Studie: Atemwegssymptome lassen Rückschlüsse auf Lebenserwartung älterer Menschen zu3. Juli 2019 Foto: © WavebreakMediaMicro/Adobe Stock Neue, in der Zeitschrift „Respirology“ veröffentlichte Forschungsergebnisse legen nahe, dass einige respiratorische Symptome bei älteren Erwachsenen einen früheren Tod vorhersagen können. Diese Vorhersagen unterscheiden sich auch durch den Status des Nikotinkonsums der Betroffenen. In der Untersuchung von 2087 älteren Australiern mit einer Nachbeobachtungszeit von 22 Jahren prognostizierte Kurzatmigkeit eine kürzere Lebenserwartung, unabhängig vom Status des Nikotinkonsums. Husten bei ehemaligen Rauchern und Wheezing bei noch aktiven Rauchern sagten eine kürzere Lebenserwartung voraus. Die geschätzte verbleibende Lebenserwartung eines 70-jährigen männlichen Rauchers ohne Symptome betrug in der Studie 16,6 Jahre. Ein 70-jähriger männlicher aktiver Raucher mit Husten, Kurzatmigkeit und Wheezing verlor im Vergleich zu einem Niemalsraucher ohne Symptome 4,93 Jahre an Lebenszeit, wobei 2,99 Jahre auf den aktiven Nikotinkonsum und der Rest auf die respiratorischen Symptome zurückgeführt werden konnte. „Wenn ältere Menschen auch nur leichte Atemwegsbeschwerden haben, können sie davon profitieren, ihren Hausarzt für weitere Untersuchungen aufzusuchen“, sagt Hauptautorin Kate Petrie von der Monash University in Australien.
Mehr erfahren zu: "Erkältungsvirus führt zu seltenen Blutgerinnseln" Erkältungsvirus führt zu seltenen Blutgerinnseln Ein internationales Forschungsteam hat bei einem Kind in Österreich laut eigenen Angaben erstmals die auslösende Variante des humanen Adenovirus Typ 3 als Ursache lebensbedrohlicher Blutgerinnsel identifiziert.
Mehr erfahren zu: "Paul Ehrlich-Preis für Erkenntnisse zu Autoimmunerkrankungen" Paul Ehrlich-Preis für Erkenntnisse zu Autoimmunerkrankungen Der australische Immunologe Prof. Christopher Goodnow erhält den Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2027.
Mehr erfahren zu: "Abgeordnetengruppe gegen große Umstellung bei Organspenden" Abgeordnetengruppe gegen große Umstellung bei Organspenden Wie können mehr lebensrettende Spenderorgane wie Nieren und Lebern organisiert werden? Im Parlament liegen jetzt zwei gegensätzliche Initiativen dazu vor – es geht auch um schwierige ethische Aspekte.