Pathologie in Deutschland künftig durch „Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen e. V.“ vertreten

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Die berufsständische Vertretung der Pathologinnen und Pathologen in Deutschland – bisher Bundesverband Deutscher Pathologen e. V. – ist künftig im „Berufsverband Deutscher Pathologinnen und Pathologen e. V.“ organisiert. Die Abkürzung „BDP“ bleibt unverändert.

Mit der Umbenennung trägt der BDP zwei wesentlichen Entwicklungen und Aspekten der vergangenen Jahre Rechnung. Erstens wird verdeutlicht, was seit Langem in vielen medizinischen Fächern Realität ist: Der Anteil an Frauen in medizinischen Berufen, so auch in der Pathologie, steigt kontinuierlich. Laut aktueller Ärztestatistik der Bundesärztekammer sind in Deutschland gesamthaft 1.892 Personen in der Pathologie tätig, davon 838 Frauen. Bei den jährlichen Anerkennungen zur Fachärztin bzw. zum Facharzt liegt deren Anteil seit vielen Jahren bis auf wenige Ausnahmen bei deutlich über 50 Prozent.

Zweitens wird über die Bezeichnung „Berufsverband“ das Profil des BDP geschärft. Der Verband ist mit seinen 102 Jahren einer der ältesten und traditionsreichsten deutschen Berufsverbände. Maßgeblich für den BDP war stets, die Pathologie in ihrer methodischen und organisatorischen Vielfalt abzubilden und die Profession gesamthaft weiterzuentwickeln. Die Mitglieder des BDP, die in der Regel ambulant und stationär oder universitär tätig sind, besitzen durch diese Vielfalt die Expertise für die fachliche Versorgung. Neue Technologien und Methoden, im Besonderen in der Krebsdiagnostik, die aus dem Fach für das Fach entwickelt werden, werden schnell in die Breite der Versorgung getragen – zum Nutzen der Patienten.