|
Liebe Leserin, lieber Leser,
in unserem besonderen Newsletter stellen wir Ihnen dieses Mal aktuelle Studien zur Uro-Onkologie vor.
Wir wünschen Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre und freuen uns über Ihr Feedback unter [email protected].
Ihre Redaktion von Biermann Medizin
Heutiger Schwerpunkt: Uro-Onkologie
Bezüglich der häufig behaupteten Übertherapie beim Prostatakarzinom gibt eine aktuelle Studie Entwarnung: Davon kann zumindest in den USA kaum mehr die Rede sein, wenn sich der Anteil von Patienten mit einem pathologischen Ergebnis der Gleason-Gruppe 1 so stark verringert hat, wie von Monda et al. im „JAMA Oncology“ beschrieben.
Eine Möglichkeit, Übertherapie zu vermeiden, ist die Aktive Überwachung bei Niedrigrisiko-Prostatakarzinom. Bei Patienten, die sich wegen einer gleichzeitigen Benignen Prostatahyperplasie einer Holmiumlaser-Enuklation der Prostata unterziehen, wirkt diese Prozedur als Schutzfaktor für die Aktive Überwachung, wie französische Forscher berichten.
Eine roboterassistierte radikale Prostatektomie muss in manchen Fällen abgebrochen werden. US-Urologen haben nun herausgefunden, was typische Gründe dafür sind. Insgesamt kam dies jedoch nur selten vor.
Bei Nierenkrebs kann es zu Tumorthromben in der Vena cava inferior kommen. Für Tumorthrombektomien bei Stufe-III-Thromben präsentieren chinesische Urologen jetzt einen Ansatz per Single Docking.
Zuletzt verlassen wir den OP und wenden uns einem neuen Anwärter für die medikamentöse Therapie des BCG-naiven, nicht muskelinvasiven Hochrisiko-Blasenkarzinoms zu. Wissenschaftler um den renommierten US-Urologen Neal D. Shore haben die Ergebnisse ihrer Studie höchstrangig in „Nature Medicine“ publiziert.
Mehr dazu und zu weiteren Studien finden Sie in diesem Newsletter.
|