Vorsitzender der Gesellschaft für Umwelt-Mutationsforschung gewählt12. Juli 2021 Prof. Dr. Jörg Fahrer – Foto: © Thomas Koziel/TUK – TUK Der Lebensmittelchemiker und Toxikologe Professor Dr. Jörg Fahrer von der Technischen Universität Kaiserslautern (TUK) ist zum neuen Vorsitzenden der Gesellschaft für Umwelt-Mutationsforschung (GUM) gewählt worden. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die Wahl erfolgte im Rahmen der Mitgliederversammlung bei der virtuellen Jahrestagung der GUM. Fahrer erforscht unter anderem die Rolle der Ernährung bei der Entstehung von Darmkrebs. Fahrer ist seit Ende 2018 an der TU Kaiserslautern. Hier forscht er in der Fachrichtung Lebensmittelchemie und Toxikologie im Fachbereich Chemie. Der Professor beschäftigt sich mit dem Einfluss der Ernährung auf die Entstehung von Darmkrebs. Gegenstand seiner Forschung sind zudem Mechanismen der DNA-Schadensantwort als wichtige Barriere gegenüber Krebs. Darüber hinaus arbeitet er mit seinem Team an neuen Ansätzen, um die Therapie von Darmkrebs durch Naturstoffe und chemische Derivate zu verbessern. Die GUM wurde vor 50 Jahren in Heidelberg gegründet und gehört zur European Environmental Mutagenesis and Genomics Society (EEGMS). Sie setzt sich aus Mitgliedern von Universitäten, Behörden und der chemisch-pharmazeutischer Industrie in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen. Die Gesellschaft befasst sich mit genetischen Schädigungen durch Umwelteinflüsse im Kontext der Krebsentstehung. Ein zentrales Anliegen der GUM ist die Unterstützung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung auf diesem Gebiet.
Mehr erfahren zu: "Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur Multiplen Sklerose bei" Genetischer Risikofaktor und Virusinfektion tragen gemeinsam zur Multiplen Sklerose bei Multiple Sklerose wird durch eine Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus mitverursacht. Daneben spielen aber auch bestimmte Genvarianten eine wichtige Rolle. Wie Forschende der Universität Zürich zeigen, führt erst das molekulare Zusammenspiel […]
Mehr erfahren zu: "2000 Jahre alte Herpesviren im menschlichen Genom" 2000 Jahre alte Herpesviren im menschlichen Genom Eine neue Studie bestätigt, dass bestimmte humane Herpesviren bereits vor tausenden Jahren Teil des menschlichen Genoms wurden. Die aktuellen Genomdaten liefern den ersten direkten Beweis für die Entwicklung der Viren […]
Mehr erfahren zu: "Darmpolypen: DNA-Tests verbessern den Einblick in erbliche Risiken" Darmpolypen: DNA-Tests verbessern den Einblick in erbliche Risiken Bei fünf bis zehn Prozent der Darmkrebspatienten spielen erbliche Faktoren eine Rolle. Dabei ist der Anteil bei jüngeren Personen höher. Die DNA-Analyse von Darmpolypen liefert wichtige zusätzliche Informationen über die […]