UKL: Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie erfolgreich rezertifiziert16. November 2018 Alle aktuell gültigen DIN-Normen für ein Qualitätsmanagement erfüllt: Das Zertifikat gilt nun drei Jahre. Foto: Stefan Straube / UKL Die Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie am Universitätsklinikum Leipzig ist erfolgreich rezertifiziert worden. Sie konnte in allen Inhalten überzeugen und erhält das Zertifikat für drei Jahre. “Unsere Klinik erfüllt mit allen Inhalten – von der Anästhesie, Intensivmedizin, Palliativmedizin und Notfallmedizin über die Schmerztherapie bis zu Lehre und Forschung – die aktuell gültigen DIN-Normen für ein Qualitätsmanagement”, freut sich Peter Kliem, Assistenzarzt der Klinik. Er begleitet neben seiner Arbeit auf der Intensivstation den Zertifizierungsprozess. “Bei der Vor-Ort-Prüfung durch den TÜV Rheinland gab es keine Abweichungen. Nun gilt das Zertifikat für drei Jahre, wobei jährlich noch einmal Überprüfungen stattfinden.” Geprüft wurde nicht nur das ärztliche, sondern auch das pflegerische Qualitätsmanagement, das Schwester Sylvia Köppen, stellvertretende Bereichsleiterin und Qualitätsmanagement-Beauftragte im pflegerischen Bereich der Klinik und Poliklinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie, organisiert. Ziel war es, eigene Strukturen für ein Qualitätsmanagement zu entwickeln und Kontrollprozesse, wie zum Beispiel ein Risiko- und Fehlermanagement, zu implementieren. Zur Zertifizierung gehört, dass vorab ein Bericht geschrieben wird, in dem Strukturen und Prozesse erläutert werden. Bei der Vor-Ort-Prüfung wird dann begutachtet, ob alles korrekt beschrieben wurde. Außerdem ist überprüft worden, ob die gesetzlichen Anforderungen eingehalten werden. “Dazu waren zwei Tage lang drei Prüfer in unserer Klinik unterwegs, haben sich alles angesehen und Kollegen befragt”, so Peter Kliem. “Damit werden Abläufe, die im Bericht beschrieben wurden, mit der Realität verglichen. Wir als Klinik freuen uns, diese Strukturen erfolgreich in die Prozesse unserer täglichen Abläufe integriert zu haben und hoffen somit unseren Patienten und ihren Angehörigen eine optimale Betreuung zukommen lassen zu können.”
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