Reisedermatosen: Diese 7 Urlaubsmitbringsel braucht kein Mensch13. August 2020 ©aanbetta – stock.adobe.com Die Dermatologie-Plattform derma.plus hat eine Auswertung über die häufigsten aus dem Urlaub mitgebrachten Hautkrankheiten erstellt. Die Auswertung basiert auf Experten-Interviews, Google-Suchtrends und Apothekenverkaufszahlen. Rund 870 Mio. Urlaubstage verbringen die Deutschen im Urlaub. Bei vielen Reisenden allerdings wird die Urlaubsfreude durch eine Hautkrankheit erheblich gedämpft. Traditionell sind saisonal nach den Ferien gravierende Anstiege diverser Hautkrankheiten festzustellen. Die hohe Luftfeuchtigkeit in den Tropen begünstigt zusätzlich eine Ansteckung mit unangenehmen Hauterkrankungen, das gilt vor allem für die 8 % der Fernreisenden. Aber auch für die 36% der Deutschen, die im Mittelmeerraum unterwegs waren, besteht das Risiko der Ansteckung mit unerwünschten Reisedermatosen. Skabies, die man im Volksmund auch Krätze nennt, wird durch Milben verursacht. Diese Milben nisten sich in der Haut ein und verursachen häufig einen großflächigen Hautausschlag mit unangenehmen Papeln und Bläschen. Vorkommen: weltweit verbreitet, in tropischen Ländern bis zu 15% der Bevölkerung betroffen Bei der Larva migrans auch Hautmaulwurf genannt, befallen die Larven des Hakenwurms den Körper, wo sie sich langsam durch das Körpergewebe bohren. Vorkommen: an mit Tierkot kontaminierten Stränden in warmen Ländern (Südamerika, Afrika und Mittelmeerraum) Leishmaniose, auch Orientbeule genannt, ist eine Erkrankung, welche durch die Sandmücke übertragen wird. Auswertungen sprechen von bis zu zwei Millionen Infektionen pro Jahr. Vorkommen: Süditalien, Südspanien, Griechenland und Korsika, Tropen Tinea corporis, besser bekannt als Ringelflechte ist eine vor allem bei Kindern häufig vorkommende Erkrankung. Das Streicheln streunender Tiere trägt ein hohes Infektionsrisiko mit sich. Vorkommen: vor allem Mittelmeerländer und Kanaren Die vor allem in orientalischen Regionen beliebten Henna Tattoos bergen ein hohes Risiko schwerer allergischer Reaktionen. Grund hierfür ist die in Deutschland verbotene Substanz p-Phenylendiamin. Vorkommen: Türkei und weitere asiatische Länder Die Sonnenallergie oder auch Mallorca-Akne genannte Erkrankung betrifft vor allem Urlauber, die sich ohne Vorbereitung lange Zeit intensiver Sonne aussetzen. Vorkommen: Gebiete mit hoher Sonnenbelastung Der Kopflausbefall ist die bei Kindern am häufigsten vorkommende Parasitose. Die Übertragung findet durch Haar-zu-Haar Kontakt statt, begünstigt wird das ganze durch enges und intensives Spielen. Vorkommen: weltweit verbreitet, stets nach den Sommerferien ein deutlicher Anstieg der Fallzahlen
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