Augen-Gel Elymbus® punktet mit Verträglichkeit
Erhöhter intraokulärer Druck (IOD) ist der zentrale modifizierbare Risikofaktor für die Entstehung und Progression des Glaukoms.1,2 Prostaglandinanaloga (PGA) senken den IOD effektiv und gelten als Therapie der ersten Wahl.2 Lokale Nebenwirkungen können jedoch die Adhärenz beeinträchtigen, insbesondere bei Patient:innen mit Ocular Surface Disease (OSD).2,3,4 Gut verträgliche Optionen wie das konservierungsmittelfreie Augen-Gel Elymbus® gewinnen daher an Bedeutung.2,4,6
Das Glaukom ist eine chronisch progrediente Augenerkrankung mit dem Risiko irreversibler Sehverschlechterung.1,2 Der Therapieerfolg hängt wesentlich von der konsequenten Umsetzung der drucksenkenden Behandlung ab.2 Studien zeigen jedoch, dass zwischen 16 und 67 Prozent der Glaukom-Patient:innen nicht adhärent sind.3 Nebenwirkungen und komplexe Therapieregime zählen zu den größten Barrieren.2,3,4,6 Eine reduzierte Therapiebelastung kann Adhärenz und Outcomes verbessern („less is better“).6,7
Der Schlüssel zur Adhärenz: Gute Verträglichkeit
PGA haben ein günstiges Nebenwirkungsprofil, können jedoch lokale Effekte wie Hyperämie oder Irritation verursachen.2,3,6 Zudem können Konservierungsmittel in ophthalmologischen Präparaten Erkrankungen der Augenoberfläche verursachen oder verschlechtern.2,3,6,7 Insbesondere Benzalkoniumchlorid (BAC) kann die Stabilität des Tränenfilms stören, epitheliale Zellschäden verursachen und entzündliche Prozesse fördern.6,7

Abb. 1: In Woche 12 zeigten sich beim unkonservierten Augen-Gel weniger unerwünschte Ereignisse wie Reizungen (p = 0,036) und Trockenheitsgefühl (p = 0,013) als bei konservierten Augentropfen mit 0,01 % Bimatoprost.13 Grafik: Théa.
OSD tritt mit einer Prävalenz von 60 bis 70 Prozent bei Glaukom-Patient:innen deutlich öfter auf als in der Allgemeinbevölkerung (15 bis 33 Prozent).3 Trockenheitsgefühl, Brennen und fluktuierende Sehschärfe können auf eine Störung der Augenoberfläche hinweisen.3 Diese Symptomatik kann die Lebensqualität und die Therapieadhärenz beeinträchtigen.3,4 Vor diesem Hintergrund empfehlen aktuelle Leitlinien und Reviews den Einsatz konservierungsmittelfreier Therapien.2,4,6,7
Glaukom-Gel: Wirksamkeit und Verträglichkeit kombiniert
Elymbus® setzt genau da an: Die innovative Gel-Formulierung kombiniert effektive IOD‑Senkung mit verbesserter okulärer Verträglichkeit – konservierungsmittelfrei.8,9 Der enthaltene Wirkstoff Bimatoprost gehört zur Klasse der PGA und zählt zu den effektivsten Optionen zur Senkung des intraokulären Drucks.2,9 Studien zeigen, dass niedrig dosiertes Bimatoprost 0,01 % eine vergleichbare Drucksenkung wie 0,03 % erzielen kann, jedoch mit signifikant besserer Verträglichkeit.5,6,9,10

Abb. 2: Veränderung des Anteils an Patient:innen mit kornealer Fluoreszein-Anfärbung (Oxford > 0) nach 12 Wochen vs. Ausgangswert (p = 0,037).13 Grafik: Théa.
Die mukoadhäsive Gel‑Formulierung erhöht die Bioverfügbarkeit des Wirkstoffs.5,11 In Phase‑III‑Studien (n = 951) senkte Elymbus® den IOD bei einmal täglicher Anwendung über 12 Wochen um 31 bis 35 Prozent (bis −9,72 mmHg).5,9,13 Die Wirksamkeit ist mit konserviertem Bimatoprost 0,01 % vergleichbar, bei geringerer Hyperämie und weniger okulären Symptomen.6,9,12,13 (Abb. 1) Reviews zeigen bei konservierungsmittelfreien Prostaglandinanaloga zudem verbesserte objektive Parameter wie Tränenfilmstabilität und Hornhautbefunde.7,13,14 (Abb. 2)
Besondere Vorteile bei OSD
Elymbus® verzichtet auf Konservierungsmittel wie BAC.7,8 Dadurch werden potenzielle toxische und proinflammatorische Reize an der Augenoberfläche minimiert.7 Das Gel-Präparat im Einzeldosisbehältnis enthält hingegen Carbomer, dem in der Literatur befeuchtende, tränenfilmstabilisierende Eigenschaften zugeschrieben werden.5,8,15 Über 90 Prozent der Patient:innen beurteilten die Verträglichkeit von Elymbus® als zufriedenstellend oder sehr zufriedenstellend.13 (Abb. 3)

Abb. 3: Nach 12 Wochen zeigten sich mehr Patient:innen zufrieden oder sehr zufrieden mit der Verträglichkeit des unkonservierten Augen-Gels als bei den konservierten Tropfen (p = 0,045).13 Grafik: Théa.
Bei OSD wird eine frühzeitige Therapieanpassung empfohlen, mit konservierungsmittelfreien Antiglaukomatosa wie Elymbus® sowie ggf. Tränenersatzmitteln.2,4 Die Therapie sollte möglichst einfach gehalten und die Wirkstoffbelastung reduziert werden.2,5,6 Bei persistierender oder entzündlicher OSD kann zusätzlich eine antiinflammatorische Therapie, z. B. mit topischem Ciclosporin A, sinnvoll sein, um die Verträglichkeit der Glaukomtherapie weiter zu verbessern.4,7
Fazit für die ophthalmologische Praxis
Die Therapie von Glaukom-Patient:innen mit OSD erfordert einen integrierten Ansatz, der neben effektiver IOD‑Senkung insbesondere die okuläre Verträglichkeit berücksichtigt.2,4 Elymbus® stellt eine leitliniengerechte und zugleich verträglichkeitsoptimierte Option für die topische Glaukomtherapie dar.2,6,9,13 Besonders bei Patient:innen mit empfindlicher Augenoberfläche kann die niedrig dosierte und konservierungsmittelfreie Gel-Formulierung Vorteile bieten.2,6,9,13
Die Kombination aus wirksamer IOD‑Senkung, reduzierten Nebenwirkungen und verbessertem Anwendungskomfort kann die Therapietreue fördern und so zum langfristigen Erhalt der Sehfunktion beitragen.2,6,9,13 Elymbus® adressiert zentrale Herausforderungen der Glaukom‑Langzeittherapie.4,9,14 Die kürzlich erfolgte Einordnung in die Festbetragsgruppe der Prostaglandinanaloga trägt zusätzlich zur Kosteneffizienz dieser leitliniengerechten Therapie bei.
Quellen:
1. DOG/BVA. S2e‑Leitlinie Glaukom; 2024. 2. European Glaucoma Society. Guidelines, 2025. 3.Cvenkel B et J Clin Med. 2022 Dec 24;12(1):151. 4. Messmer EM et J Glaucoma. 2024 Oct 1;33(10):715-727. 5. Konstas AGP et Adv Ther. 2025 Dec;42(12):5896-5930. 6. de Crom R et Eur J Ophthalmol. 2026 Apr 17:11206721261438585. 7. Kahook MY et Ocul Surf. 2024 Oct:34:213-224. 8. Théa Pharma. Fachinformation Elymbus®. 9. Bacharach J et Clin Ophthalmol. 2026 Apr 12:20:571715. 10. Katz LJ et Am J Ophthalmol. 2010 Apr;149(4):661-671.e1. 11. Erb C et J Ocul Pharmacol Ther. 2025 Jan-Feb;41(1):8-16. 12. Cherecheanu A et Eur J Ophthalmol. 2026 Apr 1:11206721261436125. 13. Muñoz‑Negrete FJ et al. J Glaucoma. 2024 Jun 1;33(6):422-430. 14. Monge-Carmona R et al. Eye (Lond). 2025 Jan;39(1):28-39. 15. Negri L et al. J Ophthalmol. 2019 May 2:2019:4146124.
Über Théa
Théa ist fokussiert auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung innovativer Lösungen für die Ophthalmologie und ist führend im Bereich konservierungsmittelfreier Pharmazeutika. Das familiengeführte und unabhängige Unternehmen wurde 1994 in Clermont-Ferrand (Frankreich) gegründet und hat heute rund 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit. Die Gruppe ist mit mehr als 35 Tochtergesellschaften und Niederlassungen in Europa, Nordafrika, Nord- und Südamerika sowie im Nahen Osten aktiv. Die Produkte sind in 75 Ländern erhältlich. Den deutschen Markt betreut seit 2005 die Théa Pharma GmbH in Berlin.
Weitere Informationen finden Sie unter www.theapharma.de.
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