Umweltbundesamt: Luftqualität in Deutschland ausreichend12. Februar 2026 Symbolfoto: ©wutzkoh/stock.adobe.com Die Europäische Union gibt Grenzwerte vor, die in den Ländern eingehalten werden müssen. Was getan werden muss, um auch in Zukunft darunter zu bleiben. Die Luftqualität in Deutschland hat im vergangenen Jahr dem Umweltbundesamt zufolge allen Anforderungen der Europäischen Union entsprochen. „Mit der Einhaltung aller Grenzwerte setzt sich 2025 die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fort“, sagte der Präsident des Bundesamtes, Dirk Messner. Demnach habe eine vorläufige Auswertung von Messdaten ergeben, dass alle Grenzwerte der europäischen Luftqualitätsrichtlinien eingehalten wurden. Die Daten seien an rund 600 Mess-Stationen in ganze Deutschland erhoben worden. Für Feinstaub seien die Werte in Deutschland damit dem Amt nach das achte Jahr in Folge eingehalten worden, für Stickstoffdioxid das zweite. Durchschnittlich sei die Belastung der Luft mit Feinstaub und Stickstoffdioxid 2025 jedoch höher gewesen als in den Jahren zuvor. Wie hoch die Belastung ist, wird unter anderem auch von den herrschenden Temperaturen und dem Wetter beeinflusst. Verbesserung an vielen Mess-Stationen nötig Messner betonte, dass es trotz der Einhaltung weiter Anstrengung bedarf, um die Luftqualität zu verbessern. Ab 2030 gelten den Angaben nach strengere Grenzwerte, an die sich die Länder halten müssen. So sinke der einzuhaltende Wert von Stickstoffdioxid von derzeit 40 Mikrogramm pro Kubikmeter auf die Hälfte. Der Wert für Feinstaub muss laut Umweltbundesamt noch deutlicher minimiert werden, um der EU-Richtlinie zu entsprechen. Die aktuellen Daten zeigten, dass an rund 39 Prozent der Mess-Stationen die strengeren Werte nicht erreicht werden. Jedoch geht das Bundesamt eigenen Angaben davon aus, dass Verbesserungen ermöglichten, dass es nur vereinzelt zu Überschreitungen kommt. „Eine flächendeckende Einhaltung aller Grenzwerte in Deutschland kann voraussichtlich bis zum Jahr 2035 erreicht werden“, hieß es. Bis 2050 sollen die Schadstoffe in der Luft so reduziert werden, „dass die Verschmutzung als nicht mehr schädlich für Mensch und Umwelt gilt“, erklärte das Bundesamt, das seinen Sitz in Dessau hat. Jede Verbesserung der Luftqualität führe dazu, dass das Gesundheitsrisiko für die Gesamtbevölkerung sinkt, betonte Messner. Die endgültigen Daten zur Luftqualität aus dem vergangenen Jahr in Deutschland sollen Mitte 2026 vorliegen.
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