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cGvHD ist eine multisystemische Erkrankung, die nahezu jedes Organ betreffen kann. Sie geht mit einer Vielzahl von Symptomen einher, die die Lebensqualität der Betroffenen stark beeinträchtigen können.4, 6, 7 Auch Tom wurde mit einer cGvHD diagnostiziert, die eine erneute Behandlung im Krankenhaus erforderlich machte – ein herber Rückschlag für den jungen Vater. Inzwischen ist seine cGvHD so gut kontrolliert, dass er 2025 sogar bei den World Transplant Games in Dresden teilnehmen kann – dem Ort, wo er fünf Jahre zuvor seine Stammzellspende erhielt.
Früh intervenieren: Organschäden verhindern und Lebensqualität erhalten
Bei der cGvHD können inflammatorische und fibrotische Prozesse zur Gewebeschädigung und Sklerosierungen beitragen sowie zur Funktionseinschränkung bis hin zum Funktionsverlust der beteiligten Organe führen.6, 7 Eine frühe und wirksame medikamentöse Intervention ist daher essenziell, um Organschäden zu verhindern und die Lebensqualität der Patient*innen zu erhalten.8, 9,10
Hoher Therapiebedarf bei der cGvHD
Die Behandlung der cGvHD basiert derzeit größtenteils auf dem Einsatz von Kortikosteroiden. Bei erhöhtem Schweregrad der cGvHD müssen oft diverse Therapieoptionen hinzugezogen werden, denn in der nächsten Therapielinie steht nur ein von der EMA in Deutschland zugelassenes Medikament zur Verfügung.3 Viele Patient*innen sprechen jedoch nicht ausreichend auf die bestehenden Therapiemöglichkeiten an: |