POCT-ambulant: InfectoGnostics-Leitprojekt mit Nachwuchspreis der DESAM ausgezeichnet17. Oktober 2023 Das Team von POCT-ambulant (von links: Dr. Florian Wolf, Anni Matthes, Prof. Jutta Bleidorn, Dr. Robby Markwart) wurde auf der DEGAM-Jahreskongress in Berlin mit dem DESAM-Nachwuchspreis ausgezeichnet. © UKJ InfectoGnostics-Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena (UKJ) wurden für das Projekt „POCT-ambulant“ mit dem Dr. Lothar und Martin Beyer-Preis der Deutschen Stiftung für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DESAM) ausgezeichnet. Das UKJ-Team erhielt den mit 2000 Euro dotierten Nachwuchspreis während des 57. Kongresses für Allgemeinmedizin und Familienmedizin. Als eines der sechs Leitprojekte des InfectoGnostics Forschungscampus Jena beschäftigt sich POCT-ambulant mit dem Einsatz von sogenannten Point-of-Care-Testverfahren bei niedergelassenen Ärzten. Hierfür wurde nun das Projektteam um Anni Matthes und Dr. Robby Markwart (beide UKJ, Institut für Allgemeinmedizin) mit dem DESAM-Nachwuchspreis ausgezeichnet. Gemeinsam mit dem kooperierenden Jenaer Allgemeinmediziner Dr. Florian Wolf erhielt das Team die Auszeichnung für ihre Arbeiten zum Thema „Bedarfsgerechte Schnelltests in der Hausarztpraxis: Aufbau eines Forschungs-Entwicklungs-Praxis-Dialogs und Analyse der hausärztlichen Perspektive“. Der Dr. Lothar und Martin Beyer-Preis gilt als am höchsten dotierter Forschungspreis für wissenschaftliche Arbeiten aus der Allgemeinmedizin. Der Preis wird alle zwei bis drei Jahre in drei Kategorien für herausragende Forschungsarbeiten vergeben, die zur Verbesserung des Versorgungsmanagements von Patientinnen und Patienten in allgemeinmedizinischen Praxen beitragen.Systematische Begleitforschung zu Vor-Ort-Tests in HausarztpraxenDas POCT-ambulant-Team entwickelt im InfectoGnostics Forschungscampus Jena ein strukturiertes und systematisches Programm zur Beurteilung des Patientennutzens und des klinischen Bedarfes von Vor-Ort-Testverfahren im niedergelassenen Bereich. Als klinisches Begleitforschungsprojekt wird so ein aktiver, regionaler Forschungs-Entwicklungs-Praxis-Dialog mit hausärztlichen Praxen aufgebaut und der Austausch bis hin zu den Diagnostikunternehmen und den Endanwendern und Patienten erweitert. Das Institut für Allgemeinmedizin des UKJ arbeitet dazu mit einem Netzwerk von Lehr- und Forschungspraxen aus ganz Thüringen zusammen. Die Arbeiten des POCT-ambulant-Teams fließen so direkt in die Entwicklung von diagnostischen Tests in anderen Projekten des InfectoGnostics Forschungscampus ein. Gefördert wird das Projekt bis 2025 im Rahmen der Initiative „Forschungscampus“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.Über den InfectoGnostics Forschungscampus JenaDer InfectoGnostics Forschungscampus Jena beschreitet als öffentlich-private Partnerschaft neue Wege in der Vor-Ort-Diagnostik von Infektionen und Erregern, wie z.B. Viren, Bakterien und Pilzen. InfectoGnostics wird durch das BMBF im Rahmen der Förderinitiative „Forschungscampus – öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ sowie als Innovationscluster durch den Freistaat Thüringen gefördert. Etwa die Hälfte des benötigten Etats finanzieren die beteiligten Partner
Mehr erfahren zu: "Gegen Tierversuche: „Miss Germany“-Kandidatin züchtet Haut im Labor" Gegen Tierversuche: „Miss Germany“-Kandidatin züchtet Haut im Labor Was motiviert eine Forscherin, sich bei „Miss Germany“ zu bewerben? Amelie Reigl setzt auf Aufklärung und möchte Forschung für alle verständlich machen – auch abseits des Labors.
Mehr erfahren zu: "ALM und DGKL kritisieren aktuellen Entwurf zum ApoVWG" ALM und DGKL kritisieren aktuellen Entwurf zum ApoVWG Der Gesetzentwurf zum Apothekenversorgung-Weiterentwicklungsgesetz (ApoVWG) sorgt weiterhin für Kritik. Der Verband der Akkreditierten Labore in der Medizin (ALM) und die Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin (DGKL) sehen vor […]
Mehr erfahren zu: "Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden" Land unterstützt UKSH und übernimmt Schulden Fraktionen und Regierung stehen in Schleswig-Holstein geschlossen hinter dem Universitätsklinikum: Viel Geld fließt in Forschung, Versorgung und Modernisierung. Doch die Entscheidung bringt auch neue Schulden für das Land.