Studie: Cholesterinsenker stehen bei Frauen mit weniger krebsbedingten Todesfällen in Verbindung27. Oktober 2020 Foto: © dvoevnore/Adobe Stock In einer australischen Studie, an der Frauen mit Brustkrebs, Darmkrebs oder einem Melanom teilnahmen, verstarben diejenigen, die Cholesterinsenker einnahmen, mit geringerer Wahrscheinlichkeit an Krebs. Die Analyse umfasste 20.046 Patientinnen mit Mammakarzinom sowie 11.719 mit Darmkrebs und 630 Frauen, bei denen ein Melanom diagnostiziert wurde. Den Patientinnen waren vor ihrer Krebsdiagnose Cholesterinsenker wie Statine verschrieben worden. Je konsequenter Frauen diese Medikamente im Jahr nach ihrer Krebsdiagnose einnahmen, desto geringer war die Wahrscheinlichkeit, dass sie an ihrer Krebserkrankung verstarben, berichten die Studienautoren im „British Journal of Clinical Pharmacology“. Es könnte daher sein, dass, dass die Medikamente einen Antitumoreffekt besitzen. „Wenn diese inverse Adhärenz-Reaktion-Beziehung bestätigt wird, könnten cholesterinsenkende Medikamente – hauptsächlich Statine – als adjuvante Therapie zur Verbesserung der Krebsprognose eingesetzt werden““, erklärte Jia-Li Feng vom QIMR Berghofer Medical Research Institute in Herston (Australien), eine der Autorinnen.
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