12.1/2026

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Liebe Leserinnen und Leser,

sekundäre Osteoporosen können vielfältige Auslöser haben: Endokrinologische Erkrankungen, internistische Komorbiditäten oder bestimmte Medikamente können die Knochengesundheit maßgeblich beeinflussen. Um relevante Ursachen nicht zu übersehen, ist im Praxisalltag eine strukturierte Diagnostik entscheidend.

Im Online-Seminar „Das Diagnostik-1x1 für sekundäre Osteoporosen“ zeigt Prof. Dr. med. Ralf Schmidmaier anhand praxisnaher Fallbeispiele, welche Laborparameter wirklich relevant sind, wann eine weiterführende Abklärung sinnvoll ist und wie sich sekundäre von primären Osteoporosen klinisch sicher abgrenzen lassen. Diskutieren Sie live mit und bringen Sie Ihre Fragen ein.

Das Seminar ist Teil der digitalen Fortbildungsreihe „Facts4Fractures“, zertifiziert durch die DGE-Akademie („Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie“); und wurde mit 2 CME-Punkten zertifiziert. Weitere Informationen, Aufzeichnungen vergangener Veranstaltungen und begleitende Materialien finden Sie unter: www.Facts4Fractures.de

Mit freundlichen Grüßen 

Ihr Team von Alexion

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Sie haben die Seminare verpasst? Kein Problem! Alle Seminare sind im Nachgang verfügbar unter www.Facts4Fractures.de. Die letzten Themen waren Endoprothetische Versorgung bei Störungen des Knochenstoffwechsels, Bildgebende Verfahren bei Knochenstoffwechselerkrankungen sowie Komplexe Fälle der Osteoporose.

Nicht übersehen: HPP als wichtige Differenzialdiagnose der Osteoporose

Sekundäre Osteoporosen entstehen nicht isoliert, sondern als Folge zugrunde liegender Erkrankungen oder therapeutischer Einflüsse.1 Eine häufig unterschätzte Differenzialdiagnose ist Hypophosphatasie (HPP). Die seltene systemische Stoffwechselerkrankung geht unter anderem mit einer gestörten Knochenmineralisierung einher und kann sich klinisch vielgestaltig präsentieren.2,3 Typisch sind Stressfrakturen, verzögerte Frakturheilung und ausgeprägte Muskelschwäche; häufig treten außerdem Knochen- und Gelenkschmerzen, Fatigue und Nierenfunktionsstörungen auf.4,5 In schweren Verläufen ist die Krankheitslast erheblich und kann bis zur Abhängigkeit von Gehhilfen oder einem Rollstuhl führen.6

HPP beruht auf einer genetisch bedingten reduzierten Aktivität der alkalischen Phosphatase (AP). Entsprechend ist ein erniedrigter AP-Wert ein wichtiger diagnostischer Hinweis sein.7,8 Dabei ist jedoch zu beachten, dass Referenzbereiche alters- und geschlechtsabhängig sind.9,10

Mehr über HPP erfahren
Fehlt noch ein Teil im Osteoporose-Puzzle? Orthopäde und Unfallchirurg Prof. Dr. med. Christopher Niedhart aus Heinsberg gibt im Video-Interview praktische Tipps für den Praxisalltag und zeigt, wie sich das Puzzle zusammensetzt.
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Der speziell für die orthopädische Praxis entwickelte Diagnosealgorithmus bietet eine strukturierte Orientierung, wie Sie HPP diagnostizieren können. Er zeigt auf, welche klinischen Symptome vorkommen können, wie die diagnostische Abklärung sinnvoll aufgebaut werden kann und welche Differenzialdiagnosen berücksichtigt werden sollten.
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Wie unterscheidet sich die Osteoporose von der erblichen Systemerkrankung HPP? Und welche Rolle spielt die Schmerzsymptomatik für Betroffene? Im Podcast „Let’s talk Osteo“ spricht Moderatorin Avan Sidiq mit Alboren Shtylla, Funktionsoberarzt und Spezialist für Stoffwechselerkrankungen am Universitätsklinikum Heidelberg. Freuen Sie sich auf fundierte Einblicke und praktische Tipps zur Differenzialdiagnose!
Jetzt reinhören!
Vor zehn Jahren wurden entscheidende Weichen in der Therapie der Systemerkrankung HPP gestellt. Vor diesem Hintergrund diskutierten Expert:innen aus ganz Deutschland aktuelle Aspekte der Früherkennung, Diagnostik und Therapie und ordneten diese in den klinischen Alltag sowie in zukünftige Versorgungskonzepte ein. Die Veranstaltung ist jetzt als Videoaufzeichnung verfügbar.
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Referenzen

  1. Hosein-Woodley R et al., Biomedicines. 2024; 12(11):2558.
  2. Rockman-Greenberg C, Pediatr Endocrinol Rev. 2013; 10:380–388.
  3. Beck C et al., Open Bone J. 2009; 1:8–15.
  4. Feurstein J et al., Orphanet Journal of Rare Diseases. 2022; 17:435.
  5. Dahir KM et al., Orphanet Journal of Rare Diseases 2022; 17:277.
  6. Dahir KM et al., Front Endocrinol. 2023; 14:1138599.
  7. Conti F et al., Clin Cases Miner Bone Metab. 2017; 14(2):230–234.
  8. Seefried L et al., JBMR. 2020; 35(11):2171–2178.
  9. Ng E et al., Osteoporos Int. 2023; 34(2):327–337.
  10. Niederau CM, Böhm BO, Klinikleitfaden Labordiagnostik. Available from: VitalSource Bookshelf, (7th Edition). Elsevier GmbH, Urban & Fischer Verlag, 2021.
*Referenzwerte können je nach Labor variieren
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