Prof. Stefan Plontke ist der neue Präsident der DGHNO-KHC29. Mai 2020 Stefan Plontke, neuer Präsident der DGHNO-KHC. Foto: Universitätsklinikum Halle (Saale) Der hallesche Mediziner Prof. Stefan Plontke ist neuer Präsident (Sitzungsperiode 2020/2021) der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC). Die DGHNO-KHC bezweckt die Förderung der wissenschaftlichen und praktischen Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie und die Förderung des Allgemeinwissens um ihre geschichtliche Entwicklung. 1921 als Deutsche Gesellschaft für Gesellschaft Deutscher Hals-, Nasen- und Ohrenärzte gegründet, feiert die Fachgesellschaft innerhalb der einjährigen Amtszeit von Plontke ihr 100-jähriges Bestehen. „Zu den wichtigsten Themen in meiner Amtsperiode zählen für mich die qualitätsgesicherte, Bedarfs- und wissenschaftsorientierte medizinische Versorgung der Bevölkerung auf dem Gebiet der Hals-Nasen-Ohrenkrankheiten. Dazu gehört vor allem auch die Zusammenarbeit des ambulanten und stationären Sektors sowie eine schnelle Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis“, sagt Plontke. Plontke studierte an der Charité in Berlin Medizin (1990-1997). Seine Promotion schloss er mit der Note „summa cum laude“ ab. Zwischen 1999 und 2003 war er Assistenzarzt an der Universitätsklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde in Tübingen und forschte als Arbeitsgruppenleiter am Hörforschungszentrum Tübingen. Zwei Jahre später wurde er zum Oberarzt der Klinik ernannt und habilitierte sich 2006. Die Ernennung zum apl. Professor erfolgte 2009. Seit 2010 ist er Professor an der Universitätsmedizin Halle (Saale) und Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde, Kopf- und Halschirurgie.
Mehr erfahren zu: "Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau" Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau Erkältungen, psychische Probleme, Rückenschmerzen: Fehlzeiten von Beschäftigten wegen Krankheit halten sich hartnäckig, wie neue Daten zeigen. Politiker stellen Regelungen wie die telefonische Krankschreibung infrage. Auch neue Modelle werden diktutiert.
Mehr erfahren zu: "Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung?" Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts aktueller Zahlen zu viele Fehltage wegen Krankheit kritisiert. Seine Partei stellt insbesondere die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, infrage.
Mehr erfahren zu: "Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen" Chirurgieverband zu den Hybrid-DRG-Neuerungen: Ambulantisierung kann so nicht gelingen Der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) befürchtet, dass mit der jetzigen Ausgestaltung der Hybrid(H)-DRGs das angestrebte Ziel der Ambulantisierung nicht erreicht werden kann. Er fordert daher eine sachgerechte Refinanzierung vor […]