Jahresrückblick 2018

Januar

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Zu Jahresbeginn legen CDU und SPD endlich einen Koalitionsvertrag vor. Die Reaktionen der Ärzte dazu fallen sehr unterschiedlich aus. Kritik erntet vor allem die geplante Erhöhung der Sprechstundenzeiten. Positives gibt es in Baden-Württemberg: Hier fördern AOK und Bosch BKK auch im Facharztvertrag Orthopädie die Tätigkeit der Entlastungsassistentin in der Facharztpraxis.

Februar

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Die neue SK2-Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz gibt es seit dem 6. Februar. Die unter der Federführung der DGOOC erstellte Leitlinie bietet Informationen zu Krankheitsbild und Therapieansätzen. Sie soll die strukturierte Versorgung stärken. Besser werden muss die Digitalisierung: Hier sehen vor allem jungen Ärzte laut einer Studie der Krankenkasse DAK-Gesundheit dringenden Handlungsbedarf.

März

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Vom 8. bis 10. März tagen Osteologie-Experten in Dresden und diskutieren aktuelle Forschungsergebnisse aus dem Fachgebiet zu Themen wie Osteoporose, Osteoimmunologie oder osteologische Aspekte der Alterstraumatologie. Am 14. März übernimmt Jens Spahn den Posten des Bundesgesundheitsministers. Spahn gilt als eine der schillerndsten Figuren im neuen Kabinett.

April

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Ende April standen auf dem VSOU-Kongress neben dem wissenschaftlichen Austausch wichtige Zukunftsfragen des Faches im Fokus. Orthopäden und Unfallchirurgen diskutierten was die junge Ärztegeneration bewegt und von Weiterbildung und Arbeitgebern erwartet. Themen waren auch die Chancen und Risiken der Digitalisierung und Baustellen im Gesundheitssystem.

Mai

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Die Teilnehmer des 121. Deutschen Ärztetages in Erfurt – zum letzten Mal unter dem Vorsitz von Frank Ulrich Montgomery – kritisieren die geplante Ausweitung der Mindestsprechstundenzahl. Weitere Themen mit denen sich die versammelten Ärzte beschäftigen sind unter anderem die Liberalisierung der Fernbehandlung, die neue Musterweiterbildungsordnung oder Gewalt gegen Ärzte.

Juni

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Zweifel an der demokratischen Legitimation des G-BA wecken drei Rechtsgutachten mit unterschiedlichen Ergebnissen. Das sorgt für Diskussionen zum Reformbedarf für den G-BA. Ende Mai tauschen sich auf dem Deutschen olympischen Sportärztekongress Mediziner über Themen wie personalisierte Medizin, neue Diagnostik und Therapien oder Sporttherapie in der Tumormedizin aus.

Juli

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Das Bundesgesundheitsministerium stellt den Referentenentwurf
zum Terminservice- und Versorgungsgesetz vor. Teile des Entwurfs
– etwa finanzielle Anreize für ärztliche Leistungen – stoßen
bei einigen Ärztevertretern auf Zustimmung, aber insgesamt
überwiegt die Skepsis. Seit Ende Juli steht das Schultermodul
des Deutschsprachigen Arthroskopieregisters zu Verfügung.

August

Lopata/Axentis / GKV-Spitzenverband;

KBV und GKV sind zufrieden mit dem Ergebnis ihrer Honorarverhandlungen. Die gemeinsame Selbstverwaltung von Ärzten und Krankenkassen funktioniere, so KBV-Vorsitzender Andreas Gassen (l.) und GKV-Sprecher Florian Lanz. Enttäuscht vom Ergebnis sind Ärztevertreter. Am 22. August tagt die Wissenschaftliche Kommission für ein modernes Vergütungssystem zum ersten Mal.

September

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Das Konzept des IQWiG für ein nationales Gesundheitsportal stößt auf breite Zustimmung. Unabhängig, vernetzt und qualitätsgesichert soll das Portal Bürgerinnen und Bürger bei der Suche und Bewertung von Gesundheitsinformationen unterstützen. Mit der digitalen Patientenakte „vivy“ können Gesetzlich Versicherte seit September ihre Gesundheitsdaten per Handy-App verwalten.

Oktober

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Unter dem Motto „Wir sind 0 & U“ feiern Orthopäden und Unfallchirgen
das zehnjährige Jubiläum des gemeinsamen Faches auf
dem DKOU. Im Mittelpunkt der festlichen Kongresseröffnung
steht der Ausblick auf die Zukunft des Faches. Diese Zukunft
gemeinsam zu gestalten – dazu forderten die Kongresspräsidenten
Gerd Rauch, Werner E. Siebert und Joachim Windolf (v.l.) auf.

November

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Beim internationalen Vergleich der Digitalisierung der Gesundheitswesen
landet Deutschland auf dem vorletzten Platz, so das
Ergebnis einer von der Bertelsmann Stiftung beauftragten Studie.
Zwar gibt es vielversprechende Ansäzte, aber wichtige Potenziale
blieben ungenutzt. Was fehlt, sei eine zentrale Koordination der
notwendigen Prozesse, so das Fazit der Studie.

Dezember

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Anfang Dezember tauschen sich Endoprothetik-Experten unter
dem Motto „Endoprothetik auf der Suche nach Perfektion“ auf dem
AE-Kongress aus. Bereits seit November ist das Thema Implantate
im Fokus der Öffentlichkeit: Eine Recherche zieht Sicherheit und
Qualität von Medizinprodukten – auch Hüft- und Wirbelsäulen-
Implantate – in Zweifel und prangert mangelnde Kontrollen an.

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