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Kurzinformation: PAVBLU®
40 mg/ml Injektionslösung in einer Fertigspritze. PAVBLU®
40 mg/ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche.
Wirkstoff: Aflibercept. ▼ Dieses
Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Jeder
Verdachtsfall einer Nebenwirkung sollte gemeldet werden.
Zusammensetzung:
Arzneilich wirksamer Bestandteil: Eine Fertigspritze
enthält ein entnehmbares Volumen von mindestens 0,09 ml,
entsprechend mindestens 3,6 mg Aflibercept. Eine
Durchstechflasche enthält ein entnehmbares Volumen von
mindestens 0,1 ml, entsprechend mindestens 4 mg Aflibercept.
Aflibercept ist ein Fusionsprotein aus Fragmenten der
extrazellulären Domänen der humanen VEGF-Rezeptoren
(vaskulärer endothelialer Wachstumsfaktor) 1 und 2 und dem
Fc-Fragment des humanen IgG1 und wird in einer
Ovarialzelllinie des Chinesischen Hamsters (CHO) mit Hilfe
rekombinanter DNA-Technologie hergestellt.
Sonstige Bestandteile: Polysorbat 80, Saccharose,
α,α-Trehalose-Dihydrat, Wasser für
Injektionszwecke. Dieses Arzneimittel enthält 0,005 mg
Polysorbat 80 in jeder 0,05 ml Dosis, entsprechend 0,1 mg/ml.
Anwendungsgebiete: PAVBLU®
wird angewendet bei Erwachsenen zur Behandlung der
neovaskulären (feuchten) altersabhängigen Makuladegeneration
(AMD), einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines Makulaödems
infolge eines retinalen Venenverschlusses (RVV)
(Venenastverschluss [VAV] oder Zentralvenenverschluss [ZVV]),
einer Visusbeeinträchtigung aufgrund eines diabetischen
Makulaödems (DMÖ), einer Visusbeeinträchtigung aufgrund einer
myopen choroidalen Neovaskularisation (mCNV).
Gegenanzeigen: Überempfindlichkeit gegen den
Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile. Bestehende
oder vermutete okulare oder periokulare Infektion. Bestehende
schwere intraokulare Entzündung.
Nebenwirkungen:
Sehr häufig: Verminderte Sehschärfe, Einblutung in
die Retina, Bindehautblutung, Augenschmerzen.
Häufig: Einriss des retinalen Pigmentepithels,
Abhebung des retinalen Pigmentepithels, Netzhautdegeneration,
Glaskörperblutung, Katarakt, kortikale Katarakt, Kernkatarakt,
subkapsuläre Katarakt, Hornhauterosion, Hornhautabrasion,
Anstieg des Augeninnendrucks, verschwommenes Sehen,
Glaskörpertrübungen, Glaskörperabhebung, Schmerzen an der
Injektionsstelle, Fremdkörpergefühl im Auge, erhöhter
Tränenfluss, Augenlidödem, Blutung an der Injektionsstelle,
Keratitis punctata, Bindehauthyperämie, okulare Hyperämie.
Gelegentlich: Überempfindlichkeit, Endophthalmitis,
Netzhautablösung, Netzhauteinriss, Iritis, Uveitis,
Iridocyclitis, Linsentrübungen, Hornhautepitheldefekt, Reizung
an der Injektionsstelle, abnorme Empfindung im Auge, Reizung
des Augenlids, Schwebeteilchen in der Vorderkammer,
Hornhautödem. Selten: Erblindung, traumatische
Katarakt, Vitritis, Hypopyon.
Nicht bekannt (Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren
Daten nicht abschätzbar):
Skleritis. Weitere Angaben: s. Fach- und
Gebrauchsinformation.
Verschreibungspflichtig. Stand der Information: Juni 2025.
Amgen Technology (Ireland) UC, Pottery Road, Dun Laoghaire,
Co. Dublin, A96 F2A8, Irland (örtlicher Vertreter
Deutschland: Amgen GmbH, 80992 München).V
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