PFAS – Eine ewige Herausforderung22. Juni 2026 (Symbolbild) Abb.: VectorMine – stock.adobe.com Der Mensch nimmt PFAS zu einem wesentlichen Teil über tierische Lebensmittel auf, etwa Fisch, Fleisch, Milch und Eier. Durch die lange Verweilzeit bestimmter PFAS im Körper kann es zu Konzentrationen kommen, die unerwünschte Wirkungen auf diesen haben. Zu diesen unerwünschten Wirkungen zählen der Anstieg der Blutfettwerte (ein Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen), der Anstieg eines Leberenzyms im Blutserum (Hinweis auf eine Störung der Leberfunktion) und ein vermindertes Geburtsgewicht. Mithilfe von Transferstudien erforschen Dr. Robert Pieper und sein Team am BfR den Weg der PFAS über Futter, Tränkwasser und Boden in Lebensmittel. Wie genau das funktioniert, erklärt er in einem Interview, das in BfR2GO zu lesen ist. Bunte Palette an aktuellen Themen Außerdem beschäftigt sich die neue Ausgabe des Magazins damit, was Omega-3-Fettsäuren wirklich können. Vor allem auf Social Media werden sie als gesundheitsfördernd beworben. In welchen Fällen eine Nahrungsergänzung (nicht) empfohlen ist und Beispiele für Lebensmittel, die gute Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind, zeigt der Steckbrief im Heft. Zusätzlich wird beleuchtet, was es mit Rohmilch als vermeintlichem Superfood auf sich hat. Auch wird die gesundheitliche Bewertung und Zulassung von Farbstoffen erörtert, die Lebensmitteln einen bunten Anstrich verpassen. Weitere Themen sind: Meeresalgen als riskante Jodlieferanten, die Aufnahme von Blei durch die Nahrung und Lebensmittelinfektionen durch Viren. Risiko versus Gefahr – die Begriffe sind differenziert zu betrachten Risiko und Gefahr: Zwei Begriffe, die im Alltag oft identisch verwendet werden. Am aktuellen Beispiel der Neueinstufung von Ethanol zeigt BfR2GO, warum die Unterscheidung in der wissenschaftlichen Risikobewertung folgenschwer wiegt. Ohne Chemikalien läuft bei der Herstellung von Kleidung nichts. Welche das sind und wie Grenzwerte die Gesundheit schützen, ist ebenfalls Thema in der neuen Ausgabe. Wenn es draußen wärmer wird, gilt: stay hydrated – auch unterwegs. Orientierung bietet der BfR2GO-Materialcheck für Trinkflaschen.Im Interview spricht Kommunikationswissenschaftlerin Professorin Eva Baumann über die Herausforderungen von Risikokommunikation in Zeiten von Informationsflut. Und sie erläutert, wie Menschen trotzdem erreicht werden können. Außerdem gibt es einen Einblick, welchen Weg tierversuchsfreie Methoden für die Sicherheitsbewertung von Chemikalien meistern müssen, bis sie international anerkannt sind. BfR2GO-Website ist nun online BfR2GO gibt es nun auch als Website. Unter bfr2go.de sind die Beiträge zur Sicherheit von Lebens- und Futtermitteln, Produkten und Chemikalien schneller und einfacher zu finden und auch mobil lesbar. Kompakt liefert BfR2GO aktuelle und fundierte Informationen über die Forschung und deren Bewertung im gesundheitlichen Verbraucherschutz sowie zum Schutz von Versuchstieren. Jede Ausgabe des Magazins stellt ein aktuelles Thema aus einem Arbeitsbereich des BfR in einem Schwerpunkt vor. Daneben gibt es Berichte, Interviews und Meldungen aus sämtlichen Arbeitsgebieten des BfR.Auf der neuen BfR2GO-Website steht das Magazin auf Deutsch und auf Englisch zur Verfügung. Es kann online gelesen oder kostenlos heruntergeladen werden. Wer BfR2GO dauerhaft beziehen möchte, kann sich hier für ein Gratis-Abonnement anmelden: https://www.bfr2go.de/abonnieren/ Zur aktuellen Ausgabe auf der BfR2GO-Website:https://www.bfr2go.de
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