SOE-Auszeichnung für PD Stephanie Joachim: European Leadership Programm erfolgreich absolviert

PD Stephanie Joachim. Quelle: Fotoabteilung, UK Knappschaftskrankenhaus Bochum

Auf dem Jahreskongress der European Society of Ophthalmology (SOE) in Nizza zeichnete die wissenschaftliche Vereinigung der europäischen Augenheilkunde PD Stephanie Joachim, Leiterin des Experimental Eye Research-Institutes am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum, für ihre erfolgreiche Absolvierung des European Leadership Programms aus.

Am European Leadership Programm nehmen aus jedem Mitgliedsland der SOE maximal zwei junge Forscher über zwei Jahre hinweg teil. Untereinander pflegen sie eine regelmäßige internationale Kommunikation über ihre Forschungsergebnisse. Darüber hinaus findet auf einem Kongress in den USA ein Austausch mit teilnehmenden Augenärzten und Wissenschaftlern aus Nord- und Südamerika statt, die an vergleichbaren Projekten arbeiten.

Das Spezialgebiet von Joachim und ihrem Team ist die Erforschung neurodegenerativer Veränderungen der Netzhaut bei verschiedenen weitverbreiteten Augenerkrankungen. Am Bochumer Institut werden dazu mögliche Mechanismen solcher Erkrankungen beispielsweise an Organkulturen und Zellkulturen untersucht. In der Vergangenheit wurde die Bochumer Ärztin bereits mehrfach – darunter auf einem europäisch-amerikanischen Medizinerkongress in Prag 2017 – mit wissenschaftlichen Preisen ausgezeichnet, die der Förderung von Projekten des Bochumer Institutes dienten.

„Wir freuen uns mit Frau Dr. Joachim über die Diplomierung ihrer wissenschaftlichen Arbeit“, erklärt Prof. Burkhard Dick, Direktor der Augenklinik am Universitätsklinikum Knappschaftskrankenhaus Bochum. „Im Zentrum dieses europäischen Projektes für zukünftige Führungspersönlichkeiten steht, Forschungsergebnisse einem breiteren Kreis verständlich zu machen. Dies ist ein ganz wesentliches Anliegen unserer Klinik und unseres Experimental Eye Research-Institutes: Was immer dort an Grundlagenforschung zum Beispiel zum Glaukom oder zu diabetischen Augenveränderungen geleistet wird, soll idealerweise in naher Zukunft schon unseren Patienten zugutekommen.“

Quelle: UK Knappschaftskrankenhaus Bochum