Strahlenschutzverordnung: Nur noch Ärztinnen und Ärzte dürfen Tattoos per Laser entfernen11. September 2018 Symbolbild: © Africa Studio – fotolia.com Erfolgreiche Intervention der Bundesärztekammer: Die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern oder vergleichbaren hochenergetischen Verfahren darf in Zukunft nur noch von qualifizierten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt werden. Das sieht eine Verordnung vor, die das Bundeskabinett jetzt beschlossen hat. “Im Sinne der Patientensicherheit ist das die einzig richtige Entscheidung. Hochleistungslaser sind kein Spielzeug. Sie gehören in die Hände von Ärztinnen und Ärzten”, kommentierte Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, den Beschluss. Die ursprünglich in der Verordnung vorgesehene Möglichkeit, die Entfernung von Tätowierungen mit Lasern an Nicht-Ärztinnen und -Ärzte – also zum Beispiel Kosmetikerinnen – zu delegieren, wurde ersatzlos gestrichen. Der Gesetzgeber folgte damit der Argumentation der Ärzteschaft. Sie hatte in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass die Tattoo-Entfernung mit Lasern bei unsachgemäßer Ausführung ein sehr hohes Gefährdungspotential für die Behandelten besitze und insbesondere zu dauerhaften Schäden an Augen und Haut führen könne. Deshalb dürfen Behandlungen mit Hochleistungslasern oder vergleichbaren hochenergetischen Lichtsystemen nur durch hierfür qualifizierte Ärztinnen und Ärzte durchgeführt werden. Die Stellungnahme finden Sie unter: www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Stellungnahmen/BAEK_SN_VO_Mod._Strahlenschutzrecht.pdf
Mehr erfahren zu: "Unzufriedenheit mit Praxissoftware war auch 2025 hoch" Unzufriedenheit mit Praxissoftware war auch 2025 hoch Jede dritte Arzt- und Psychotherapiepraxis in Deutschland möchte ihr Praxisverwaltungssystem (PVS) aktuell wechseln. Ursache hierfür ist unter anderem die hohe Fehleranfälligkeit der Systeme. Das zeigen aktuelle Umfrageergebnisse des Zentralinstituts für die […]
Mehr erfahren zu: "Handekzem: Aktualisierte S2k-Leitlinie zu „Beruflichen Hautmitteln“" Handekzem: Aktualisierte S2k-Leitlinie zu „Beruflichen Hautmitteln“ Handekzeme zählen zu den häufigsten berufsbedingten Hauterkrankungen. Eine neue Leitlinie gibt praxisnahe Empfehlungen, wie berufliche Hautmittel wirksam eingesetzt werden können, um Hautschäden vorzubeugen.
Mehr erfahren zu: "Patentiertes Hydrogel: Neuer Ansatz für eine sichere Wundheilung" Patentiertes Hydrogel: Neuer Ansatz für eine sichere Wundheilung Der Chemiker Muhammad Atif von der Universität Siegen hat zusammen mit Kollegen aus Siegen und Amsterdam ein neuartiges Hydrogel für Wundauflagen entwickelt. Es soll Wunden schützen und Infektionen verhindern. Für […]