Sascha Treskatsch übernimmt Professur für Anästhesiologie und Intensivmedizin an der Charité

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Prof. Sascha Treskatsch hat zum 1. Oktober die W3-Professur für Anästhesiologie und Intensivmedizin angetreten. Damit ist zugleich die Leitung der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin am Campus Benjamin Franklin (CBF) der Charité – Universitätsmedizin Berlin verbunden.

Bisher hatte Treskatsch die W2-Professur für Anästhesiologie sowie die interimistische Leitung der Klinik inne. Er folgt nun auf Prof. Christoph Stein, der die Leitung seinerseits 1997 übernommen hatte.

Sascha Treskatsch. Foto: ©Charité/Charles Yunck

Treskatsch ist seit 2005 in der Charité und hatte 2018 die interimistische Leitung der Klinik für Anästhesiologie mit Schwerpunkt operative Intensivmedizin am CBF übernommen. Zu seinen klinischen Schwerpunkten erklärt der gebürtige Nordrhein-Westfale: „Ich freue mich sehr auf das Team und die neuen Herausforderungen am CBF. Ich möchte hierbei für eine an Qualitätsindikatoren orientierte sowie patientenzentrierte Anästhesiologie und Intensivmedizin stehen. Mir ist es dabei wichtig, das Fachgebiet in seiner gesamten Komplexität inklusive der Aspekte Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin abzubilden.“

Dies konkretisiert der Facharzt für Anästhesiologie auch in seinen Forschungsinteressen: „Der demographische Wandel bringt insbesondere im perioperativen Bereich viele Herausforderungen mit sich. So wird es eine steigende Anzahl von Patient:innen mit vor allem kardiovaskulären Begleiterkrankungen geben, die sich einer Operation unterziehen müssen und möchten. Hierbei erforsche ich mit meinem Team Überlegungen zur perioperativen Risikoreduktion in einem translationalen Ansatz mit Fokus auf die Hämodynamik, Echokardiographie, neue Kommunikationssysteme und das kardiale Opioidsystem.“

Auch in der Lehre orientiert sich der 45-Jährige an qualitativ hochwertiger und patientenzentrierter Anästhesiologie und Intensivmedizin: „Im Kontext der universitären Lehre an der Charité mit einer Vielzahl an innovativen Studiengängen haben wir die einmalige Möglichkeit, die Medizin der Zukunft in Aus- und Weiterbildung zu gestalten. Der persönliche Austausch sowie die Verwendung moderner Technik, wie beispielsweise Videobrillen, machen Lehre ‚erlebbar’ und damit nachhaltig.“