Terminservice- und Versorgungsgesetz: SpiFa erkennt Paradigmenwechsel1. August 2018 Lars F. Lindemann, Hauptgeschäftsführer des Spitzenverbandes Fachärzte Deutschlands. Foto: SpiFa/Andreas Schoelzel Der Spitzenverband Fachärzte Deutschlands (SpiFa ) äußert sich zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG), das Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf den Weg bringen will, “verhalten positiv” und sieht die Bedeutung der Fachärzte in der Grundversorgung anerkannt. Mit dem TSVG zeige Spahn, dass die Bundesregierung endlich anerkenne, welchen wichtigen Beitrag die Fachärzte in Deutschland auch in der ambulanten Grundversorgung der Bevölkerung leisten, heißt es in einer aktuellen Mitteilung. Der SpiFa sieht sich in seiner Position bestätigt, dass auch den Fachärzten ein Stellenwert in der ambulanten Grundversorgung kranker Menschen in Deutschland gegeben wird. „Das freut uns“, sagt Lars Lindemann, Hauptgeschäftsführer des SpiFa, und verweist auf das Grundsatzpapier des SpiFa „Fachärzte in der Grundversorgung“ aus dem Jahr 2016. „Wir appellieren nun an den GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) gemeinsam, den vom Gesetzgeber angelegten Paradigmenwechsel für die in der Versorgung tätigen Fachärzte effektiv zur Geltung zu bringen.“, so Lindemann weiter. Die ersten Äußerungen von Johann-Magnus von Stackelberg, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, kommentiert Lindemann mit den Worten: „Wenn hier tatsächlich eine Totalblockade der Kassen droht, verkommen die guten Ansätze des TSVG zum Rohrkrepierer. Soweit darf es nicht kommen.“ Der SpiFa richtet an die KBV die Erwartung, in den Verhandlungen mit dem GKV-Spitzenverband diesen Paradigmenwechsel hin zur Ausgestaltung und Beschreibung des fachärztlichen Versorgungsauftrages in der GKV jetzt konsequent durchzusetzen. (SpiFa/ms)
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