IDROFLOG®: Hyaluronsäure trifft Hydrocortison – aufgenommen in den neuen TFOS DEWS III-Report
• Einziges im TFOS DEWS III-Report genanntes „medicated tear supplement“1: 0,2 % Hyaluronsäure mit 0,001 % Hydrocortison
• Therapie über reine Befeuchtung hinaus: Adressiert zusätzlich den inflammatorischen Signalweg1-3
• Klinisch belegte Überlegenheit: Verbesserte Tränenfilmstabilität gegenüber klassischen Tränenersatzmitteln – insbesondere bei Trockenem Auge nach Katarakt-OP4
Der aktuelle TFOS DEWS III-Report widmet sich in einem Abschnitt Publikationen zu benetzenden Augentropfen, die einen pharmakologisch wirksamen Bestandteil in niedriger Konzentration als unterstützenden Wirkstoff enthalten. Zu den potenziellen Vorteilen dieser sogenannten „medicated tear supplements“ gehört eine gezieltere Therapie, indem sie über die reine Befeuchtung hinausgehen – und beispielsweise durch den Zusatz eines Kortikosteroids auch den inflammatorischen Signalweg adressieren. Idroflog wird in TFOS DEWS III als einziges Beispiel für ein „medicated tear supplement“ genannt.1 Das Tränenersatzmittel kombiniert den Hauptbestandteil 0,2 % Hyaluronsäure mit einer niedrigen Konzentration von 0,001 % Hydrocortison. Die einzigartige Formulierung bildet somit nicht nur einen schützenden, viskoelastischen Film auf der Augenoberfläche, sondern unterstützt auch die Kontrolle einer dysregulierten Parainflammation. Dieser physiologische Schutzmechanismus kann beim Trockenen Auge dysreguliert sein und zu anhaltenden Beschwerden führen. Aufgrund der geringen Konzentration von Hydrocortison trägt Idroflog dazu bei, dieses Gleichgewicht wiederherzustellen und die Homöostase der Augenoberfläche zu fördern.2,5
Wirksamkeit von IDROFLOG® im Vergleich zu herkömmlichen Tränenersatzmitteln
Im TFOS DEWS III-Report werden zwei klinische Studien referenziert, in denen die Wirksamkeit von Idroflog im Vergleich zu herkömmlichen Tränenersatzmitteln untersucht wurde, die keinen pharmakologisch wirksamen Bestandteil als unterstützenden Wirkstoff enthalten. Im Report wird insbesondere die verbesserte Tränenfilmstabilität im Vergleich zur Kontrollgruppe in beiden Publikationen herausgestellt.1 Beide Studien zeigen darüber hinaus eine Reduktion von Häufigkeit und Schwere der Symptome des Trockenen Auges.4,6
In einer monozentrischen, einfachblinden, randomisierten Parallelgruppenstudie mit 38 Patienten zeigte das Tränenersatzmittel aus 0,2 % Hyaluronsäure mit 0,001 % Hydrocortison eine signifikant stärkere Verbesserung der nicht-invasiven Tränenfilmaufrisszeit (NIBUT) als die Vergleichsformulierung mit 0,15 % Hyaluronsäure und 3 % Trehalose. Bereits nach einem Monat wies die Idroflog-Gruppe zudem einen signifikant niedrigeren OSDI-Score auf.6

Abb. modifiziert nach: Borroni D et al.6

Abb. modifiziert nach: Borroni D et al.6
Eine zweite, retrospektive Studie mit 155 Patienten bestätigt diese Ergebnisse: Unter Behandlung mit Idroflog war die nicht-invasive Tränenfilmaufrisszeit (NIKBUT-first) im Vergleich zu Standard-Tränenersatzmitteln signifikant verlängert. Insbesondere bei Patienten mit Trockenem Auge durch eine kürzlich durchgeführte Katarakt-Operation (vor mindestens einem und weniger als 12 Monaten; n=37) zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Tränenfilmstabilität sowie der Schwere und Häufigkeit der Symptome des Trockenen Auges.4

Abb. modifiziert nach: Fogagnolo P et al.4

Abb. modifiziert nach: Fogagnolo P et al.4
Nachgewiesene Sicherheit auch bei längerer Anwendung
Studiendaten zeigen einen positiven Effekt bei einer Anwendung von Idroflog für sechs Monate hinsichtlich Symptomreduzierung, Verbesserung der Tränenfilmstabilität, Reduktion von Epithelschäden sowie Reduktion der Zahl infiltrierender Makrophagen. Ein zentrales Anliegen bei der Verwendung kortikosteroidhaltiger Präparate ist die Sicherheit bei längerfristiger Therapie. Klinische Daten belegen, dass bei einer Anwendung für bis zu sechs Monate kein Anstieg des intraokularen Drucks zu verzeichnen war.3 Dies unterstreicht das gute Sicherheitsprofil von Idroflog – eine Folge der extrem niedrigen Hydrocortisonkonzentration und der lokal begrenzten Wirkung auf der Augenoberfläche. In einer pharmakokinetischen Studie wurde bestätigt, dass Idroflog nicht in das Kammerwasser penetriert.7
Wirksam und sicher in der Behandlung des Trockenen Auges
In der Therapie des Trockenen Auges stellt Idroflog eine effektive und sichere Behandlungsoption dar – insbesondere bei Patienten mit Entzündungsneigung, persistierenden Beschwerden oder nach ophthalmologischen Eingriffen, wie einer Katarakt-Operation. Das Tränenersatzmittel aus Hyaluronsäure mit niedrig dosiertem Hydrocortison bietet eine Unterstützung der Tränenfilmstabilität und der Kontrolle einer dysregulierten Parainflammation.
Idroflog ist in Einzeldosen sowie neu auch als unkonservierte 10 ml-Flasche erhältlich.

1) Jones L, et al. TFOS DEWS III: Management and Therapy. Am J Ophthalmol. 2025;279:289-386. 2) Blanco AR, Zasa G. J Clin Med. 2024;13(18):5639. 3) Rolando M et al. Curr Eye Res. 2023;48(9):799-804. 4) Fogagnolo P et al. Ophthalmol Ther. 2024;13(1):251-266. 5) IDROFLOG® Instructions for Use (IFU), Rev. 09/2024 6) Borroni D et al. Biomedicines. 2023;11(12):3277. 7) Cagini C et al. Int J Clin Pract. 2021;75(12):e14987
Vertrieb durch: TRB CHEMEDICA AG, Otto-Lilienthal-Ring 26, 85622 Feldkirchen b. München, Deutschland. Hersteller: ALFA INTES Industria Terapeutica Splendore, S.r.l., Via Fratelli Bandiera 26, 80026 Casoria, Italy.
IDROFLOG® ist ein verschreibungspflichtiges Medizinprodukt (Verordnung auf Privatrezept).
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