Objektive Untersuchung der chirurgischen Kompetenz im Bereich Kopf-Hals-Chirurgie5. Juni 2018 Foto: © BillionPhotos.com – Fotolia.com Zur Evaluierung der validierten Überprüfungsmethoden zur chirurgischen Kompetenz bei otolaryngologischer Kopf-Hals-Chirurgie haben kanadische HNO-Ärzte der Universitätsklinik Montreal eine Indexierung der validierten OP-Techniken durchgeführt. Sekundärziele der Untersuchung beinhalteten die Verlässlichkeit und Gültigkeit dieser Methoden, ebenso die Dokumentation spezifischer Vorgehensweisen bei otolaryngologischer Kopf-Hals-Chirurgie. Als Datenquellen dienten MEDBASE, OVID, Medline, CINAHL und EBM sowie schriftliche Erwähnungen im Bestand der Universitäts-bibliothek Montreal. Für das Review digitaler wie gedruckter Datenbestände fand die PRISMA-Methode (Preferred Reporting Items for Systematic Reviews and Meta-Analysis) Anwendung. Die Reviews der Publikationen wurden durch 2 unabhängige Gutachter vorgenommen; die ausgewählten Artikel wurden vollumfänglich analysiert, um die Evaluierungsmethoden klassifizieren zu können und sie je nach Vorgehen und nach Unterspezialisierung der angewandten Techniken in der otolaryngologischen Kopf-Hals-Chirurgie zu kategorisieren. Jedes Bewertungsinstrument wurde auf Verlässlichkeit und Gültigkeit untersucht und bewertet. Nach dem Review von 30 Studien fanden 5 Bewertungsmethoden Einzug in die Bewertung. Die Methode, die am häufigsten Anwendung fand, war die Kombination aus Global Rating Scale und Task-Specific Checklist. Verlässlichkeit und Gültigkeit dieser Methode erwiesen sich insgesamt gesehen als hoch. Die Gutachter überprüften 11 distinktive chirurgische Prozeduren, die viele Unterspezialisierungen aus dem Bereich der otolaryngologischen Kopf-Hals-Chirurgie umfassten: Gesichtsplastik, allgemeine HNO, Laryngologie, Otologie, Pädiatrie und Rhinologie. Die Anwendung kombinierter Checklisten wurde nach Ansicht der Autoren mehrfach in der wissenschaftlichen Literatur validiert und erscheinen als in der täglichen Praxis anwendbar. Dieses Vorgehen wird auf viele Vorgehensweisen der otolaryngologischen Kopf-Hals-Chirurgie angewandt, jedoch nicht auf die onkologische Chirurgie. (am)
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