Die im April 2025 veröffentlichte Neufassung der S3-Leilinie empfiehlt nun LORVIQUA®
als bevorzugte Option in der Erstlinie beim ALK+ aNSCLC.
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Aktualisierte S3-Leitlinie zum Lungenkarzinom: Klare Empfehlung für
LORVIQUA® als bevorzugte Erstlinientherapie2,5
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LORVIQUA® (Lorlatinib)2 ist ein
Tyrosinkinase-Inhibitor (TKI) der dritten Generation, der für die Behandlung des
Anaplastischen Lymphomkinase-positiven (ALK+), fortgeschrittenen
nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (aNSCLC) in der Erstlinientherapie
eingesetzt wird.1 Die im April 2025 veröffentlichte
Neufassung der S3-Leilinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und
Nachsorge des Lungenkarzinoms“ empfiehlt nun LORVIQUA® als
bevorzugte Option in der Erstlinie beim ALK+ aNSCLC.5
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Diese Neubewertung gegenüber früheren Fassungen der S3-Leitlinie
stärkt die Bedeutung von LORVIQUA®
im Therapiealgorithmus des ALK+ aNSCLC. Sie steht im Einklang mit der
ebenfalls überarbeiteten Onkopedia Leitlinie, in der LORVIQUA®
bereits Anfang des Jahres auch als präferierter Standard für diese
Indikation empfohlen und
erstmalig eine therapeutische Rangfolge der verfügbaren ALK-TKI
formuliert
wurde.1 Damit wird LORVIQUA® nun
in beiden relevanten deutschen Behandlungsleitlinien als bevorzugte
Therapie des ALK+ aNSCLC in der Erstlinie empfohlen.1,5
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>5 Jahre medianes PFS in der 1L beim ALK+ NSCLC mit LORVIQUA®*,3
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Laut Onkopedia Leitlinie stehen für ALK+ aNSCLC-Patient:innen 5 zugelassene
ALK-TKI für die Erstlinientherapie zur Verfügung.1 Die in dem
diesjährigen Update formulierte Rangfolge der Wirkstoffe – mit LORVIQUA®
auf Position 1 – erfolgte unter Berücksichtigung des
progressionsfreien Überlebens (PFS), der Zentralnervensystem
(ZNS)-Aktivität sowie des Toxizitätsprofils.1
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Grundlage für beide Empfehlungen
waren Langzeitdaten aus der Phase-III-Studie CROWN, welche die
Wirksamkeit von LORVIQUA® versus Crizotinib bei
therapienaiven ALK+ aNSCLC-Patient:innen demonstrierte.1,3 In einer
5-jährigen Nachbeobachtung erwies sich LORVIQUA®
bei der systemischen und intrakraniellen Wirksamkeit als deutlich
überlegen
und resultierte in dem
bislang längsten dokumentierten PFS unter einer zielgerichteten
Monotherapie.*,1,3 Das mediane PFS wurde bislang nicht erreicht.3
Unter LORVIQUA® waren 60 % (95 %-KI: 51–68) der
aNSCLC-Patient:innen am Leben und progressionsfrei, gegenüber
8 % unter Crizotinib (HR = 0,19; 95 %-KI: 0,133–0,272).*,3
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Überlegene intrakranielle Wirksamkeit3
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Das 5-Jahres-Follow-up ergab eine
signifikante Reduktion des Risikos für das Auftreten und Fortschreiten
von Hirnmetastasen. 92 % der Patient:innen blieben
mit LORVIQUA® vor einer ZNS-Progression geschützt,
gegenüber 21 % mit Crizotinib (HR = 0,06; 95 %-KI: 0,029–0,120).3
Es dokumentiert die
effektive Blut-Hirn-Schranken-Passage von LORVIQUA® und
dessen bedeutsame intrakranielle Tumorkontrolle.3
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Pragmatisches Therapiemanagement mit Lorlatinib6
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Die neuen Leitlinienempfehlungen zu LORVIQUA® reflektieren die
in der klinischen Anwendung etablierte gute Handhabbarkeit der Therapie.2,6
Die meisten
unerwünschten Ereignisse (UE) traten innerhalb der ersten 6 bis
7 Monate der Behandlung auf
und konnten durch Anpassungen, Unterbrechungen bzw. Reduzierungen der Dosis oder
durch eine medizinische Supportivtherapie
gut kontrolliert werden – ohne die Wirksamkeit oder
Lebensqualität zu beeinträchtigen.6 Im Zuge der Strategie „Vorbereiten, Überwachen, Behandeln,
Neu-Bewerten“ können
ALK+ aNSCLC-Patient:innen optimal und personalisiert versorgt und
ihnen der bislang größte dokumentierte klinische Nutzen ermöglicht
werden.2,3,6
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Eine auf dem Jahreskongress der American Society of Clinical Oncology (ASCO)
2025 präsentierte Post-hoc-Analyse der CROWN-Studie bestätigte, dass
Dosisreduktionen wirksam bei der Kontrolle von UEs im Zusammenhang mit
LORVIQUA® waren. Die meisten auswertbaren Ereignisse
klangen nach einer oder zwei Dosisreduktionen teilweise oder vollständig
ab.7
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Der primäre Endpunkt PFS wurde in der primären BICR-Analyse der
CROWN-Studie erreicht (medianes Follow-up für das PFS: 18,3 Monate
für Patient:innen, die LORVIQUA® erhielten und 14,8
Monate für Patient:innen, die Crizotinib erhielten); das mediane PFS
wurde im LORVIQUA®-Arm nicht erreicht. Eine
ungeplante Follow-up-Analyse, basierend auf der Bewertung durch die
Prüfärzt:innen, wurde mit einem medianen Follow-up für PFS von
annähernd 60 Monaten für Patient:innen auf LORVIQUA®
(55 Monate für Patient:innen auf Crizotinib) durchgeführt, um den
Effekt von LORVIQUA® versus Crizotinib mit einem
längeren Follow-up zu bestätigen. Alle Tumor-assoziierten Endpunkte,
die in der 5-Jahres-Analyse berichtet wurden, sind nach Ermessen der
Prüfärzt:innen bewertet (Investigator Assessment).3,4
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bezogen auf die einzelnen unerwünschten Ereignisse |
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Abkürzungen:
1L = Erstlinie; ALK+ = Anaplastische Lymphomkinase-positiv; ALKi =
ALK-Inhibitor; aNSCLC = fortgeschrittenes nicht-kleinzelliges Lungenkarzinom;
ASCO = American Society of Clinical Oncology; BICR = verblindete unabhängige
zentrale Überprüfung; HR = Hazard Ratio; INV = nach Ermessen der Prüfärzt:innen;
ITT = intent-to-treat; KI = Konfidenzintervall; KRAS = Kirsten rat sarcoma viral
oncogene; mPFS = medianes progressionsfreies Überleben; NE = nicht erreicht; PD
= Progrediente Erkrankung; ROS1 = Proto-Oncogene Tyrosine-Protein Kinase ROS;
TKI = Tyrosinkinase-Inhibitor; ZNS = Zentrales Nervensystem.
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Referenzen:
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PP-LOR-DEU-0731
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