42.1/2024

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Advertorial
 
Axiale Spondyloarthritis
Geringe Uveitis-Inzidenz unter dualer Hemmung von IL-17A und IL-17F

Sehr geehrte Leser:innen,

Extraartikuläre Manifestationen, wie die akute anteriore Uveitis (AAU), treten bei Spondyloarthritiden häufig auf, insbesondere bei Patient:innen mit Human-Leukocyte-Antigen (HLA)-B27-positiver axialer Spondyloarthritis (axSpA).1 Gemäß der ASAS (Assessment of SpondyloArthritis international Society)-EULAR (European Alliance of Associations for Rheumatology)-Leitlinie der rheumatologischen Fachgesellschaften wird empfohlen Patient:innen mit rezidivierender AAU mit monoklonalen Tumornekrosefaktor-Inhibitoren (TNFi) zu behandeln.2 Neben TNFi gewinnen auch andere Therapien an Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist der duale Interleukin-17A- und -17F-Inhibitor Bimekizumab (BKZ).2

Ein spannendes Video mit Prof. Dr. Martin Rudwaleit, Direktor der Universitätsklink für Innere Medizin und Rheumatologie, Klinikum Bielefeld Rosenhöhe, präsentiert aktuelle gepoolte Daten aus den Phase-III-Studien BE MOBILE 1 und 2 zur axSpA.*,3,4
Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Patient:innen unter der Behandlung mit BKZ eine niedrigere AAU-Inzidenz aufweisen im Vergleich zur Placebo-Gruppe.**,4


In dieser aktuellen Post-hoc-Analyse wurden die Uveitis-Inzidenzen untersucht.3 Ergebnisse der Phase-III-Studien zeigen: In der BE-MOBILE-1-Studie hatten 1,6 % (n=2/128) der mit BKZ-Behandelten ein Uveitis-Ereignis, verglichen mit 4,8 % (n=6/126) unter Placebo (pnominal=0,145). In der BE-MOBILE-2-Studie hatten keine mit BKZ behandelten Patient:innen (n=0/221) ein Uveitis-Ereignis, im Vergleich zur Placebo-Gruppe, in der 4,5 % (n=5/111) ein Uveitis-Ereignis hatten (pnominal=0‍,0‍02).3

Fälle einer Uveitis wurden außerdem als Inzidenz und als expositionsbereinigte Inzidenzraten (EAIR) pro 100 Patientenjahre (PJ) angegeben. Der Vergleich der Uveitis-Inzidenz während der doppelblinden Phase (Woche 0–16) der beiden Phase-III-Studien ergab: In der auf Placebo randomisierten Gruppe war Uveitis bei 4,6 % (n=11/237, EAIR 15,4/100 PJ, 95 %-Konfidenzintervall [KI] 7,7; 27,5; pnominal=0,001) aufgetreten, während unter BKZ 0,6 % (n=2/349) betroffen waren (EAIR 1,8/100 PJ, 95 %- KI 0,2; 6,7; Abb. 1).3 Die Uveitis führte bei zwei Studienteilnehmer:innen im Placebo-Arm zum Behandlungsabbruch.3
Graph
Abbildung 1: Uveitis-Inzidenzen in der doppelblinden Behandlungs­phase (Wochen 0−16) von BE MOBILE 1 und BE MOBILE 2 (BKZ vs. Placebo*). Modifiziert nach 4.
*Beide axSpA-Studien zu BKZ (160 mg subkutan alle 4 Wochen) zeigten bis zu Woche 16 eine im Vergleich zu Placebo statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Verbesserung der Anzeichen und Symptome der axSpA, definiert durch den primären Endpunkt ASAS40 (40 %ige Verbesserung gemäß den Kriterien der ASAS).3

**Bimekizumab ist nicht zur Behandlung von Uveitis zugelassen. Bimekizumab ist zugelassen zur Behandlung Erwachsener mit mittelschwerer bis schwerer Plaque-Psoriasis, aktiver Psoriasis-Arthritis, aktiver axSpA und aktiver mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa.5

▼ Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung. Dies ermöglicht eine schnelle Identifizierung neuer Erkenntnisse über die Sicherheit. Bitte melden Sie jeden Verdachtsfall einer Nebenwirkung über das Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel: www.pei.de
Pflichttext | DE-BK-24‍00‍96‍1
Literatur
1. Rademacher J et al., Ther Adv Musculoskelet Dis 20‍20, 12‍:17‍59‍72‍0X2‍09‍51‍733
2. Ramiro S et al., Ann Rheum Dis 20‍23, 82‍:19‍–34
3. van der Heijde D et al., Ann Rheum Dis 20‍23, 82‍:51‍5–‍526
4. Brown MA et al., Ann Rheum Dis 20‍24, 0:‍1‍–‍9
5. Fachinformation Bimzelx®, Stand Au‍gust 20‍24