Präventionsstudie zu Stress und Sorgen während der Schwangerschaft und nach der Geburt15. März 2019 Foto: © Unimedizin Greifswald An der Universitätsmedizin Greifswald startete am 12. März 2019 die Studie Netzwerk Vorpommern: Psychosoziale und neurobiologische Gesundheit von Schwangeren und jungen Müttern in Vorpommern (PriVileG-M). Im Fokus der Studie stehen stressbelastete schwangere Frauen in Vorpommern. Neben der Universitätsmedizin sind die Universität Greifswald und die Hochschule Neubrandenburg in die Studie eingebunden. Für die Studie werden schwangere Frauen bis ca. der 25. Schwangerschaftswoche gesucht. Die Teilnehmerinnen werden etwa 12-15 Monate begleitet, bis zur Vollendung des 1. Lebensjahres ihres Kindes. Innerhalb dieses Zeitraums finden fünf Befragungen bzw. Untersuchungen statt. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden sich mit den Auswirkungen des mütterlichen Stresses auf das Ungeborene und später auf das Baby beschäftigen. Die teilnehmenden Frauen werden dabei unterstützt, mit individualisierten Therapiemaßnahmen ihren Stresslevel zu reduzieren. Ziel ist es, sie darin zu fördern, eine stabile Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen, selbstsicherer in Konflikten zu reagieren und sie in ihrer Gesundheitskompetenz zu stärken. Somit erwarten wir, auch das Bindungsverhalten der Kinder und ihre weitere Entwicklung zu fördern. Langfristig sollen die Untersuchungsergebnisse genutzt werden, präventive Unterstützungsangebote in Vorpommern zu etablieren, die auf die Bedürfnisse schwangerer Frauen und junger Mütter mit Belastungen ausgerichtet sind. Die Studie wird im Rahmen der Initiative „Förderung von Nachwuchswissenschaftlern in exzellenten Forschungsverbünden“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von circa zwei Millionen Euro über eine Dauer von insgesamt 42 Monaten unterstützt. An der Teilnahme Interessierte wenden sich bitte direkt an die Projektkoordinatorin Juliane Corleis. [email protected] oder mobil unter 01522 2406323 (auch WhatsApp).
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