SpiFa begrüßt überarbeitete Corona-Teststrategie31. August 2020 Foto: ©Jürgen Fälchle – stock.adobe.com Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa) begrüßt es sehr, dass von der vorherigen Strategie des Testens auf SARS-CoV-2 asymptomatischer Personen nach der Einreise aus Nicht-Risikogebieten Abstand genommen wurde. Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder haben sich darauf verständigt, dass die Möglichkeit zur kostenlosen Testung für Einreisende aus Nicht-Risikogebieten zum Ende der Sommerferien mit dem 15. September endet. Beim SpiFa stieß das Testen asymptomatischer Personen auf deutliche Kritik, da gegen die medizinische Grundregel verstoßen wird, diagnostische Verfahren nicht ohne entsprechenden Anlass einzusetzen. Der SpiFa e. V. begrüßt daher den Beschluss von Bundeskanzlerin und Regierungschefs der Länder zu den Corona-Testungen ausdrücklich. „Auch in der Politik setzt sich die Erkenntnis durch, dass ‚mehr‘ nicht immer auch besser ist. Der Beschluss stellt damit einen Paradigmenwechsel in der Teststrategie der Bundesregierung und der Bundesländer dar. Wir unterstützen ausdrücklich, dass Testungen jetzt wieder anlassbezogen durchgeführt werden und das kostenlose Testen zu Lasten der Krankenkassen für Jede und Jeden aufgeben wurde. Wir müssen sorgsam mit den Testressourcen und Laborkapazitäten umgehen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Corona-Testungen handhabbar bleiben, Infektionsketten wirklich verfolgt werden und die, die Tests wirklich benötigen, diese auch schnell bekommen können.“, so Dr. med. Dirk Heinrich, Vorstandsvorsitzender des SpiFa. Der SpiFa hält es weiterhin für zumutbar, dass rückkehrende Urlauber aus Risikogebieten, die ihren Aufenthalt im Ausland ja freiwillig gewählt haben, auch für die Kosten der Testung aufkommen müssen.
Mehr erfahren zu: "Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau" Kasse: Krankheitsausfälle im Job auch 2025 auf hohem Niveau Erkältungen, psychische Probleme, Rückenschmerzen: Fehlzeiten von Beschäftigten wegen Krankheit halten sich hartnäckig, wie neue Daten zeigen. Politiker stellen Regelungen wie die telefonische Krankschreibung infrage. Auch neue Modelle werden diktutiert.
Mehr erfahren zu: "Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung?" Merz kritisiert hohen Krankenstand – Liegt es an telefonischer Krankschreibung? Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat angesichts aktueller Zahlen zu viele Fehltage wegen Krankheit kritisiert. Seine Partei stellt insbesondere die Möglichkeit zur telefonischen Krankschreibung, die während der Corona-Pandemie eingeführt wurde, infrage.
Mehr erfahren zu: "EU-Projekt ENDOTARGET: Patienten mit rheumatischen Erkrankungen unterstützen" EU-Projekt ENDOTARGET: Patienten mit rheumatischen Erkrankungen unterstützen Studien des EU-Rheuma-Forschungsprojekt ENDOTARGET liefern Erkenntnisse über die Verteilung der Biomarker nach Geschlecht, Alter, Body-Mass-Index und Krankheitstyp sowie über Unterschiede zwischen Kontroll- und Krankheitsgruppen. Zudem wurde die Rolle von Systemischer […]