Norden fordert Energydrink-Verbot für Kinder und Jugendliche17. Februar 2026 Nach dem Willen der Landesregierung Schleswig-Holstein soll der Verkauf von und die Werbung für Energydrinks an Unter-16-Jährige verboten werden. (Symbolfoto: ©Halfpoint/stock.adobe.com) Koffein, Zucker, Taurin: Energydrinks können laut Experten schon nach einer Dose die Gesundheit von Jugendlichen gefährden. Nun will sich Schleswig-Holstein im Bund für ein Verbot starkmachen. Die Landesregierung Schleswig-Holsteins will Energydrinks für Kinder und Jugendliche verbieten. In einem Antrag, den die schwarz-grüne Koalition zur Landtagssitzung Ende Februar vorlegt, fordert sie, den Verkauf an Unter-16-Jährige zu untersagen. Dafür will sich die Regierung über eine Initiative im Bundesrat starkmachen. Zuerst hatten die „Kieler Nachrichten“ berichtet. Höchstmenge an Koffein schon mit einer Dose überschritten Der Antrag zielt darauf ab, den Gesundheitsschutz junger Menschen zu verbessern, heißt es. Energydrinks enthielten viel Koffein, Zucker und aufputschende Stoffe wie Taurin oder Guarana. Besonders bei Kindern und Jugendlichen kann ihr Konsum die Gesundheit beeinträchtigen. Den Angaben nach überschreiten laut dem Bundesinstitut für Risikobewertung Jugendliche schon mit einer einzigen Dose die empfohlene Höchstmenge an Koffein. Übermäßiger Konsum könne somit Herzrasen, erhöhten Blutdruck, Nervosität und andere kardiovaskuläre Probleme auslösen – vor allem in Verbindung mit Alkohol oder intensiver körperlicher Anstrengung. Forderung nach Verkaufs- und Werbeverbot Die Landesregierung fordert in ihrem Antrag nicht nur ein Verkaufsverbot von Energydrinks an Kinder und Jugendliche, sondern auch ein Werbeverbot für Produkte, die sich an Unter-16-Jährige richten. Zudem solle der Bund Maßnahmen ergreifen, um die Gesundheitskompetenz der Kinder und Jugendlichen zu stärken.
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