NFDI4Microbiota nimmt Arbeit auf14. Oktober 2021 Prof. Dr. Jörg Overmann am Sequenzierer – der die DNA lesbar macht – © DSMZ Prof. Dr. Jörg Overmann von der DSMZ aus Braunschweig: International frei verfügbare digitale Daten sind die Zukunft der Wissenschaft. „Als global größte Bioressourcen-Sammlung sind wir auch bei der Bereitstellung von digitalen Ressourcen seit vielen Jahren federführend und daher aktives Mitglied in der nationalen Forschungsdateninfrastruktur NFDI4Microbiota. Nur wenn mikrobielle Daten international frei verfügbar und intelligent nutzbar sind, kann die Biodiversität erschlossen werden und wissenschaftliche Kooperationen können gedeihen!“, fasst der wissenschaftliche Direktor des Leibniz-Instituts DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig Prof. Dr. Jörg Overmann zusammen. Das Konsortium NFDI4Microbiota begann vor wenigen Tagen seine DFG-geförderten Aktivitäten. Die Nationale Forschungsdateninfrastruktur für Mikrobiota-Forschung hat die Aufgabe die mikrobiologische Forschungscommunity in Deutschland zu unterstützen. Um das zu erreichen, schafft das Konsortium in den kommenden fünf Jahren Zugänge zu Daten, stellt Tools zur Daten-Analyse bereit, entwickelt Standards für Daten sowie Metadaten und setzt ein umfassendes Trainingsangebot in diesem Bereich auf. Das Konsortium NFDI4Microbiota ist Teil der DFG-geförderten Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Daher ist die Vernetzung mit anderen fachspezifischen NFDI-Konsortien vorgesehen, um gemeinsame Lösungen zu realisieren und Standards zu etablieren. Das Konsortium besteht aus insgesamt zehn Partnerinstitutionen sowie mehr als 50 teilnehmenden Institutionen. Das Konsortium wird durch die Doppelspitze von Prof. Dr. Alice McHardy vom HZI und Prof. Dr. Konrad Förstner von der ZB MED vertreten. Das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen in Braunschweig gehört zum Konsortium.
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