CsA, Ciclosporin A Referenzen: 1. Pisella PJ, et al. Clin Ophthalmol 2018;12:289−99 ; 2. Geerling G, et al. Ophthalmol Ther 2022;11:1101−17; 3. Leonardi A, et al. Eur J Ophthalmol 2016;26:287−96; 4. Labetoulle M, et al. Clin Ther 2018;40:1894−906; 5. Baudouin C, et al. Eur J Ophthalmol 2017;27:678−825; 6. Baudouin C, et al Eur J Ophthalmol 2017; 27:520-530; 7. Fachinformation Ikervis. Stand Januar 2022; 8. Hoy SM, et al. Drugs 2017;77:10909-1916; 9. Daull P, et al. Glauc Open Access 2017; 2: 107; 10. Daull P, et al. J Ocul Pharmacol Th 2020;36:355–365; 11. Daull P, et al. J Pharm Pharmacol 2014;66:531–413.
Ikervis® 1 mg/ml Augentropfen, Emulsion. Wirkstoff: Ciclosporin. Zusammensetzung: 1 ml Emulsion enthält 1 mg Ciclosporin. Sonstige Bestandteile: Mittelkettige Triglyceride, Cetalkoniumchlorid, Glycerol, Tyloxapol, Poloxamer 188, Natriumhydroxid zur pH-Einstellung, Wasser für Injektionszwecke. Anwendungsgebiet: Behandlung schwerer Keratitis bei Erwachsenen mit trockenen Augen, bei denen trotz Behandlung mit Tränenersatzmitteln keine Besserung eingetreten ist. Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der oben genannten sonstigen Bestandteile. Okuläre oder periokuläre Malignität oder prämaligne Krankheitsbilder. Akute oder vermutete okuläre oder periokuläre Infektion. Warnhinweise: Ikervis® sollte bei Patienten, die Augenherpes in ihrer Vorgeschichte hatten, mit Vorsicht angewendet werden. Patienten mit schwerer Keratitis sind sorgfältig zu überwachen. Kontaktlinsen sollten vor Anwendung der Augentropfen vor dem Schlafengehen entfernt werden und können nach dem Aufwachen wieder eingesetzt werden. Bei der gleichzeitigen Behandlung von Glaukompatienten mit Ikervis® und insbes. mit Betablockern, von denen bekannt ist, dass sie die Tränensekretion verringern, ist eine regelmäßige klinische Überwachung geboten. Arzneimittel, die einen Einfluss auf das Immunsystem haben, einschließl. Ciclosporin, können die Abwehr gegen Infektionen und Malignitäten beeinträchtigen. Ikervis® enthält Cetalkoniumchlorid, das Augenreizung verursachen kann. Schwangerschaft: Anwendung von Ikervis® während der Schwangerschaft nach Nutzen-Risiko-Abwägung. Stillzeit: Es gibt nur ungenügende Informationen über die Effekte von Ciclosporin auf Neugeborene/Kinder. Hinweis: Die Fahrtüchtigkeit und/oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen kann beeinträchtigt werden. Nebenwirkungen: Sehr häufig (≥1/10): Augenschmerzen, Augenreizung. Häufig (≥1/100, <1/10): Erythem des Augenlids, verstärkte Produktion von Tränenflüssigkeit, okulare Hyperämie, verschwommenes Sehen, Augenlidödem, konjunktivale Hyperämie, Pruritus am Auge. Gelegentlich (≥1/1000, <1/100): Bindehautödem, Tränenbildungsstörung, Augensekret Bindehautreizung, Konjunktivitis, Fremdkörpergefühl in den Augen, Ablagerungen am Auge, Keratitis, Blepharitis, Chalazion, Hornhautinfiltrate, Hornhautnarbe, Pruritus am Augenlid, Iridocyclitis, Reaktion an der Verabreichungsstelle, Kopfschmerz, bakterielle Keratitis, Herpes zoster am Auge. Dosierung: 1 × täglich vor dem Schlafengehen einen Tropfen Ikervis® in das (die) betroffene(n) Auge(n). Packungsgrößen: 30 × 0,3 ml (PZN 11130763); 90 x 0,3 ml (PZN 11130792). Bitte beachten Sie außerdem die Fachinformation. Stand: Januar 2022. Verschreibungspflichtig. Pharmazeutischer Unternehmer: Santen Oy, Tampere, Finnland. Örtlicher Vertreter: Santen GmbH, 80636 München. |