Preisregen für die Kinderonkologie der Uniklinik Köln1. Juni 2018 Wurden für ihre Neuroblastom-Forschung ausgezeichnet (v.l): Prof. Matthias Fischer, Dr. Sandra Ackermann und Prof. Berthold Frank von der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln. (Foto: Uniklinikum Köln) Gleich drei Kinderonkologen aus der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin der Uniklinik Köln sind auf dem diesjährigen Fachgesellschaftskongress „Advances in Neuroblastoma Research“ in San Francisco für ihre wissenschaftliche Arbeit und Expertise geehrt worden. Dr. Sandra Ackermann, wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe um Prof. Matthias Fischer, erhielt den mit 750 Dollar dotierten Preis für die beste Präsentation in der Kategorie Basic Sciences für ihren Vortrag „The genetic basis of favorable outcome and fetal tumor progression in neuroblastoma“. Nach Ansicht der Juroren präsentierte sie mit dem Projekt substanzielle neue Erkenntnisse zur komplexen Genetik beim Neuroblastom. Sarina Butzer, Assistenzärztin und wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Klinische Kinderonkologie, hat in San Francisco den mit 1500 Dollar dotierten Young Investigator Award als Reisestipendium für ihre Arbeit „mIBG non avidity: correlation with clinical features and prognosis“ erhalten. Die Arbeit entstand in enger Kooperation mit der Nuklearmedizin. Prof. Frank Berthold hat auf dem diesjährigen Kongress den Lifetime Achievement Award der Gesellschaft für sein mehr als 30-jähriges wissenschaftliches Engagement auf dem Gebiet des Neuroblastoms erhalten. In dieser Zeit hat der Mediziner mehrere nationale klinische Studien zur Therapie von Patienten mit Neuroblastom konzipiert und geleitet. Parallel hat er eine nationale Tumorbank etabliert und darauf aufbauend die molekulare Forschung am Neuroblastom ganz wesentlich mitbestimmt. Die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Arbeit haben sich in über 300 wissenschaftlichen Publikationen in internationalen Journalen niedergeschlagen. Wesentlicher Motor seiner erfolgreichen wissenschaftlichen Tätigkeit war nicht zuletzt die internationale Kommunikation und Vernetzung unter anderem im Rahmen der Advances in Neuroblastoma Research Association, die diesen Preis vergeben hat. Von 2006 bis 2008 war Berthold selbst Vorsitzender der internationalen Vereinigung. Darüber hinaus ist Prof. Matthias Fischer, Leiter des Bereichs Experimentelle Kinderonkologie, als Repräsentant für Europa und Russland für sechs Jahre in den Lenkungsausschuss der internationalen „Advances in Neuroblastoma Research Association“ gewählt worden. Dort kümmert er sich um die regionale Entwicklung der Fachgesellschaft und die Ausrichtung sowie Gestaltung zukünftiger Neuroblastom-Kongresse.
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