Prof. Florian Ringel ist neuer Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik am LMU Klinikum17. Januar 2025 Prof. Florian Ringel leitet seit 1. Januar 2025 die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik am LMU Klinikum (Quelle: Eva Greta Schenkhut | LMU Klinikum München) Er hat am LMU Klinikum seinen Zivildienst absolviert, an der Ludwig-Maximilians-Universität Medizin studiert – und kehrt jetzt als Klinikdirektor ans LMU Klinikum zurück: Seit dem 1. Januar 2025 leitet Prof. Florian Ringel die Neurochirurgische Klinik und Poliklinik. Zuvor war der 53-Jährige Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz. Er kommt als Chef zurück, doch dem LMU Klinikum ist der gebürtige Münchner schon seit Jahrzehnten verbunden. 1990 absolvierte Ringel am Standort Großhadern seinen Zivildienst in der Medizinischen Klinik II. Offenbar eine prägende Zeit, denn er studierte danach an der LMU Medizin und arbeitete anschließend in der Chirurgischen Forschung. Von 2006 bis 2015 war Prof. Florian Ringel am Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität (TU) München tätig, zuletzt als Leitender Oberarzt und Stellvertretender Klinikdirektor der Neurochirurgischen Klinik. Anfang 2016 wechselte er von dort nach Rheinhessen – als kommissarischer Direktor der Neurochirurgischen Klinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz, 2017 wurde er offiziell Klinikdirektor. Der 53-Jährige ist zudem aktives Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen und standespolitischen Gesellschaften, wie beispielsweise der European Association of Neurosurgical Societies (EANS), der Neuroonkologischen Arbeitsgemeinschaft (NOA), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und aktuell Präsident der Deutschen Wirbelsäulengesellschaft (DWG). Ein wesentlicher Schwerpunkt Ringels klinischer Tätigkeit ist die neurochirurgische Onkologie, hier insbesondere die chirurgische Behandlung von Hirn-Tumoren unter Einbindung aller modernen Verfahren der präoperativen Bildgebung. Einen weiteren Schwerpunkt stellt die vaskuläre Neurochirurgie dar – zu der etwa die hochkomplexe Behandlung von Aneurysmen zählt. Ein dritter Schwerpunkt schließlich besteht in der komplexen Wirbelsäulenchirurgie der gesamten Wirbelsäule. „Hier ist eine intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit über Fächergrenzen hinweg von besonderer Bedeutung“, erklärt Ringel. „Ich möchte ein Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie etablieren und auch technische Neuerungen wie zum Beispiel Robotik einbinden.“ Im Bereich der Forschung liegt dem Neurochirurgen die Neuroonkologie und hier insbesondere der Funktionserhalt nach Tumorresektionen am Herzen. Eine eigene Arbeitsgruppe soll sich um spinale Infektionen kümmern. „Ich habe hier ein dynamisches und engagiertes Team vorgefunden“, so Ringel. „Für die Zukunft möchte ich gerne unsere Arbeit noch sichtbarer machen, Patienten auf höchstem Niveau versorgen und die Forschung vorantreiben.“
Mehr erfahren zu: "Stabilität synaptischer Verbindungen: Wie das Gehirn Erinnerungen speichert" Stabilität synaptischer Verbindungen: Wie das Gehirn Erinnerungen speichert Wissenschaftler haben über zwei Wochen hinweg einzelne Synapsen im Gehirn verfolgt und konnten zeigen, dass die funktionelle Stärke einer synaptischen Verbindung direkt vorhersagt, wie lange diese Verbindung bestehen bleibt.
Mehr erfahren zu: "DGN kritisiert Übersichtsarbeit zu neuen Alzheimer-Medikamenten" Weiterlesen nach Anmeldung DGN kritisiert Übersichtsarbeit zu neuen Alzheimer-Medikamenten Die aktuelle Cochrane-Analyse kommt zu dem Schluss, dass Beta-Amyloid-Antikörper insgesamt keinen klaren klinischen Nutzen zeigen. DGN-Experten warnen jedoch davor, daraus eine grundsätzliche Wirkungslosigkeit des Prinzips dieser Alzheimer-Medikamente abzuleiten, da zugelassene […]
Mehr erfahren zu: "Wie ist das menschliche Gehirn entstanden? Was Gehirnorganoide von Weißbüschelaffen leisten" Wie ist das menschliche Gehirn entstanden? Was Gehirnorganoide von Weißbüschelaffen leisten Im Gegensatz zum Menschen haben Weißbüschelaffen sehr kleine und nur wenig gefaltete Gehirne. Dr. Michael Heide, Deutsches Primatenzentrum – Leibniz-Institut für Primatenforschung, kultiviert aus Primatenstammzellen Gehirnorganoide. Ziel ist es, mit […]