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Montag, 14. Oktober 2024

Liebe Leserin, lieber Leser, 

heute erreicht Sie eine ganz besondere Ausgabe unseres Newsletters. Im aktuellen Heft der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie haben wir uns nämlich daran gewagt, die Fülle an immunologischen Erkenntnissen, die in den vergangenen Jahren gewonnen wurden, zu ordnen und für die klinische Anwendung nutzbar zu machen.

Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].

Ihre Redaktion von Biermann Medizin

 

Heutiger Schwerpunkt: Neuroimmunologie

Wenn man Dingen auf den Grund geht, führen die Antworten, die man findet, zu vielen neuen Fragen, und die Materie wird zunehmend so komplex, dass es für alle, die nicht selbst an der Forschung beteiligt sind, immer schwieriger wird, den Überblick zu behalten. Dies gilt für den Forschungsbereich der Neuroimmunologie ganz besonders, interagieren hier doch die zwei komplexesten Systeme, die wir in unserem Körper vereinen: das Nervensystem und das Immunsystem.

Und obwohl – oder gerade weil – viele Erkenntnisse dieser Forschung in Form
hocheffektiver Immuntherapeutika den Weg in die klinische Anwendung bereits
gefunden haben, ist es für behandelnde Ärzte umso wichtiger, die Gemeinsamkeiten
und Unterschiede zwischen den verschiedenen neuroimmunologischen Krankheitsentitäten und Therapeutika zu verstehen – auch, um dem vielbeschworeren Ziel der personalisierten Medizin näher zu kommen. Gewinnen Sie also mithilfe unseres Specials „Neuroimmunologie“ einen ganz neuen Blick auf Pathogenese, Therapiekonzepte und -Targets von MS, NMOSD und anderen neuroimmunologischen Erkrankungen.

 

 
 

Klare Orientierung im Dickicht der Symptome

Die Neuroimmunologie bringt mit dem Immunsystem und dem Nervensystem zwei hochkomplexe Systeme zusammen, die in der Pathogenese zu den verschiedensten Krankheitsbildern führen. Erst die systematische Rückabwicklung der zugrundeliegenden Prozesse in der Theorie gestattet eine rationale, gezielte therapeutische Einflussnahme in der Praxis.

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VYVGART® zeigte bei Myasthenia gravis raschen Wirkeintritt

VYVGART® ist als s.c. Injektion zur Selbstapplikation innerhalb von 30-90 Sekunden bei AChR-Ak-positiven Patient:innen erhältlich.1,* Studienergebnisse zeigten bei AChR-Ak-positiven Patient:innen bereits nach der ersten Verabreichung Verbesserungen u.a. im MG-ADL-Score+, die in 9 Zyklen wiederholbar beobachtet wurden.2

Pflichtangaben | Quellen

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Immunologie des zentralen und peripheren Nervensystems

Das – relative – Immunprivileg des ZNS
Neuroimmunologische Krankheitsbilder wie die Multiple Sklerose zeichnen sich durch mannigfaltige klinische Symptome aus, was vor allem in der Komplexität der beteiligten Systeme Immun- und Nervensystem begründet liegt. Doch die Erforschung des vielschichtigen Zusammenspiels macht Fortschritte.

Zentrales versus peripheres Nervensystem
Auch wenn den neuromuskulären Erkrankungen wie CIDP und Myasthenia gravis autoimmune Prozesse zugrunde liegen, zeigt ein Vergleich der beiden Entitäten mit der Multiplen Sklerose, wie stark sich die Immunprozesse im peripheren und zentralen Nervensystem unterscheiden.

Neuroimmunologische Erkrankungen des ZNS
Lange Zeit galten NMOSD und MOGAD als exotische Verlaufsformen der Multiplen Sklerose. Doch anders als bei der MS sind bei ihnen spezifische Antikörper nachweisbar, die bei der Diagnose helfen. Und auch in den Therapieansätzen unterscheiden sich die drei Entitäten.

Immunologie neuromuskulärer Erkrankungen
Myasthenia gravis, Guillain-Barré-Syndrom, Duchenne-Muskeldystrophie und Amyotrophe Lateralsklerose: Trotz unterschiedlicher Pathogenese haben die neuromuskulären Erkrankungen eines gemeinsam – eine komplexe Immunantwort, die zur Krankheitsprogression beiträgt, aber auch ein potenzielles therapeutisches Target darstellt.

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CIDP oder nicht? Tipps für die Differenzialdiagnostik

Eine chronische immunvermittelte demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) ist nicht immer einfach zu diagnostizieren, zumal bei der breiten Differenzialdiagnose. Welche möglichen anderen Ursachen zu bedenken sind, erfahren Sie hier

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Therapiekonzepte 

Immunmodulation
Autoaggressive T-Zellen und B-Zellen stehen im Fokus alter und neuer Behandlungskonzepte. Diese zielen darauf ab, entzündliche Prozesse zu kontrollieren und die Kommunikation zwischen Immunzellen zu beeinflussen.

Migrationshemmung
Zu den entscheidenden Fragestellungen in der Neuroimmunologie zählt, auf welche Weise ein pathologisches Immunpriming von der Peripherie in das ZNS getragen wird. Was spielt sich dann hinter der Blut-Hirn-Schranke und welche Player im (Auto-)Immungeschehen kommen noch auf welche Weise hinzu?

Lymphozytendepletion
Die Modulation der Autoimmunvorgänge bei neurologischen Erkrankungen hat deutliche Erfolge hervorgebracht. Lassen sich diese nicht einfach dadurch komplettieren, dass autoreaktive Lymphozyten ganz aus dem Spiel genommen werden?

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Die Rolle der B-Zellen

B-Zellen als Target
B-Zellen spielen eine Schlüsselrolle in der Pathogenese neuroimmunologischer Erkrankungen. Für ihre gezielte Depletion stehen mittlerweile mehrere monoklonale Antikörper zur Verfügung. Unterschiede darin, wo, wie und in welchem Ausmaß sie ihre Wirksamkeit entfalten, sind nicht unerheblich.

Die Rolle von Memory-B-Zellen bei MS
Memory-B-Zellen spielen eine zentrale Rolle im adaptiven Immunsystem, bei der Multiplen Sklerose tragen sie allerdings entscheidend zur Pathogenese bei. Neue Therapien zielen auf ihre Reduktion hin, um die Entzündungsreaktionen zu mindern und die Krankheit zu stabilisieren.

B-Zellen noch gezielter eliminieren
In der Onkologie werden gentechnisch modifizierte T-Zellen bereits erfolgreich zur Eliminierung entarteter B-Zellen eingesetzt. Eignet sich die CAR-T-Zell-Therapie daher auch für die Behandlung von B-Zell-vermittelten Autoimmunerkrankungen?

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Was leisten Biomarker und Bildgebung?

Nutzen und Grenzen der Bildgebung bei MS
B
ildgebende Verfahren sind unverzichtbar bei der Diagnostik neuroimmunologischer Erkrankungen wie der Multiplen Sklerose. Dennoch liefern sie nur Momentaufnahmen und können komplexe Krankheitsprozesse nur bedingt erfassen. Neue Technologien können helfen, diese Limitierungen zu überwinden.

NfL: Bald auch im Praxisalltag anwendbar
Neurofilament Light ist ein hochselektiver, aber unspezifischer Biomarker für Neurodegeneration. Die gute Korrelation mit klinischen und radiologischen Verlaufsparametern ermöglicht bald seinen Einsatz im Praxisalltag zur Überwachung von Krankheitsaktivität und Therapieerfolgen.

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