Parasitenbekämpfung bei Kalb & Jungrind im Blick3. September 2025 Parasitenbefall gefährdet die Entwicklung junger Rinder und mindert die Leistungsfähigkeit der Herde. Bild: © iStock/Bastian In einem neuen Modul stellen der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) und der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) Informationen zu wichtigen Bausteinen für eine gezielte und verantwortungsbewusste Strategie gegen Parasiten im Bestand bereit. Die Neuigkeiten sind auf der Plattform Gesundes Kalb | Gesunde Kuh nachzulesen. Ob auf der Weide oder im Stall, Parasiten gefährden Kälber und Jungrinder. Die Parasitenkontrolle ist nur mit einem durchdachten Konzept erfolgreich. Die Entwicklung und Gesundheit von Jungtieren kann durch Parasitenbefall nachhaltig beeinträchtigt werden und reduziert die Leistungsfähigkeit von Rinderbeständen. Ein buntes Völkchen an Parasiten will gebändigt werden Die Vielzahl an Erregern ist sehr variabel. So können im Tier Würmer, Einzeller oder auch Larven erheblichen Schaden anrichten. Die Haut befallen Milben, Läuse, Haarlinge und Pilze, aber auch Fliegen, Parafilarien und Zecken. Während sie meist unspezifische Symptome verursachen, sind Parasiten oft Überträger von Krankheiten. Zum Teil können sie auch den Menschen befallen. Die langfristige Kontrolle der Parasiten gelingt nur mit einem guten Konzept. Diagnostik, Behandlung, Erfolgskontrollen und ein je nach Haltungsform angepasstes Management in engem Austausch mit dem Tierarzt sind die Grundpfeiler jeder erfolgreichen Strategie. Eine betriebsindividuelle, gezielte und verantwortungsbewusste Strategie gegen Parasiten ist ein unverzichtbarer Baustein für dauerhaften Erfolg und gesunde Rinder. Die Initiativplattform https://www.gesundeskalbgesundekuh.de/ bietet in kompakter Form einen Startpunkt, um tiefer in fachliche Empfehlungen unterschiedlicher Quellen einzutauchen. Gesunde Tiere – gesunde und hochwertige Lebensmittel Ein hohes gesundheitliches Niveau im Tierbestand ist die Basis für den Erfolg aller weiteren betrieblichen Maßnahmen. Die von BfT und BRS entwickelten Module bieten einen schnellen und praktischen Überblick über die zentralen wissenswerten Punkte zu den Themen. Mit der diesjährigen Erweiterung stehen nunmehr Module zur Euter-, Kälber, Stoffwechsel- und Klauengesundheit sowie zur Parasitenkontrolle für Landwirte zur Verfügung. Beide Projektinitiatoren, BfT und BRS, unterstreichen, dass die Tiergesundheit die Voraussetzung für eine nachhaltige Effizienz ist und damit auch dem Umweltschutz dient. Die ökonomischen Vorteile eines geeigneten Gesundheitsmanagements gehen Hand in Hand mit der Produktion qualitativ hochwertiger Lebensmittel durch eine stetig nachhaltigere und den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechende Lebensmittelproduktion, so die Verbände.
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