensmittel und Getränke um den Zeitpunkt der Tabletteneinnahme sein. Für geeignete Patient:innen steht darüber hinaus die Möglichkeit der Selbstinjektion zur Verfügung, was die Praktikabilität erhöhen kann.6 Nplate® kombiniert somit verschiedene Vorteile und ermöglicht den Patient:innen sechs therapiefreie Tage.1
Selbstinjektion von Nplate®: Überzeugende Studiendaten
Eine gepoolte retrospektive Analyse (N = 754) verglich die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Selbstinjektion von Romiplostim (n = 621) mit der Gabe durch eine Ärztin/einen Arzt (n = 133). Es zeigte sich ein übereinstimmendes Wirksamkeits- bzw. Verträglichkeitsprofil.7
In beiden Gruppen waren die Anteile von Patient:innen mit/ohne Thrombozytenansprechen vergleichbar (Abb.), und die Mehrzahl der ausgewerteten Patient:innen konnte Thrombozytenzahlen zwischen 50 und 200 x 109/l erreichen. Lediglich 3,5 bzw. 3,1 % der Behandelten (Selbstinjektion vs. Injektion durch Ärztin/Arzt) hatten bei einem Praxisbesuch eine Thrombozytenzahl < 20 x 109/l.7
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