Professor für Mikrobiologie an den Standort Köthen berufen21. Dezember 2022 Prof. Dr. Dirk Benndorf lehrt am Fachbereich Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik. © Sebastian Steffes/Hochschule Anhalt Zum Wintersemester wurde Professor Dr. Dirk Benndorf für die Professur Mikrobiologie am Standort Köthen an die Hochschule Anhalt berufen. Mit den Lehrveranstaltungen Mikrobiologie, Spezielle Mikrobiologie, Mikrobielle Schnellmethoden und OMICS-Technologies trug er bereits seit 2019 als Vertretungsprofessor zur Lehre in den Bachelor- und Masterstudiengängen des Fachbereichs Angewandte Biowissenschaften und Prozesstechnik bei. Ihm ist die Vermittlung wissenschaftlicher Grundlagen mit einem klaren Bezug zur industriellen Anwendung wichtig. Nach einem Studium der Biochemie an der Universität Leipzig folgte für Dirk Benndorf die Promotion am Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle (UFZ). Als wissenschaftlicher Mitarbeiter wechselte er nach zehn Jahren am UFZ an die Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, wo er 15 Jahre den Studiengang Biosystemtechnik betreute und Teamleiter für den Bereich Mikrobielle Gemeinschaften war. Auch nach seinem Wechsel zur Hochschule Anhalt forscht er weiter an den komplexen Interaktionen zwischen Mikroorganismen in mikrobiellen Gemeinschaften. Zum einen untersucht er Mikrobiome, also die Lebensgemeinschaft der Mikroorganismen, in Biogasanlagen, zum anderen das Darmmikrobiom des Menschen. Ein verbessertes Verständnis der Vorgänge im Mikrobiom kann helfen, den Biogasprozess zu optimieren oder auch gesundheitliche Problem vorzubeugen oder zu diagnostizieren. Seine Forschungsthemen überträgt Benndorf auch in die Lehre, wo er umfangreiche und moderne Praktika und Übungen zu den modernen OMICS-Technologien und Bioinformatik bereits im Rahmen seiner Vertretungsprofessur aufgebaut hat und nun weiter ausbauen möchte. Er baut auf ein eigenständiges Erarbeiten von Lehrinhalten, die sich die Studierenden gegenseitig in Vorträgen vorstellen. Die Fähigkeiten der eigenständigen Recherche und des Präsentierens sieht er als wichtige Softskills für die spätere berufliche Tätigkeit an.
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