Versuchstiermeldung für das Jahr 202128. April 2022 Maus Foto: © filin174 – stock.adobe.com Wissenschaftsteams am MDC und Partnerinstitutionen haben an den beiden MDC-Standorten in Berlin-Buch und Mitte im Jahr 2021 insgesamt 52.132 Tiere in Versuchen eingesetzt. Diese Zahlen hat das MDC jetzt an das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales übermittelt. Nach einem Rückgang in den Vorjahren hat das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) im vergangenen Jahr wieder einen Anstieg der in Experimenten genutzten Tiere gemeldet. 2021 wurden insgesamt wurden 52.132 Versuchstiere, vorwiegend Mäuse, Ratten und Fische, eingesetzt. Das sind 16.966 Tiere mehr als im Jahr zuvor. Der Anstieg ist unter anderem auf veränderte Meldevorschriften zurückzuführen. Er steht aber auch im Zusammenhang damit, dass nach dem ersten Pandemie-Jahr 2020 der biomedizinische Forschungsbetrieb wieder kontinuierlicher ablaufen konnte.Ohnehin schwanken die Zahlen der genutzten Tiere häufig, weil zum Beispiel Projekte begonnen bzw. beendet werden oder weil neue Arbeitsgruppen ihre Forschung beginnen und andere aufhören.Zu den vom MDC gemeldeten Versuchstieren gehören auch jene Tiere, die einzelnen Forschungsgruppen der Charité – Universitätsmedizin, des Leibniz-Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP), des Berlin Institute of Health in der Charité sowie den beiden Spin-Offs T-knife und Berlin Cures eingesetzt werden.Am MDC wird die Gesundheitsforschung unter strikter Einhaltung der 3R-Prinzipien (Reduce, Refine, Replace, – Verringern, Verbessern, Vermeiden) vorgenommen und streng kontrolliert. Das MDC sieht sich auch zur transparenten Kommunikation über Tierversuche verpflichtet und ist im Juli 2021 als eine der ersten Forschungsinstitutionen der Initiative Transparente Tierversuche beigetreten. Weitere Informationen: https://www.mdc-berlin.de/de/forschung-tierversuche-3r – Forschung, Tierversuche und 3R am MDChttps://www.mdc-berlin.de/de/forschung-tierversuche-3r/zahlen-und-fakten – Zahlen und Fakten
Mehr erfahren zu: "Hunde- und Katzenhalter vertrauen ihrem Tierarzt mehr als „Dr. KI“" Hunde- und Katzenhalter vertrauen ihrem Tierarzt mehr als „Dr. KI“ Eine Umfrage eines großen Versicherungsunternehmens zeigt: Bei Krankheitssymptomen ist die Tierarztpraxis für die große Mehrheit der Tierhalter die erste Anlaufstelle. So kontaktieren 61 Prozent bei Krankheitssymptomen zuerst die tierärztliche Praxis.
Mehr erfahren zu: "Unkomplizierter Speiseplan der Nilgans macht „Daueraufenthalt“ möglich" Unkomplizierter Speiseplan der Nilgans macht „Daueraufenthalt“ möglich Die ursprünglich aus Afrika stammende Nilgans gilt als invasive Art von europaweiter Bedeutung. Welche ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen ihre Ausbreitung haben kann, haben Forschende des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrums […]
Mehr erfahren zu: "Stressresilienz: Wie Tiere lernen, mit starken Belastungen umzugehen" Stressresilienz: Wie Tiere lernen, mit starken Belastungen umzugehen Klimawandel, Umweltverschmutzung und veränderte Lebensräume stellen Tiere vor immer neue Herausforderungen. Wie sie mit Belastungen umgehen und warum manche widerstandsfähiger sind als andere, rückt zunehmend in den Fokus der Forschung.