Patientinnenleitlinie Gebärmutterkörperkrebs6. Januar 2021 Foto: ©MQ-Illustrations – stock.adobe.com Die Konsultationsfassung der Patientinnenleitlinie „Krebserkrankung des Gebärmutterkörpers“ ist ab sofort zur Kommentierung freigegeben. ExpertInnen, Betroffene, die Selbsthilfe und Interessierte sind herzlich eingeladen, Verbesserungsvorschläge und Ergänzungshinweise mit dem dafür vorgesehenen Kommentierungsbogen bis zum 31. Januar abzugeben. Die nach der Konsultationsphase finalisierte Patientinnenleitlinie wird sich an betroffene Frauen sowie an deren Angehörige richten und bietet verständliche Informationen zur Erkrankung, Diagnostik, Therapie, Nachsorge. Zudem finden LeserInnen in der Patientinnenleitlinie Hilfestellungen für Arztgespräche. Darüber hinaus gibt es ein Kapitel zum erblich bedingt erhöhten Risiko für Gebärmutterkörperkrebs, mit Hinweisen zur genetischen Beratung. Die Erstellung der Patientinnenleitlinie wurde im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie durch die Deutsche Krebshilfe gefördert. 13 ExpertInnen waren an der Leitlinie beteiligt.Gebärmutterkörperkrebs steht an fünfter Stelle der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen, das mittlere Erkrankungsalter liegt bei 68 Jahren. Laut dem Robert Koch-Institut erkrankt eine von 50 Frauen ihres Lebens daran (Quelle: Robert Koch-Institut, Krebs in Deutschland 2016). Etwa 5 von 100 erkrankten Frauen haben ein erblich bedingt erhöhtes Erkrankungsrisiko.Das Leitlinienprogramm Onkologie (OL)Leitlinien sind systematisch entwickelte Entscheidungshilfen für Leistungserbringer und PatientInnen zur angemessenen Vorgehensweise bei speziellen Gesundheitsproblemen. Sie stellen ein wesentliches Instrument zur Förderung von Qualität und Transparenz medizinischer Versorgung dar. Die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), die Deutsche Krebsgesellschaft e. V. und die Deutsche Krebshilfe haben sich mit dem im Februar 2008 gestarteten Leitlinienprogramm Onkologie das Ziel gesetzt, gemeinsam die Entwicklung und Fortschreibung sowie den Einsatz wissenschaftlich begründeter und praktikabler Leitlinien in der Onkologie zu fördern und zu unterstützen. Mittlerweile umfasst das Leitlinienprogramm 28 S3-Leitlinien, die zu einem großen Teil auch als laienverständliche Patientenleitlinien vorliegen. Mehr unter: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/home/ Der Kommentierungsbogen und die Konsultationsfassung der Patientinnenleitlinie sind hier abrufbar: https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/patientenleitlinien/gebaermutterkoer…
Mehr erfahren zu: "Tomosynthese im Screening entdeckt häufiger Brustkrebs" Tomosynthese im Screening entdeckt häufiger Brustkrebs Die digitale Brust-Tomosynthese könnte etwa ein Viertel der invasiven Fälle von Brustkrebs verhindern, die zwischen zwei regulären Screening-Untersuchungen entdeckt werden. Das zeigt die bislang weltweit größte Vergleichsstudie TOSYMA.
Mehr erfahren zu: "Brustkrebsfrüherkennung: Automatisierter oder handgeführter Ultraschall?" Brustkrebsfrüherkennung: Automatisierter oder handgeführter Ultraschall? Bei Frauen mit dichtem Brustgewebe war der automatisierte Brustultraschall mit einer ähnlichen Krebsentdeckungsrate, aber weniger auffälligen und falsch-positiven Befunden assoziiert als der handgeführte Ultraschall. Das zeigt eine US-amerikanische Registerstudie.
Mehr erfahren zu: "Erster HPV-Atlas Deutschland: Sechs strategische Empfehlungen für eine bessere HPV-Prävention" Erster HPV-Atlas Deutschland: Sechs strategische Empfehlungen für eine bessere HPV-Prävention Der erste „HPV-Atlas Deutschland 2026“ bündelt aktuelle Daten zu humanen Papillomviren (HPV), HPV-bedingten Krebserkrankungen und ihrer Prävention. Die vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebshilfe herausgegebene Publikation macht deutlich: […]