Urologen starten ASV-Informationskampagne im Februar18. Dezember 2017 Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2018 können Urologen ihren Tumorpatienten unter bestimmten Bedingungen eine spezialfachärztliche Versorgung anbieten. Foto: Marco2811 – Fotolia.com Die ambulante spezialfachärztliche Versorgung (ASV) erreicht die Urologie: Voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2018 wird das neue Versorgungsangebot zur Behandlung von schweren und seltenen Erkrankungen durch interdisziplinäre Ärzteteams in Praxen und Kliniken mit dem Kapitel „Urologische Tumore“ auch in der Urologie umgesetzt. Mit einer bundesweiten Informationskampagne begleitet der Berufsverband der Deutschen Urologen (BvDU) in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) die Einführung der ASV in der Urologie. Die ASV-Kampagne startet am 17. Februar 2018 in Berlin mit der überregionalen Auftaktveranstaltung “Zukunft gemeinsam gestalten – die ASV in der Urologie”. „Noch vor Weihnachten wird der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) über die Einführung und Umsetzung der urologischen ASV zum zweiten Quartal 2018 entscheiden. Nach Verabschiedung der Anlage „Urologische Tumore“ kann das innovative Versorgungsformat dann auch in der Urologie starten und die Behandlung uro-onkologischer Erkrankungen mit schweren Verlaufsformen im Rahmen der ambulanten spezialfachärztlichen Versorgung erfolgen. Mit unserer großangelegten Informationskampagne werden wir die Einführung des neuen Versorgungsbereichs als sektorübergreifende Ergänzung zur etablierten Onkologievereinbarung unterstützen und unsere Kolleginnen und Kollegen bestmöglich auf die Teilnahme an der ASV vorbereiten“, sagt BvDU-Präsident Dr. Axel Schroeder. „Die hohe uroonkologische Kompetenz auch an dieser neuen Schnittstelle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung vorzuhalten, ist gemeinsames Ziel von Fachgesellschaft und Berufsverband“, so der Generalsekretär der DGU, Prof. Dr. Maurice Stephan Michel. Die Seminarreihe zur ASV umfasst insgesamt circa 20 regionale Veranstaltungen in den nächsten zwei Jahren, die allen Fachärzten für Urologie die Möglichkeit zur umfassenden Information und Aufklärung rund um das Thema urologische ASV geben. Schon 2018 werden bundesweit zehn Termine (siehe https://sgdu-mbh.de/asv-urologie/ ) angeboten. „Auf dem Programm stehen jeweils eine Einführung in die ASV mit allen formalen Teilnahmevoraussetzungen, Abrechnungsmodalitäten, Entscheidungshilfen und wichtigen Details zur urologischen ASV, ein medizinisch-wissenschaftlicher Teil sowie eine Diskussion mit erfahrenen Referenten und Kollegen über die zukünftigen Chancen und Möglichkeiten sowie die Vor- und Nachteile der ASV in der Urologie unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten bei der Umsetzung“, so Schroeder. Die Auftaktveranstaltung findet am 17. Februar 2018 von 10.00 Uhr bis ca. 14.30 Uhr in der Kalkscheune, Johannisstraße 2, 10117 Berlin (Mitte) statt. Teilnehmer erwartet eine Einführung in die urologische ASV, CME-zertifizierte Fortbildungen zu neuesten Entwicklungen in der Uro-Onkologie sowie Aktuellem aus der medikamentösen Tumortherapie und eine Podiumsdiskussion mit Spitzenvertretern von BvDU und DGU. (BvDU/DGU/ms)
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