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Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem Schwerpunkt-Newsletter stellen wir Ihnen dieses Mal aktuelle Studien zur Uro-Onkologie vor.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Uro-Onkologie
Die Bedeutung zirkulierender Tumor-DNA in der Uro-Onkologie nimmt zu. Aktuelle Studien zeigen sowohl für das fortgeschrittene Prostatakarzinom als auch für Hodenkrebs im Fenster minimaler Resterkrankung nach der Therapie einen hohen Aussagewert dieses Biomarkers.
Auch die Bildgebung des Prostatakarzinoms wird immer sensitiver. Mithilfe der Positronenemissions-/Computertomographie mit dem prostataspezifischen Membranantigen als Zielstruktur (PSMA-PET/CT) lassen sich heute Läsionen aufdecken, die früher nie aufgefallen wären. US-Experten schlagen daher die neue Kategorie des „PSMA-positiven biochemischen Rezidivs“ vor.
Je mehr Mechanismen bekannt sind, wie Prostatakrebs metastasiert, desto eher können neue Therapiepfade beschritten werden. Eine Arbeitsgruppe aus den USA hat nun die Rolle des onkogenen Transmembranproteins TROP2 genauer beleuchtet.
Zum Schluss noch eine beruhigende Nachricht: Patienten mit solitären Nierentumoren unter vier Zentimetern können offenbar per aktiver Überwachung behandelt werden, ohne dass das onkologische Risiko zu groß wäre. Die kumulative Inzidenz von Behandlung und Metastasierung war in einer kanadischen Studie gering.
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