Schleswig-Holstein startet Initiative zur Zuckersteuer18. März 2026 Schleswig-Holstein initiiert eine Bundesratsinitiative, die darauf abzielt, den zuckergehalt in Softdrinks zu reduzieren und den Verkauf von Energydrinks an unter 16-Jährige zu verbieten. (Symbolfoto: ©MSM/stock.adobe.com) Eine Altersgrenze für Energydrinks und neue Anreize für weniger Zucker in Softdrinks: Der Bundesrat berät Ende März über Vorschläge aus Schleswig-Holstein. Schleswig-Holsteins schwarz-grüne Landesregierung hat eine Bundesratsinitiative zur Zuckersteuer auf den Weg gebracht. „Hersteller erhalten dadurch einen klaren Anreiz, den Zuckergehalt ihrer Produkte zu reduzieren, um einen höheren Preis zu vermeiden und wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagte Gesundheitsministerin Kerstin von der Decken (CDU) nach einer Kabinettssitzung. Sie verwies auf Erfahrungen aus Großbritannien nach Einführung einer Zuckersteuer. Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) hatte bereits angekündigt, eine Steuer auf gezuckerte Getränke über den Bundesrat durchsetzen zu wollen. Zuvor war die Nord-CDU von Günther mit einem entsprechenden Antrag auf dem Bundesparteitag gescheitert. Dieser sah vor, dass die Partei die Einführung einer Steuer auf Getränke mit hohem Zuckeranteil fordern solle. Sie sollte mit gestaffelten Sätzen Anreize setzen, den Zuckergehalt zu senken. Gefordert wurde darin auch eine Altersgrenze von 16 Jahren für Energydrinks. Energydrinks gefährlich für Kinder und Jugendliche Auch die Bundesratsinitiative sieht eine gesetzliche Altersgrenze von 16 Jahren für den Verkauf von koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken (Energydrinks) vor. „Energydrinks sind kein harmloses Trendgetränk – sie gefährden die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen“, sagte Verbraucherschutzministerin Cornelia Schmachtenberg (CDU). „Schon eine Dose kann die empfohlene maximale Koffeinzufuhr eines Tages überschreiten und zu Herzrasen, Blutdruckanstieg, Schlafstörungen und Nervosität führen.“ In dem Antrag aus Schleswig-Holstein wird die Bundesregierung aufgefordert, eine Steuer oder Abgabe sowie andere geeignete Maßnahmen auf den Weg zu bringen, die Anreize für Unternehmen schaffen, den Zuckergehalt von stark zuckerhaltigen Erfrischungsgetränken wie Limonaden und Brausen sowie koffeinhaltigen Erfrischungsgetränken zu reduzieren. Darüber soll die Länderkammer am 27. März beraten.
Mehr erfahren zu: "So lernen Schüler, Stress zu bewältigen" So lernen Schüler, Stress zu bewältigen Ein bayerisches Gymnasium veranstaltete im Jahr 2023 für Schüler der Jahrgangsstufen sieben bis zehn einen Aktionstag zur Stressresilienz. Dieser wurde vom Institut für Praxisforschung und Evaluation (IPE) an der Evangelischen […]
Mehr erfahren zu: "Erstes EU-Projekt integriert Pharmakogenomik in Tumorboards" Erstes EU-Projekt integriert Pharmakogenomik in Tumorboards Das Dr. Margarete Fischer-Bosch Institut für Klinische Pharmakologie (IKP) am Bosch Health Campus in Stuttgart leitet mit PGxMTB das europaweit erste EU-Projekt, bei dem die Pharmakogenomik systematisch in molekulare Tumorboards […]
Mehr erfahren zu: "Mikronadel-Pflaster ermöglicht kombinierte Freisetzung von Wirkstoffen bei Acne vulgaris" Mikronadel-Pflaster ermöglicht kombinierte Freisetzung von Wirkstoffen bei Acne vulgaris Ein neues Mikronadel-Pflaster mit integrierten Blasenstrukturen ermöglicht die simultane transdermale Applikation hydrophiler und lipophiler Wirkstoffe. Im Akne-Tiermodell reduzierte das System Entzündung und bakterielle Last stärker als konventionelle topische Therapien.